Vortragsreihe // António Adão da Fonseca – Made in Portugal

30. Apr. 2026
18:00
HS 07 -Schütte-Lihotzky Karlsplatz 13, 1040 Wien
Vortrag

António Adão da Fonseca
Adão da Fonseca engenheiros consultores

Vortag im Rahmen der Vortragsreihe „Made in Portugal“ der Fakultät für Architektur und Raumplanung  vom Forschungsbereich Hochbau 2: Hochbau, Konstruktion und Entwerfen.

TU WIEN INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UND ENTWERFEN
FORSCHUNGSBEREICH HOCHBAU – KONSTRUKTION UND ENTWERFEN E 253/5
UNIV.PROF. DI DIETMAR FEICHTINGER
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Eindrücke // Exkursion Innsbruck

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MiniExkurison // IBK
(1/2) Besichtigung Ausstellung aut. architektur und tirol rebuild: figures of space. 65 häuser im modell
(3) Stadtbibliothek Innsbruck
(4) Büro Besuch Snøhetta
(5-8) bilding Kunst- und Architekturschule
© 1,2/5-8 _ Katharina Strobl
© 3,4 _ Elena Vogt
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Eindrücke // Exkursion BETON+/STAHL+

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Exkursion // Stahl+ 28.05.2026
Werksbesichtigung: Stahlbau Unger Oberwart
Die 1952 als kleine Schlosserei gegründete Unger Steel Group hat sich zu einem international führenden Familienunternehmen für Komplettlösungen im Stahlbau, der Generalunternehmung und im Real-Estate-Bereich entwickelt. Mit Hauptsitz im burgenländischen Oberwart sowie weiteren Produktionsstätten in Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat die Gruppe bereits über 10.000 Projekte in mehr als 40 Ländern realisiert. Das in dritter Generation geführte Unternehmen setzt dabei
jährlich rund 200 anspruchsvolle Bauvorhaben weltweit um.

https://www.ungersteel.com/ueber-uns/

Besichtigung: Pfarrkirche Obwerwart (Günther Domenig)

Die in den Jahren 1967 bis 1969 von den Architekten Günther Domenig und Eilfried Huth errichtete katholische Pfarrkirche in Oberwart gilt als herausragendes und mit dem Bauherrenpreis ausgezeichnetes Beispiel des Brutalismus in Österreich. Der expressive Sichtbetonbau wurde harmonisch an eine bestehende barocke Kapelle aus dem Jahr  1728 angebaut und besticht durch seine skulpturale Decken- und Wandgestaltung. Im  Inneren präsentiert sich die Kirche als multifunktionaler Saalbau, dessen monumentale Betonstrukturen durch eine gezielte, atmosphärische Lichtführung aufgebrochen werden.

Baustellenvisite: Fachhochschule Pinkfled (Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH)
Das von Pichler & Traupmann Architekten gestaltete Campusprojekt der FH Pinkafeld basiert auf einem modularen Baukastensystem, das sich durch ein abwechselndes Gefüge aus Baumassen und grünen Höfen auszeichnet. Eine großzügige, von Osten nach Westen verlaufende Haupterschließungsachse bindet das Areal mit einer gestischen Geste an die Stadt an und vernetzt bestehende Strukturen, wie das zu einem Mensen- und Seminarkomplex konvertierte Bestandsobjekt, mit den Neubauten. Die mit schwebenden Dächern betonte grüne Mitte fungiert dabei als flexibler, topografisch bespielbarer Hauptaufenthaltsbereich, der einen kontinuierlichen
Austausch zwischen Freiraum und Lehrbetrieb ermöglicht.
Exkursion // Beton+ 29.05.2026
Werksbesichtigung: Zementwerk Holcim Mannersdorf (Karl Schwarnzer)
Das vor 130 Jahren gegründete Holcim Zementwerk in Mannersdorf am Leithagebirge ist mit einer Produktionskapazität von bis zu 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr das größte Zementwerk Österreichs. Der Vorzeigebetrieb setzt stark auf Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit, was sich in einer Ersatzbrennstoffrate von über 90 Prozent und einemhohen Anteil an Recycling-Rohstoffen zeigt. Bereits mehr als die Hälfte des dort hergestellten Zements ist EU-Taxonomie-konform und weist einen deutlich reduzierten CO₂-Fußabdruck auf. Bis zum Jahr 2030 strebt der Standort an, seinen Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken und plant zudem die Inbetriebnahme einer Anlage zur CO₂-Abscheidung.
Besichtigung: Maria Biljan-Bilger Ausstellungshalle Sommerein (Friedrich Kurrent)
Die Maria Biljan-Bilger-Ausstellungshalle in Sommerein am Leithagebirge wurde vom Architekten Friedrich Kurrent als Bewahrungs- und Pflegestätte für das umfangreiche Lebenswerk seiner Ehefrau, der Künstlerin Maria Biljan-Bilger, erbaut. Sie versteht sich nicht als klassisches Museum, sondern als eine einzigartige Sammelstelle, die das singuläre Schaffen der Bildhauerin, Keramikerin und Textilkünstlerin lebendig hält. Der Bau gilt zudem als ein tiefes Zeugnis einer Lebensbeziehung sowie als Ort der Erinnerung und Trauerarbeit.
 
Besichtigung: Bildhauerhaus St. Margareten (Johann Georg Gsteu)
Das denkmalgeschützte Bildhauerhaus im Römersteinbruch Sankt Margarethen im Burgenland wurde zwischen 1962 und 1968 nach Plänen des Architekten Johann Georg Gsteu erbaut. Errichtet auf den Ruinen einer ehemaligen Steinarbeiter-Kantine, dient das klösterlich und asketisch wirkende Gebäude aus Sandsteinmauerwerk und weit auskragenden Betonfertigteilen als Unterkunft und Sitz für den Verein Symposion Europäischer Bildhauer. Mit seinen acht kleinen Schlafzellen und dem großzügigen Gemeinschaftsraum wurde das mit dem Bauherrenpreis ausgezeichnete Haus als Ort des internationalen künstlerischen Austauschs konzipiert.
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Eindrücke // Vernissage HB2 Collection – Generation X to Z

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„HB2 Collection – Generation X to Z“
am Do, den 18. Juni 2026, um 18.00h
Forschungsbereich ‚Hochbau 2‘

Vielen Dank an alle, die mit uns die Eröffnung unserer Ausstellung gefeiert haben!

Eröffung mit einführenden Worten von:
Gerhard Steixner (3)
Hemma Fasch (4)
Dietmar Feichtinger (6)

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der TU Wien im Gang vor dem Forschungsbereich Hochbau 2 im 4. Stock (leicht erreichbar über Stiege 4) frei zugänglich.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!

Team Hochbau 2

© Fotos: HB2 TU Wien _ Katalin Ax

 

 

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Vernissage // HB2 Collection – Generation X to Z

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen, liebe Freunde von HB2

der Forschungsbereich für Hochbau, Konstruktion und Entwerfen lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung

„HB2 Collection – Generation X to Z“
am Do, den 18. Juni 2026, um 18.00h
Forschungsbereich ‚Hochbau 2‘

 

Einführende Worte:
Hemma Fasch
Gerhard Steixner
Dietmar Feichtinger

Die Ausstellung dokumentiert über drei Jahrzehnte architektonische Entwurfslehre am Forschungsbereich Hochbau 2 der TU Wien. Gezeigt wird eine Auswahl von Studierendenprojekten aus einer, über 30-jährigen Periode tiefgreifenden technologischen und gesellschaftlichen Wandels – als Zeitdokument, das sichtbar macht, wie sich die Architektur-Ausbildung über Generationen hinweg entwickelt hat.

Die gezeigten Arbeiten – von prototypischen 1:1-Projekten bis hin zu komplexen Großbauaufgaben – sind unter den Leitungen von Helmut Richter, Gerhard Steixner, Hemma Fasch und Dietmar Feichtinger entstanden und illustrieren insbesondere, wie räumliches und konstruktives Denken einander bedingen.

 

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!

Team Hochbau 2

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Afterparty // NYC

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Do 21.05.2026 18:00
Luftpavillon | Innenhof 2
Karlsplatz 13, 1040 Wien

Back from NYC – let’s celebrate!
Mit Bier, Wein und Bagels wird die New York Exkursion WS25 gefeiert. Gezeigt wird ein Recap der Exkursion, Eindrücke der Stadt.

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Exkursionen // STAHL+BETON+

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Exkursion // STAHL+ 28.05.2026

Programm  //

  • Werkbesichtigung Stahlbau Unger Oberwart
  • Besichtigung Pfarrkirche Oberwart [Günther Domenig]
  • Baustellenvisite Fachhochschule Pinkafeld [Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH]

Eine verbindliche Anmeldung mit einer Anzahlung von 35€ ist bis 22.05. im Sekreteriat HB2 möglich.
Die Teilnehmer: innen Zahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Abfahrtszeit: 08:00 Uhr.
Voraussichtliche Ankunft in Wien: 18:00 Uhr.

Exkursion // BETON+ 29.05.2026 

Programm  //

  • Werkbesichtigung Zementwerk Holcim Mannersdorf [Karl Schwanzer]
  • Besichtigung Maria Biljan-Bilger Ausstellungshalle Sommerein [Friedrich Kurrent]
  • Besichtigung Bildhauerhaus St. Margarethen [Johann Georg Gsteu]

Eine verbindliche Anmeldung mit einer Anzahlung von 35€ ist bis 22.05. im Sekreteriat HB2 möglich.
Die Teilnehmer: innen Zahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Abfahrtszeit: 08:00 Uhr.
Voraussichtliche Ankunft in Wien: 18:00 Uhr.

 

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Lecture Series // Cristina Guedes – Made In Portugal

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Cristina Guedes
Menos é Mais Arquitectos

Cristina Guedes (Macau 1964) founded the studio Menos é Mais with Francisco Vieira de Campos in 1994 (Oporto Portugal). The ability to do more with less is their greatest asset, seeking to balance the „economy“ of means with the „richness” of the materiality and emotional involvement of the users. Their works are pragmatic responses to specific contexts. This is best typified in the Cable Car complex in the Historic Site of Gaia (shown in the 2016 Venice Biennale underlining the question “is it possible to create public space within a private commission?”), and in the Archipelago Contemporary Arts Centre in the Azores island of S. Miguel (shown in the 2018 Venice Biennale“ Public Without Rhetoric“).

CG teaches in parallel with her practice and she is Invited Professor at the Faculty of Architecture of the University of Porto (FAUP); the Faculty of Architecture and Arts of the Lusíada University of Porto (FAAULP). She has previously been a Visiting Professor at the USI – Academy of Architecture in Mendrisio (2018-2022) and a Visiting Professor at the Department of Architecture at Autónoma University of Lisbon, Da/UAL (2002–2003).

CG have been invited to conferences, juries, national and international exhibitions and academic critiques at various faculties such as ETH Zurich, Mackintosh School of Architecture, Trinity College Dublin, among others. and was commissary of Portugal at the IX BIAU New Geographies, at Rosario, Argentina 2014. CG was honoured by the Royal Institute of British Architects by becoming International RIBA Fellows.

She recently won the AICA 2023 Award (International Association of Art Critics). She was also distinguished with the “Women in Architecture” award at the 2023 National Architecture Awards “espaço” (Casa da Arquitectura, Porto). Previously, she received the Secil Architecture Award in 2020 (Lisbon), ex aequo with Aires Mateus, the AIT Award in 2020 (Frankfurt), the BIGMAT International Award in 2017 (Luxembourg), the FAD Award in 2016 (Barcelona), and the BIAU Architecture Award in 2016 (São Paulo), 2012 (Cádiz), and 2006 (Montevideo).

Her projects were also nominated for the Mies van der Rohe Prize ( 2019, 2015, 2013, 2009 )

Do 07.05.2026     18:00
HS 07 – Schütte Lihotzky
Karlsplatz 13, 1040 Wien

Vortag im Rahmen der Vortragsreihe „Made in Portugal“ der Fakultät für Architektur und Raumplanung  vom Forschungsbereich Hochbau 2: Hochbau, Konstruktion und Entwerfen.

Vortragende:

  • Ricardo Bak Gordon (Bak Gordon Arquitectos) – WS 25/26
  • Inês Lobo (Inês Lobo Arquitectos) – WS 25/26
  • Ricardo Carvalho (Ricardo Carvalho Arquitectos & Associados) – WS 25/26
  • Graça Correia (Correia/Ragazzi Arquitectos) – 23.04.2026
  • António Adão da Fonseca (Adão da Fonseca engenheiros consultores) – 30.04.2026
  • Cristina Guedes (Menos é Mais Arquitectos) – 07.05.2026

 

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Lecture Series // António Adão da Fonseca – Made In Portugal

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António Adão da Fonseca
ADÃO DA FONSECA – Engenheiros Consultores

António Adão da Fonseca schloss sein Studium des Bauingenieurwesens an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Porto (FEUP) ab und promovierte 1980 am Imperial College of Science and Technology der Universität London im Bereich Tragwerksplanung. Seine Dissertation mit dem Titel „Plastische Analyse und Synthese von Platten und Schalen mittels mathematischer Programmierung“ verdeutlicht, wie die Analyse einer Struktur deren strukturelle Optimierung widerspiegeln sollte. Dies prägte seine Arbeit als Tragwerksplaner maßgeblich und zeigt sich im Entwurf und den Details vieler seiner Gebäude und Brücken.

Adão da Fonseca verfügt über umfassende Erfahrung in der Planung und Koordination hochkomplexer Brücken- und Hochbauprojekte. Einige der bedeutendsten Projekte sind mit seinem Namen verbunden. Nach seiner Promotion, während er gleichzeitig an der FEUP (Fakultät für Ingenieurwesen der Universität Porto) lehrte, wo er bis 2010 als ordentlicher Professor für Brückenbau tätig war, nahm er seine Arbeit als Bauingenieur wieder auf und gründete 1985 das Ingenieurbüro AFA – Adão da Fonseca e Associados – Consultores de Engenharia. 1997 lud er seine wichtigsten Projektleiter von AFA ein, Partner zu werden, und gründete das Unternehmen AFAssociados – Projectos de Engenharia, um das gesamte Spektrum von Hoch- und Brückenbauprojekten abzudecken. In beiden Unternehmen ist Adão da Fonseca Vorsitzender des Verwaltungsrats und Chefkonstrukteur für Brücken und Sonderkonstruktionen. Im Dezember 2005 verließ Adão da Fonseca AFAssociados und gründete ADÃO DA FONSECA – Engenheiros Consultores (AdF), um sich wieder auf die Konstruktion von Brücken und Sonderbauwerken zu konzentrieren und spezialisierte Beratungs- und Gutachterleistungen im Bereich des Bauingenieurwesens anzubieten.

Im Jahr 2012 gründete sie zusammen mit dem spanischen Unternehmen IDEAM ( www.ideam.es ) und dem brasilianischen Unternehmen RMG ( www.rmg.com.br ) das brasilianische Unternehmen ADEAM – Engenharia e Consultoria ( www.adeam.com.br ), das sich dem lateinamerikanischen Kontinent widmet.

Nach 2010 erweiterten sich die internationalen Möglichkeiten. Um eine effizientere globale Präsenz zu erreichen, schloss er sich 2016 mit dem renommierten Bauingenieur und Designer Cecil Balmond zusammen, um die britische Firma Balmond & Adao, Consultancy Limited (B&A) zu gründen.

Projekte aus den Jahren 1985 bis 2005 wurden im Rahmen von AFA entworfen; nach 2005 wurden Projekte im Rahmen von AdF , ADEAM oder B&A entworfen.

Zwischen 1992 und 2002 bekleidete Adão da Fonseca zudem Führungspositionen in der Ingenieurkammer und im Europäischen Rat der Bauingenieure (ECCE). In der Ingenieurkammer förderte er Spezialisierungen, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten im Bauingenieurwesen. Als Präsident des ECCE trug er maßgeblich dazu bei, dass der Europäische Verhaltenskodex für europäische Bauingenieure auf der Generalversammlung im Jahr 2000 in Rom einstimmig angenommen wurde.

Er hat zahlreiche Artikel in nationalen und internationalen Fachzeitschriften sowie Beiträge in Konferenzbänden veröffentlicht. Er ist Autor mehrerer Fachvorträge auf nationalen und internationalen Symposien und Konferenzen. (https://www.adfconsultores.com/pt/equipa/partners/antonio-adao-da-fonseca/)

Vortag im Rahmen der Vortragsreihe „Made in Portugal“ der Fakultät für Architektur und Raumplanung  vom Forschungsbereich Hochbau 2: Hochbau, Konstruktion und Entwerfen.

Vortragende:

  • Ricardo Bak Gordon (Bak Gordon Arquitectos) – WS 25/26
  • Inês Lobo (Inês Lobo Arquitectos) – WS 25/26
  • Ricardo Carvalho (Ricardo Carvalho Arquitectos & Associados) – WS 25/26
  • Graça Correia (Correia/Ragazzi Arquitectos) – 23.04.2026
  • António Adão da Fonseca (Adão da Fonseca engenheiros consultores) – 30.04.2026
  • Cristina Guedes (Menos é Mais Arquitectos) – 07.05.2026

 

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FORSCHUNGSBEREICH HOCHBAU – KONSTRUKTION UND ENTWERFEN E 253/5
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HB2 Lecture Series – Made in Portugal

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Im Rahmen der HB2 Lecture Series an der TU Wien widmet sich die diesjährige Vortragsreihe dem Thema „Made in Portugal“. Internationale Architekt:innen und Ingenieur:innen aus Portugal geben Einblicke in ihre aktuellen Projekte, Entwurfsansätze und die architektonische Praxis in einem spezifischen kulturellen und geografischen Kontext.

Die Vorträge bieten eine Plattform für den Austausch über zeitgenössische Architektur, Konstruktion und Gestaltung und ermöglichen Studierenden sowie Interessierten einen direkten Dialog mit renommierten Büros.

Vortragende:

  • Ricardo Bak Gordon (Bak Gordon Arquitectos)
  • Inês Lobo (Inês Lobo Arquitectos)
  • Ricardo Carvalho (Ricardo Carvalho Arquitectos & Associados)
  • Graça Correia (Correia/Ragazzi Arquitectos)
  • António Adão da Fonseca (Adão da Fonseca engenheiros consultores)
  • Cristina Guedes (Menos é Mais Arquitectos)

Ort und Zeit:
Die Vorträge finden jeweils um 18:00 Uhr an unterschiedlichen Hörsälen der TU Wien statt (siehe Termine).

Lecture Series // Graça Correia – Made in Portugal

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Graça Correia
Correia/Ragazzi Arquitectos

guest professor | Metamorphosis: Drawing through tradition

Graça Correia is an architect and academic whose work bridges architectural practice, research, and teaching. She graduated in Architecture from the Faculty of Architecture of the University of Porto (FAUP), where she later collaborated with Eduardo Souto de Moura, an experience that deeply shaped her architectural approach, particularly in its rigorous engagement with context, construction, and modern heritage. She holds a PhD from the Universitat Politècnica de Catalunya (Barcelona), with research dedicated to  he work of Ruy Jervis d’Athouguia, contributing decisively to the critical reassessment of  portuguese modern architecture.

An invited researcher at FAUP, where she obtained her National Habilitation in 2022, she is currently an associate professor at FCATI-ULP and has been a visiting professor at several international universities. Her academic and professional work is marked by a  sustained dialogue between theory and practice, reflecting a contemporary interpretation of modern architectural principles that continues to inform both her teaching and design work today.

Metamorphosis: Drawing through tradition – design studio

This studio addresses architecture as a process of transformation rooted in continuity, – without continuity meaning stagnation, but quite the opposite – exploring the concept of Metamorphosis as the reinterpretation of tradition in response to contemporary challenges. For this, the example of the Casa Burguesa do Porto will be very useful to study the traditional construction systems of the housing in Porto.
-designing class at hb2

LVA 253.O97 Integratives Entwerfen S26 15.0 ECTS
Betreuung: Gastprofessorin Graça Correia, Inès Klausberger

A lecture in the lecture series „Made in Portugal“ by the Faculty of Architecture and Planning from the research area Building Construction 2: Building Construction, Construction and Design.

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Talk // Marina Konstantatou

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Talk im Rahmen des Entwerfens Space Architecture 

 

Marina Konstantatou
Foster + Partners

Infrastructure is architecture:
the overlooked half of the problem

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Exkursionsreader Paris 2025

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Paris 2025 – Exkursionsreader
Autor(en): Studierende der TU Wien unter der Leitung von Prof. Dietmar Feichtinger
Fotos: Sofiya Lukyanchenko


2025s Paris Exkursionsreader

Die vorliegende Publikation ist ein im Rahmen einer architektonischen Lehrveranstaltung erstellter Exkursionsreader der Technischen Universität Wien. Sie verbindet theoretische und praktische Ansätze zur Analyse zeitgenössischer Architektur anhand ausgewählter Bauwerke in Paris und Nantes.

Der Reader ist als strukturierter Leitfaden einer architektonischen Exkursion aufgebaut und umfasst neben organisatorischen Informationen auch Kartenmaterial sowie eine detaillierte Dokumentation der besuchten Projekte. Jedes Objekt wird nach einem einheitlichen Schema dargestellt, bestehend aus Angaben zu Architekt, Fertigstellungsdatum, Adresse, Nutzung sowie einer kompakten architektonisch-konstruktiven Analyse.

Ein besonderer Fokus liegt auf konstruktiven Prinzipien, Materialität und räumlicher Organisation. Die ausgewählten Beispiele reichen von Kultur- und Bildungsbauten bis hin zu Infrastrukturobjekten wie Metrostationen oder Brücken und zeigen unterschiedliche Ansätze im Umgang mit Tragwerk, Fassade und technischen Systemen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Readers sind die visuellen Inhalte: Fotografien, Diagramme sowie handgefertigte Skizzen der Studierenden. Diese dienen nicht nur der Dokumentation, sondern auch als analytisches Werkzeug zur Schulung des konstruktiven Denkens und der architektonischen Wahrnehmung.

Ausgewählte Schlüsselprojekte – darunter das Centre Pompidou, die Philharmonie de Paris oder die Bibliothèque nationale de France – werden vertieft behandelt und hinsichtlich ihrer konstruktiven, funktionalen und gestalterischen Konzepte analysiert.

Die Publikation fungiert somit sowohl als Exkursionsbegleiter als auch als analytisches Arbeitsinstrument zur Untersuchung zeitgenössischer Architektur im Spannungsfeld von Konstruktion, Form und Nutzung.


Umfang: 154 Seiten
Abbildungen: zahlreiche Fotografien, Diagramme und Skizzen
Format: PDF
Sprache: Deutsch
Institution: Technische Universität Wien
Erscheinungsjahr: 2025

Gastprofessorin SS26 // Graça Correia

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Maria da Graça Ribeiro Correia Ragazzi ist im Sommersemester 2026 als Gastprofessorin am Institut für Architektur und Entwerfen tätig.

Zeitraum: 01.03.2026 – 30.06.2026
Lehrveranstaltung: Integratives Entwerfen – Metamorphosis

Graça Correia ist Architektin und Hochschullehrerin, deren Arbeit Praxis, Forschung und Lehre eng miteinander verbindet. Sie studierte Architektur an der Fakultät für Architektur der Universität Porto (FAUP) und arbeitete anschließend mit Eduardo Souto de Moura zusammen – eine prägende Erfahrung für ihren architektonischen Zugang, insbesondere im Umgang mit Kontext, Konstruktion und dem Erbe der Moderne.

Ihre Promotion absolvierte sie an der Universitat Politècnica de Catalunya (UPC) in Barcelona mit einer Forschungsarbeit zum Werk von Ruy Jervis d’Athouguia. 2022 erhielt sie die nationale Habilitation an der FAUP.

Derzeit ist sie außerordentliche Professorin an der Universidade Lusófona do Porto (FCATI-ULP) und war als Gastprofessorin an mehreren internationalen Universitäten tätig. Ihre Arbeit ist geprägt von einem kontinuierlichen Dialog zwischen Theorie und Praxis und steht für eine zeitgenössische Interpretation moderner architektonischer Prinzipien.

Mit ihrer Lehrveranstaltung Metamorphosis bringt Graça Correia diesen Ansatz in die Entwurfslehre ein und setzt sich mit Transformation, Kontext und architektonischer Entwicklung auseinander.

Modul Hochbau struktur konstruktion detail

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LVA 253.L14 Modul S26 10.0 ECTS
Koordination: Gerhard Gölles

Das Modul hat die Erarbeitung von Wissen und fachlicher Kompetenz zu
den Bau- Planungs- und Entwurfsgrundsätzen aus Sicht einer ganzheitlichen,
nachhaltigen Architekturbetrachtung zum Ziel.
Im Rahmen des Moduls soll die Fähigkeit zur Erfassung komplexer hochbautechnischer
und baukonstruktiver Problemstellungen sowie das systematische
Vorausdenken von innovativen, den Regeln der Technik entsprechenden
Konzepten für den Hochbauentwurf und dessen Materialisierung
gefördert werden.
Lehrveranstaltungen des Moduls:
253.I06 Ziele, Beteiligte, Methoden
253.I07 Bauweisen, Materialien, Kosten
253.I08 Energie, Technik, Systeme
253.I09 Vorschriften, Normen
253.I10 Bauen im internationalen Kontext
Empfohlene Wahlfächer:
253.I03 Bausysteme Hochbau
253.I04 Detaillierung im Hochbau
253.I05 Integration Gebäudetechnik

Einführungsvorlesung: 18.03.2026 09:00-11:00 – Hörsaal 14A

HB2 On Site // Baustellenvisiten S26

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LVA 253.O58 Exkursion S26 2.0 ECTS
Betreuung: Gerhard Gölles

Baustellen- und Firmenbesuche mit vorbereitenden Kurzvorträgen (Analyse
von Wettbewerbsunterlagen und prämierten Projekten) sowie analytischen
Nachbesprechungen.
Vertiefung der im Rahmen der Exkursion aufgeworfenen Themen in Einzeloder
Kleingruppenarbeit durch Interviews mit Projektbeteiligten und Dokumentation
in Form eines Artikels,/ Reportage/ Essays.

Entwerfen // Linking Grounds

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LVA 253.O76 MA Entwerfen S26 10.0 ECTS
Betreuung: Ines Klausberger, Gerhard Gölles

Die Kreta ist ein Grätzl in Favoriten zwischen Quellenstraße, Absberggasse
und Gudrunstraße. Die Kreta ist im Wandel, auf den ehemaligen Siemensgründen
soll mit dem Projekt „Am Kempelenpark“ ein neues Stadtviertel
entstehen.
Doch Kreta ist eine Insel. Eine geteilte Insel. Durchschnitten von den
Gleisen der Ostbahn und der in Tieflage geführten Gudrunstraße.
Ziel des Entwurfs ist es, den Ort weiterzudenken. Nach Analyse der bestehenden
Strukturen soll ein Ansatz gefunden werden, die Kreta und das neu
geplante Stadtentwicklungsgebiet „Am Kempelenpark“ mit dem Stadtraum
zu vernetzen. Im Fokus sollen dabei hybride (Gebäude)strukturen und
kommerzfreie Zonen stehen, die im Grätzel auch eine sozial positive
Wirkung entfalten.

Kick-off: Do 12.03.2026
Finals: Do 25.06.2026

Entwerfen // Climate responsive Superstructure

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LVA 253.O78 MA Entwerfen S26 10.0 ECTS
Betreuung: San-Hwan Lu, Laurenz Steixner
Tragwerksplanungsbetreuung: Martin Haferl
gekoppelt mit LVA 253.O65 Entwerfen S26 5.0 ECTS
Betreuung: Michael Seidel

Der Entwurf untersucht das Haus der Begegnung als räumlich differenziertes
Gefüge aus öffentlichen/offenen, halböffentlichen und introvertierten
Bereichen, die klimatisch wirksam organisiert sind. Solare Orientierung,
natürliche Belichtung und kontrollierte Lüftung unter Nutzung von Windströmungen
wie z.B. der Kaltluftschneise werden als integrale Bestandteile
der Raumkonzeption entwickelt.
Im Zentrum stehen der mehrschichtige Aufbau der Gebäudehülle, die Ausbildung
klimatisch wirksamer Übergangszonen sowie Strategien der Windführung
und Querlüftung. Die Wechselwirkungen zwischen räumlicher Offenheit,
thermischem Komfort, Luftbewegung und Energiebedarf werden
analytisch untersucht und entwurflich präzisiert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Durcharbeitung zentraler konstruktiver
Details, in denen sich Klimastrategie, Materialwahl und räumliche
Logik konkretisieren.
Gruppenarbeiten möglich.

Entwerfen // Weltraumarchitektur: Großmaßstäbliche orbitale Raumstrukturen

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LVA 253.O77 MA Entwerfen S26 10.0 ECTS
Betreuung: Sandra Häuplik-Meusburger & Fachexpert:innen*

* Das Studio läuft parallel zu einem von der Europäischen Weltraumorganisation finanzierten Forschungsprojekt und wird von Gastvortragenden der ESA, Foster + Partners, der TU München, David Nixon und Catapult sowie weiteren unterstützt.

Dieses Entwurfsstudio untersucht die Zukunft großmaßstäblicher orbitaler Raumstrukturen und geht dabei über bestehende Referenzlösungen hinaus in Richtung einer nächsten Generation von Raumarchitektur. Die zentrale Frage lautet: Wie können große Raumstrukturen als modulare, erweiterbare, anpassungsfähige und nachhaltige Systeme entworfen werden, die im Orbit montiert und betrieben werden können?

Angesichts aktueller Herausforderungen – Transportbeschränkungen, Komplexität der Montage, Weltraummüll und begrenzte Skalierbarkeit – untersucht das Studio Design for Assembly and Disassembly Methoden und überträgt modulare Strategien aus der terrestrischen Architektur in die Raumumgebung. Nach einer intensiven Forschungsphase arbeiten die Studierenden in Teams, um visionäre, zugleich jedoch physikalisch fundierte Missionsszenarien zu entwickeln.

Zentrale Untersuchungsbereiche umfassen: modulare und erweiterbare orbitale Systeme | strukturelle und mechanische Verbindungskonzepte | In-Orbit-Montagestrategien | Entwurfsentwicklung.

Entwerfen // Stadtknoten

-
LVA 253.O64 BA Entwerfen S26 15.0 ECTS
Betreuung: Markus Planteu
Die konkrete Entwurfsaufgabe befasst sich mit der Verdichtung städtischer Restflächen an ausgewählten Standorten in Wien. Insbesondere Bereiche mit einer hohen Konzentration öffentlicher Verkehrs-Infrastruktur sind häufig von komplexen Überlagerungen unterschiedlicher Maßstäbe, Nutzungen und Bewegungsströme geprägt. Trotz ihrer zentralen Lage entstehen hier oftmals stadträumliche Unorte, die primär als Transiträume wahrgenommen werden und kaum Aufenthaltsqualität aufweisen. Der Entwurf setzt an diesen Orten an und versteht sie als Potenzialräume für eine nachhaltige, menschengerechte Stadtentwicklung. Der Stadtknoten wird dabei als verbindendes Element definiert, das bestehende Barrieren überwindet und neue Anknüpfungspunkte im städtischen Gefüge schafft. Verkehrliche Infrastrukturen, die den Stadtraum häufig fragmentieren, werden nicht als trennende Elemente begriffen, sondern als Ausgangspunkt für neue räumliche Verknüpfungen. Ziel ist es, Übergänge zwischen unterschiedlichen Stadträumen zu schaffen und bislang isolierte Bereiche miteinander zu verbinden. Der Stadtknoten fungiert somit als Schnittstelle zwischen Bewegung und Aufenthalt, zwischen Infrastruktur und öffentlichem Raum. Das Einbeziehen vorhandener Strukturen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Bestehende bauliche Elemente, Verkehrsführungen und topografische Gegebenheiten werden als Grundlage für den Entwurf genutzt und weiterentwickelt. Im Mittelpunkt sämtlicher Entwurfsentscheidungen steht der Mensch. Der Stadtknoten wird als öffentlicher Raum gedacht, der soziale Interaktion ermöglicht und unterschiedliche Nutzergruppen anspricht. Der Entwurf versteht Architektur und Städtebau als Mittel, um urbane Räume zu schaffen, die funktional, nachhaltig und sozial wirksam sind.

Entwerfen // Die Variabilität in der Serie

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Ein nutzungsoffenes Stadthaus in serieller Bauweise

LVA 253.O59 BA Entwerfen S26 15.0 ECTS
Betreuung: Josef Saller

Ein nutzungsoffenes Stadthaus in serieller Bauweise. Die heutigen Herangehensweisen
in der seriellen Bauweise sind generell von materiellen Trennungen
geprägt – wir denken derzeit so wie in der herkömmlichen Bauweise üblich,
noch in Abschnitten. In der systemischen Bauweise zu denken wird zukünftig
heißen, sich die Frage zu stellen, wie man Konzepte im Entwurfsprozess als
eine Art „Interface“ der verschiedenen Elemente der Serie verstehen kann.
Das Verbinden und Trennen einzelner Bauteile wird der wesentliche Inhalt in
der systemischen Arbeitsweise sein.
Wenn man über neue Konzepte der Serialität nachdenken will, so muss man
lernen, systemisch zu denken. D.h. die Elemente sind Teil eines großen Ganzen
und stehen in wechselseitigem Zusammenhang miteinander.
m Rahmen des Entwurfsprogramm sollen die Potenziale der industriellen Vorfertigung
ausgelotet werden. Die Herangehensweise sollte vorerst technologieoffen
verstanden werden. Im Sinne eines Vorzeigeprojektes soll aber nach
den Aspekten des Lebenszykluses sowie die Frage der Wiederverwertung,
Demontabilität, Recycling und ressourcenschonender Abbau als wesentlicher
Ansatz der Entwurfsstrategie nachgegangen werden. Wenn es gelingt, diese
Themenschwerpunkte in das systemische Denken einzubetten, so sind im
Zeitalter des zunehmenden räumlichen Bedarfs neue Möglichkeiten der Variabilität
in der Serie im verdichteten Raum möglich.
Der serielle Raum kann in Zukunft eine Art hybrides Wesen sein. Aufgrund der
Vielzahl von Möglichkeiten und deren Veränderbarkeit, auch in der Serie, wird
es zur dynamischen räumlichen Struktur.

Entwerfen // Metamorphosis: Drawing through tradition

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LVA 253.079 MA Entwerfen S26 15.0 ECTS
Betreuung:
Gastprofessorin Graça Correia,
Klausberger Ines

Dieses Studio versteht Architektur als einen in Kontinuität verwurzelten Transformationsprozess – nicht als Stagnation, sondern als Metamorphose: die Neuinterpretation von Tradition als Antwort auf zeitgenössische Herausforderungen.

Anhand der Casa Burguesa do Porto untersuchen wir das traditionelle Wohnsystem Portos – eine intelligente Synthese aus Konstruktionslogik, räumlicher Organisation, Typologie und lokal verfügbaren Materialien, geprägt von geologischen, landschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen und bereichert durch den Austausch über den Fluss.

Im Gebäude an der Rua do Teatro interpretiert Souto Moura dieses System neu und zeigt, wie Innovation aus der Tradition hervorgehen kann, während zugleich ökologische und umweltbezogene Herausforderungen mit wirksamen Lösungen adressiert werden.

Heute steht Portugal vor einer Wohnkrise, die mit der Zeit der Nelkenrevolution vergleichbar ist. Das Projekt begegnet dieser Herausforderung durch eine bedeutende Leerstelle an der Avenida da Boavista – Portos wichtigster moderner Achse – als Ort der Transformation und des Experimentierens. Es schlägt vor, dass die Form des Gebäudes die Form der Stadt prägt, insbesondere wenn sie den öffentlichen Raum gestaltet.

Durch die Verknüpfung von Maßstäben vom Wohnen bis zur Stadt sowie durch die Entwicklung neuer urbaner Strategien, Typologien und Formen untersucht das Studio, wie architektonische Form den städtischen Raum strukturiert. Das Projekt entwickelt sich vom städtebaulichen Konzept bis zum architektonischen Detail und integriert Typologie, Konstruktion und Material zu einem kohärenten Vorschlag, ausgehend von der Prämisse, dass architektonische Qualität gut gepflegte, demokratische städtische Räume fördert, die Menschen bewohnen möchten.

Ausstellung // Habitat A23 – lost highway

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Habitat A23 – lost highway

Im Wintersemester 25/26 beschäftigten sich über 350 Architektur-Studierende im Rahmen einer Entwurfsübung mit dem stadträumlichen, klimatischen, konstruktiven und architektonischen Potential von acht ausgewählten Streckenabschnitten der Wiener Südosttangente.

Wien 2050.
Die Stadt hat sich an die Folgen der Klimakrise angepasst. Großräumige Infrastrukturen, die einst dem Individualverkehr dienten, sind transformiert. Neue städtische Knoten haben sich entwickelt. Die Stadt der kurzen Wege – durchmischt, belebt und bewohnt – verknüpft Freizeit und Arbeit, Kultur, Sport und Produktion. Strukturen sind wandelbar – sie reagieren auf klimatische Veränderungen und wechselnde Nutzungen.

Die größte Wiener Stadtautobahn (Südosttangente/A23) wurde vom motorisierten Individualverkehr entlastet, so dass sich entlang ihrer Trasse ein neuer linearer Stadtraum entwickeln kann – eine verbindende Achse zwischen verdichteten Stadtgebieten, Stadtrand sowie Grün- und Wasserlandschaften.
In einer Stadt, die auf Energieeffizienz, klimagerechte Mobilität und lebenswerte Räume setzt, hat sie als monofunktionale Infrastruktur ausgedient.

Acht exemplarische Streckenabschnitte dienen als Case Studies. Sie bieten Potenzial für neue Anbindungen, grüne Korridore und öffentliche Räume für Freizeit, Kultur und Soziales.

Die bestehende Tragstruktur ist Ausgangspunkt für eine architektonische Transformation: Unter, auf und entlang der Infrastruktur entstehen nutzungsoffene Räume, die ungenutzte Flächen aktivieren und standortspezifisch erschließen. Mikroklimatische Fragestellungen rücken in den Fokus:
Hitzebelastung, Luftströmungen, Flächenversiegelung sowie klimatische Wechselwirkungen mit angrenzenden Stadtquartieren spielen ebenso eine Rolle wie die potenzielle energetische Nutzung der thermischen Speichermasse des Verkehrsbauwerks.

Finals // 04.02.2026 09:00-18:00

Vernissage // 04.02.2026 19:00

Ausstellung // 05.02.2026 – 07.02.2026

Eindrücke © [Elias Wassner]

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Vortrag: Inês Lobo // Creating Perspective

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Vortragsreihe Creating Perspective – From Vision to Building zum Vortrag von Inês Lobo

INÊS LOBO
Inês Lobo ist eine portugiesische Architektin, die für ihre innovative und kontextbewusste Architektur bekannt ist. Nach ihrem Abschluss an der Fakultät für Architektur der Universität Lissabon im Jahr 1989 arbeitete sie zunächst mit dem Architekten João Luís Carrilho da Graça zusammen und gründete 2002 ihr eigenes Büro, Inês Lobo Arquitectos. Ihr Werk umfasst Projekte in den Bereichen Bildung, Umnutzung von Bestandsgebäuden und Projekte im öffentlichen Raum, wobei sie oft bestehende Strukturen behutsam neu in den urbanen Kontext integriert.

Lobo ist auch eine engagierte Lehrerin und Kuratorin. Seit 2000 unterrichtet sie an der Universidade Autónoma de Lisboa und war 2012 Generalkuratorin der portugiesischen Teilnahme an der Architekturbiennale in Venedig. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem ArcVision Prize – Women and Architecture im Jahr 2014 und dem AICA/MC/Millennium BCP Preis im Jahr 2017.

Do 15.01.2026 18:00
Kuppelsaal
Karlsplatz 13, 1040 Wien
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Lecture Series
Creating Perspective_ From Vision to Building

Die Vortragsreihe im WS 2025 Perspektiven schaffen: Von der Idee zum Bauen ist Teil des Moduls Emerging Fields in Architecture und widmet sich der zentralen architektonischen Kompetenz, räumliche Visionen in gebaute Realität zu verwandeln. Die eingeladenen Architektinnen und Architekten zeigen anhand ihrer Projekte, wie ihre Ideen – geprägt durch ihre Haltung, Verantwortung, Kreativität und technischer Umsetzungskraft – zu gebauten Projekten wurden. Die Reihe lädt dazu ein, aus konkreten Projekterfahrungen und unterschiedlichen Perspektiven zu lernen. Fragen, die uns dabei interessieren sind u.a. Welche Rolle spielen Kontext, Bestand und neue Technologien im Entwurfsprozess? Wie entstehen zukunftsfähige architektonische Perspektiven? Wie werden kreative Ideen zu umsetzbaren Lösungen weiterentwickelt und welche Verantwortung tragen Architekt:innen für die gebaute Realität von morgen?

Mo 10.11.2025 18:00 Gerd Erhartt/ querkraft/ HS EI 8 Pötzl

Mi 18.11.2025 16:00 Dietmar Feichtinger/ Dietmar Feichtinger Architects/ HS EI 8 Pötzl

Di 02.12.2025 18:00 hemma fasch/ fasch&fuchs.architekt:innen/ HS EI 8 Pötzl

Mo 15.12.2025 18:00 Michael Wallraff/ Architektur und Baukunst/ HS EI 8 Pötzl

Do 15.01.2026 18:00 Inês Lobo/ Inês Lobo Arquitectos (In English)/ Kuppelsaal

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Vortrag: Ricardo Bak Gordon // Made in Portugal

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Ricardo Bak Gordon
Bak Gordon Arquitectos

Ricardo Bak Gordon (*1967) schloss 1990 sein Architekturstudium an der Technischen Universität Lissabon ab und gründete 2002 sein eigenes Büro Bak Gordon. Von 2007 bis 2019 war er Professor am Instituto Superior Técnico in Lissabon und konnte mit seinem Büro zahlreiche Preise gewinnen.

Vortag im Rahmen der Vortragsreihe „Made in Portugal“ der Fakultät für Architektur und Raumplanung  vom Forschungsbereich Hochbau 2: Hochbau, Konstruktion und Entwerfen.

Do 11.12.2025 18:00
HS 14A Günther Feuerstein
Karlsplatz 13, 1040Wien

 

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Vortrag: Michael Wallraff // Creating Perspective

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Vortragsreihe Creating Perspective – From Vision to Building zum Vortrag von Michael Wallraff

 

Michael Wallraff
Michael Wallraff Zivilarchitekten

Nach seinem Abschluss in Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste Wien studierte Michael Wallraff Architektur an der Universität für angewandte Kunst Wien und am Southern California Institute of Architecture in Los Angeles.

Sein Wiener Büro wurde 1999 gegründet und ist in verschiedenen Bereichen tätig: von Stadtplanung über Renovierungen, Erweiterungen und Neubauten bis hin zu Bühnen- und Ausstellungsdesigns sowie Objekten der Alltagskultur.

Zu seinen realisierten Projekten zählen die Berufsschule Graz (2017), ein Cohousing-Loftgebäude in Wien (2021), das Prater Museum Wien (2024) und die Volksschule in Steinach, Tirol (2025).

Michael Wallraff hat an verschiedenen Universitäten gelehrt, an Forschungsprojekten zum öffentlichen Raum gearbeitet und ist derzeit Gastprofessor an der Hochschule Anhalt in Dessau.

Vortrag im Rahmen des Moduls Emerging Fields in Architecture

Die weiteren Vorträge der Reihe finden Sie hier:

Lecture Series
Creating Perspective_ From Vision to Building

Die Vortragsreihe im WS 2025 Perspektiven schaffen: Von der Idee zum Bauen ist Teil des Moduls Emerging Fields in Architecture und widmet sich der zentralen architektonischen Kompetenz, räumliche Visionen in gebaute Realität zu verwandeln. Die eingeladenen

Architektinnen und Architekten zeigen anhand ihrer Projekte, wie ihre Ideen – geprägt durch ihre Haltung, Verantwortung, Kreativität und technischer Umsetzungskraft – zu gebauten Projekten wurden. Die Reihe lädt dazu ein, aus konkreten Projekterfahrungen und

unterschiedlichen Perspektiven zu lernen. Fragen, die uns dabei interessieren sind u.a. Welche Rolle spielen Kontext, Bestand und neue Technologien im Entwurfsprozess? Wie entstehen zukunftsfähige architektonische Perspektiven? Wie werden kreative Ideen zu umsetzbaren  

Lösungen weiterentwickelt und welche Verantwortung tragen Architekt:innen für die gebaute Realität von morgen? 

Mo 10.11.2025 18:00 Gerd Erhartt/ querkraft/ HS EI 8 Pötzl

Mi 18.11.2025 16:00 Dietmar Feichtinger/ Dietmar Feichtinger Architects/ HS EI 8 Pötzl

Di 02.12.2025 18:00 hemma fasch/ fasch&fuchs.architekten/ HS EI 8 Pötzl

Mo 15.12.2025 18:00 Michael Wallraff/ Architektur und Baukunst/ HS EI 8 Pötzl

Do 15.01.2026 18:00 Inês Lobo/ Inês Lobo Arquitectos (In English)/ AudiMax

 

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Vortrag: hemma fasch // Creating Perspective

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Vortragsreihe Creating Perspective – From Vision to Building zum Vortrag von Hemma Fasch

 

hemma fasch
fasch&fuchs.architects

hemma fasch architektin dipl.ing. o.univ.prof.
geboren in graz
architekturstudium in graz
1989 diplom bei prof. günter domenig, tu graz
1992-98 assistentin bei prof. helmut richter, tu wien
2006/07; 2020/21 gastprof. tu wien
2021-2023 o.univ.prof. hochbau2 tu wien

Vortrag im Rahmen des Moduls Emerging Fields in Architecture

Die weiteren Vorträge der Reihe finden Sie hier:

Lecture Series
Creating Perspective_ From Vision to Building

Die Vortragsreihe im WS 2025 Perspektiven schaffen: Von der Idee zum Bauen ist Teil des Moduls Emerging Fields in Architecture und widmet sich der zentralen architektonischen Kompetenz, räumliche Visionen in gebaute Realität zu verwandeln. Die eingeladenen

Architektinnen und Architekten zeigen anhand ihrer Projekte, wie ihre Ideen – geprägt durch ihre Haltung, Verantwortung, Kreativität und technischer Umsetzungskraft – zu gebauten Projekten wurden. Die Reihe lädt dazu ein, aus konkreten Projekterfahrungen und

unterschiedlichen Perspektiven zu lernen. Fragen, die uns dabei interessieren sind u.a. Welche Rolle spielen Kontext, Bestand und neue Technologien im Entwurfsprozess? Wie entstehen zukunftsfähige architektonische Perspektiven? Wie werden kreative Ideen zu umsetzbaren  

Lösungen weiterentwickelt und welche Verantwortung tragen Architekt:innen für die gebaute Realität von morgen? 

Mo 10.11.2025 18:00 Gerd Erhartt/ querkraft/ HS EI 8 Pötzl

Mi 18.11.2025 16:00 Dietmar Feichtinger/ Dietmar Feichtinger Architects/ HS EI 8 Pötzl

Di 02.12.2025 18:00 hemma fasch/ fasch&fuchs.architekten/ HS EI 8 Pötzl

Mo 15.12.2025 18:00 Michael Wallraff/ Architektur und Baukunst/ HS EI 8 Pötzl

Do 15.01.2026 18:00 Inês Lobo/ Inês Lobo Arquitectos (In English)/ AudiMax

 

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Vortrag: Dietmar Feichtinger // Creating Perspective

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Vortragsreihe Creating Perspective – From Vision to Building zum Vortrag von Dietmar Feichtinger

 

 

Dietmar Feichtinger

Nachdem Dietmar Feichtinger Studium an der Technischen Universität Graz im Jahr 1988 mit Auszeichnung abgeschlossen hat, zog er 1989 nach Paris. 1994 gründete er dort Dietmar Feichtinger Architectes, ein Architekturbüro, das für sein vielfältiges Portfolio und eine Arbeitsweise bekannt ist, die sowohl ökologische als auch gesellschaftliche Verantwortung in den Mittelpunkt stellt.

Das Büro erlangte internationale Anerkennung für seine wegweisenden architektonischen Entwürfe, insbesondere im Brückenbau. Einen Meilenstein stellte der Gewinn des Wettbewerbs im Jahr 1998 für die Simone-de-Beauvoir-Fußgängerbrücke über die Seine dar, die sich direkt gegenüber der Bibliothèque Nationale de France befindet. Diese beeindruckende, 304 Meter lange Brücke mit einer freitragenden Spannweite von 190 Metern sticht unter den 37 Pariser Brücken nicht nur durch ihre technische Innovation hervor, sondern auch dadurch, dass sie die einzige Brücke ist, die nach einer Frau benannt wurde. Sie wurde am 13. Juli 2006 von Bürgermeister Bertrand Delanoë feierlich eröffnet.

Im Jahr 2002 erhielt das Büro den Auftrag zur Gestaltung des Stegs („Jetty“) zum Mont Saint-Michel, einem UNESCO-Welterbe. Diese 1.841 Meter lange Architekturpromenade, die im Juli 2014 eingeweiht wurde, fügt sich harmonisch in die Landschaft ein und ermöglicht es, dass der Mont Saint-Michel bei Flut wieder seine Inselcharakteristik zurückgewinnt.

Obwohl Feichtinger sich selbst nicht ausschließlich als „Brückenspezialist“ bezeichnet, hat er den Entwurf und die Realisierung von über 20 Brücken und Stegen verantwortet. Zu seinen bedeutendsten Arbeiten zählen die Dreiländerbrücke über den Rhein zwischen Frankreich und Deutschland, die Passerelle de la Paix in Lyon sowie der 2020 fertiggestellte Maritime Walkway Aldilonda in Bastia.

Neben seiner preisgekrönten architektonischen Tätigkeit lehrte Feichtinger an mehreren europäischen Universitäten und wurde 2023 zum Professor am Institut für Architektur und Entwerfen der Technischen Universität Wien berufen.

 

Die weiteren Vorträge der Reihe finden Sie hier:

Lecture Series

Creating Perspective_ From Vision to Building

Die Vortragsreihe im WS 2025 Perspektiven schaffen: Von der Idee zum Bauen ist Teil des Moduls Emerging Fields in Architecture und widmet sich der zentralen architektonischen Kompetenz, räumliche Visionen in gebaute Realität zu verwandeln. Die eingeladenen

Architektinnen und Architekten zeigen anhand ihrer Projekte, wie ihre Ideen – geprägt durch ihre Haltung, Verantwortung, Kreativität und technischer Umsetzungskraft – zu gebauten Projekten wurden. Die Reihe lädt dazu ein, aus konkreten Projekterfahrungen und

unterschiedlichen Perspektiven zu lernen. Fragen, die uns dabei interessieren sind u.a. Welche Rolle spielen Kontext, Bestand und neue Technologien im Entwurfsprozess? Wie entstehen zukunftsfähige architektonische Perspektiven? Wie werden kreative Ideen zu umsetzbaren  

Lösungen weiterentwickelt und welche Verantwortung tragen Architekt:innen für die gebaute Realität von morgen? 

Mo 10.11.2025 18:00 Gerd Erhartt/ querkraft/ HS EI 8 Pötzl

Mi 18.11.2025 16:00 Dietmar Feichtinger/ Dietmar Feichtinger Architects/ HS EI 8 Pötzl

Di 02.12.2025 18:00 hemma fasch/ fasch&fuchs.architekten/ HS EI 8 Pötzl

Di 02.12.2025 18:00 hemma fasch/ fasch&fuchs.architekten/ HS EI 8 Pötzl

Mo 15.12.2025 18:00 Michael Wallraff/ Architektur und Baukunst/ HS EI 8 Pötzl

Do 15.01.2026 18:00 Inês Lobo/ Inês Lobo Arquitectos (In English)/ AudiMax

 

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Creating Perspective_ From Vision to Building

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Lecture Series

Creating Perspective_ From Vision to Building

Die Vortragsreihe im WS 2025 Perspektiven schaffen: Von der Idee zum Bauen ist Teil des Moduls Emerging Fields in Architecture und widmet sich der zentralen architektonischen Kompetenz, räumliche Visionen in gebaute Realität zu verwandeln. Die eingeladenen Architektinnen und Architekten zeigen anhand ihrer Projekte, wie ihre Ideen – geprägt durch ihre Haltung, Verantwortung, Kreativität und technischer Umsetzungskraft – zu gebauten Projekten wurden. Die Reihe lädt dazu ein, aus konkreten Projekterfahrungen und unterschiedlichen Perspektiven zu lernen. Fragen, die uns dabei interessieren sind u.a. Welche Rolle spielen Kontext, Bestand und neue Technologien im Entwurfsprozess? Wie entstehen zukunftsfähige architektonische Perspektiven? Wie werden kreative Ideen zu umsetzbaren Lösungen weiterentwickelt und welche Verantwortung tragen Architekt:innen für die gebaute Realität von morgen?

 

Mo 10.11.2025 18:00 Gerd Erhartt/ querkraft architekten/ HS EI 8 Pötzl

Mi 19.11.2025 16:00 Dietmar Feichtinger/ Dietmar Feichtinger Architects/ HS EI 8 Pötzl

Di 02.12.2025 18:00 hemma fasch/ fasch&fuchs.architekten/ HS EI 8 Pötzl

Mo 15.12.2025 18:00 Michael Wallraff/ Architektur und Baukunst/ HS EI 8 Pötzl

Do 15.01.2026 18:00 Inês Lobo/ Inês Lobo Arquitectos (In English)/ AudiMax

 

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FORSCHUNGSBEREICH HOCHBAU – KONSTRUKTION UND ENTWERFEN E 253/5
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Themendiplom HYBRIDE URBANE STRUKTUREN

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HYBRIDE URBANE STRUKTUREN
Architektur als variable Raumstruktur in der Stadt von morgen

Die historisch entwickelte europäische Stadt ist hybrid. Sie zeichnet sich durch die Durchmischung von Wohnen und Arbeiten, Kultur und Freizeit aus. Wo tagsüber gearbeitet wird, wird am Abend gefeiert, Büros werden zu Wohnungen umgenutzt und umgekehrt, der öffentliche Raum bildet die Basis für das Zusammenleben. Dies unterscheidet sie von eindimensionalen Stadtstrukturen außerhalb Europas.

Fragestellungen zum Thema
Ist diese Vielfalt der Möglichkeiten eine Chance für die Stadt der Zukunft? Welche Potenziale können daraus für die weitere Entwicklung unserer Städte geltend gemacht werden? Welche Entwicklungen können Gebäude erlauben/begünstigen, welche entscheidende Rolle spielt Architektur dabei? Welchen Beitrag können robuste und wandelbare Raumstrukturen, unterschiedliche spezifische und definierte Bereiche sowie die Anordnung austauschbarer neutraler Raummodule dazu leisten?

Ort/Programm/Schwerpunkte
Einerseits stehen verschiedene Grundstücke zur Bebauung zur Auswahl, andererseits können auch eigene Bauplätze vorgeschlagen werden.

Das Raumprogramm ist in einer erträglichen Dichte zu entwickeln, wobei der örtliche programmatische Bedarf berücksichtigt und eine Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit angestrebt werden soll. Innerhalb der Gebäudestruktur, mit unterschiedlicher Spannweite und Raumhöhe zur variablen Nutzung, sind Bereiche für Veranstaltungen, Unterricht, Sport und Geschäfte, Arbeit, sowie Wohnen mit Ausblick und Terrassen vorzusehen.

Eine innovative Tragwerks- und Hochbaukonzeption bezieht Energie- und Gebäudetechnik mit ein. Ressourcenschonendes Planen, der bewusste Einsatz spezifischer und wiederverwendbarer Materialien sowie die konstruktive Ausbildung bis zur Hochbau-Detailentwicklung begleiten die Konzeption in allen Phasen.

Betreuung und Ablauf
Hauptbetreuer: Univ.-Prof. Dietmar Feichtinger – Forschungsbereich Hochbau, Konstruktion und Entwerfen
Mitbetreuung durch wissenschaftliche Mitarbeiter*innen am FB

Bewerbungen: Portfolio in PDF/max. 8 MB (via Mail an: sekreteriat@hb2.tuwien.ac.at)

Termine: ca. alle 2 Wochen am FB Hochbau 2 im Rahmen des Themendiploms

Vortragende Personen

 

Mediated Architecture

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Dieses Wahlfach ist eine Vertiefung zum Modul Emerging Fields in Architecture und kann auch als eigenständige Lehrveranstaltung belegt werden. Es richtet sich an Studierende, die sich in einem bestimmten Themengebiet vertiefen möchten, sei es als Vorbereitung für eine Abschlussarbeit oder als Ergänzung zu einem Entwurfsprojekt.

In der Lehrveranstaltung wird die Interviewtechnik als Tool genutzt, um das eigene Wissen zu vertiefen. Ein Interview kann ein wertvolles Werkzeug sein, um mit namhaften ForscherInnen, PlanerInnen, DenkerInnen etc. relevante Themen für die eigene Arbeit zu besprechen. Anschließend wird aus den Interviews ein Podcast erstellt, der online veröffentlicht wird. Ausgewählte Beiträge werden zusätzlich in einer Radiosendung ausgestrahlt.

Folgende Inhalte werden vermittelt:

  • Input zur Interviewvorbereitung und -technik
  • Konzeption von Podcasts und Radiosendungen
  • Einführung in die Schnittechnik.

Die Themen orientieren sich an den Inhalten des Moduls „Emerging Fields in Architecture“. Im WS beschäftigen wir uns mit  aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Planens und Bauens im breiteren gesellschaftlichen, ökologischen und technologischen Kontext. In den Vorträgen und Diskussionen geht es u.a. um die Fragen: Welche Art von Zukunft wollen wir gestalten? Welche Rolle(n) spielt die Architektur dabei?  Welche Werkzeuge und Technologien stehen uns dafür zur Verfügung? Welche Visionen gibt es und wohin führen sie? Was können wir von anderen Disziplinen für eine zukunftsfähige Architektur lernen? Und welche Lehren können aus der Vergangenheit für zukünftige Projekte gezogen werden?

Ausgewählte Beiträge werden in der Radiosendung Radio Spaceuriosity auf Radio Orange ausgestrahlt.

Link zum podcast: https://cba.media/podcast/spaceuriosity

Modul Emerging Fields in Architecture

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Das Modul vermittelt, erforscht und diskutiert Wissen aus neuen Forschungsfeldern in architektur- und ingenieurswissenschaftlichen Disziplinen, um Wissen und Knowhow aus diesen Feldern für die eigene Entwurfsfindung zusammenzuführen. Dazu gehören: Multidisziplinäre und fachübergreifende Strategien (von der ersten Idee bis zur Umsetzung); Aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse der Material- und Bauweisenforschung; Grundlagen und Randbedingungen für das Planen und Bauen in / unter extremen Bedingungen, deren räumliche und konstruktive Umsetzung, Materialwahl sowie Themen der Nutzung und ‚Gebrauchstauglichkeit‘; Bauten die sich in ihrer Struktur, Form oder Funktion aufgrund von wechselnden Parameter entwickeln.

Eingebettet in das Modul Emerging Fields in Architecture reflektiert die Reihe Perspektiven im WS 2024 aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Planens und Bauens im breiteren gesellschaftlichen, ökologischen und technologischen Kontext. In den Vorträgen und Diskussionen geht es u.a. um die Fragen: Welche Art von Zukunft wollen wir schaffen? Welche Rolle(n) spielt die Architektur?  Welche Werkzeuge und Technologien stehen uns dafür zur Verfügung? Welche Visionen gibt es und wohin führen sie? Was können wir von anderen Disziplinen für eine zukunftsfähige Architektur lernen? Und welche Lehren können aus der Vergangenheit für zukünftige Projekte gezogen werden?

Vortragende Personen

Entwerfen // Good evening, this is your captain…

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Entwerfen GOOD EVENING, THIS IS YOUR CAPTAIN WE ARE ABOUT TO ATTEMPT A CRASH LANDING…FLANIEREN ÜBER DEN SANTA MONICA AIRPORT

Titel aus: From the air, Laurie Anderson, 1982

THERE IS NO PILOT, YOU ARE NOT ALONE. *

Man könnte auf die Idee kommen, dass ein großes Feld „in einem Wurf“ gleich wieder gefüllt werden
sollte, sozusagen als Vorbeugung vor dem „horror vacui“, der Angst vor der Leere.
Wir vertreten in diesem Studio einen anderen Lösungsansatz: Von innen nach außen entwickeln wir
Strukturen und Architekturfragmente, die aus dem Kontext heraus entwickelt werden und
gleichzeitig den persönlichen Abdruck des Entwicklungsprozesses tragen. Auf Parameter wie
Kosten, Bauordnungen, gängige Materialien und Techniken, etc. soll zu gunsten kultureller und
künstlerischer Nachhaltigkeit verzichtet werden.
KEINE PANIK
„In vielen der weniger formalistischen Kulturen des äußeren östlichen Randes der Galaxis hat das
galaktische Nachschlagewerk für Anhalter schon die Universalenzyklopädie verdrängt und ist
Hüter des gesamten Wissens aller Wissenschaften geworden, weil es trotz einiger Lücken und vieler
gefälschter oder doch wenigstens ungenauer Auskünfte zwei wichtige Vorteile gegenüber der
alten akademischen Enzyklopädie hat:
Erstens, sie kostet etwas weniger; Zweitens, auf dem Umschlag sind in großen Druckbuchstaben
die Vertrauen erweckenden Worte gedruckt: „KEINE PANIK“ und, sollte es eine Ungenauigkeit geben
zwischen dem Nachschlagewerk und dem Leben, erinnert euch daran, dass es in Wirklichkeit das
Leben ist, das ungenau ist.“
Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis

Inhalt der Lehrveranstaltung

 

Der Subtitel hat zwei Widersprüche in sich. Erstens: Wie kann man auf einem Flugfeld spazieren
gehen? Und zweitens: Wer geht in Santa Monica/Kalifornien überhaupt spazieren?
Plötzlich ist alles anders: wo heute noch ein hoher Zaun ist, ein riesiges Areal von ca. 87 Hektar nur
für wenige zugänglich ist, wenige Gebäude scheinbar verloren auf weiter Flur stehen, die
Grundstücksfläche fast zur Gänze versiegelt ist, verlässt die ursprüngliche Nutzung das Gelände.
Was nun?
Stadtstrukturen sind sensible Gefüge: wechselnde Nutzungen verlagern Schwerpunkte innerhalb der
bebauten Flächen, Bevölkerungswachstum oder -zuzug begründet Stadterweiterungen,
Verkehrssysteme verbinden bisher voneinander getrennte Bereiche. Und nicht zuletzt beeinflussen
auch sich ständig wandelnde Ansprüche an unser unmittelbares Lebensumfeld unsere Vorstellungen
von unserer vierten Haut: dem architektonischen (T)Raum.
Veränderungen im großen Maßstab können dort beobachtet werden, wo große Flächen
monofunktional genutzt wurden und, nach Absiedelung dieser Nutzungen, leer stehen.
Vakuen in der Stadt sind wie Implosionen, die Energie freisetzen; Brachen in der Stadt sind wie
Nachdenkpausen…

Methoden

PUT YOUR HANDS OVER YOUR EYES. JUMP OUT OF THE PLANE.*
Wenn die Psyche die zweite, die Kleidung die dritte Haut der Menschen ist, und Architektur die vierte,
dann entwickeln wir – im weitesten und im engsten Sinn – genau aus diesen Zwischenräumen
heraus –und in dieser Reihenfolge– prototypische Architekturfragmente getragen von unserer
Vision für zukünftige Lebenskonzepte.
1. Individuen als Freie Radikale
2. Psychogramm des Ortes
3. Die neuen Kleider des Psychogramms
4. Unsere Architektur ist feuerfest und bulletproof und…
5. besteht nicht darauf, das letzte Wort zu haben.
Als Versuchsfeld dient der Santa Monica Airport in Kalifornien/USA. Der Flughafen soll gemäß Plänen
der Stadt mit 31. Dezember 2028 geschlossen werden.
Im sehr Kleinen und parallel im sehr Großen bewegen wir uns als gesamtes Studio-Team mit
elastischen und tänzerischen Sprüngen zwischen den Maßstäben.
DER SANTA MONICA AIRPORT UND DIE PLÄNE FÜR DAS GELÄNDE
GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG
Ursprünglich ein Gerstenfeld, diente der Santa Monica Airdrome während des Ersten Weltkriegs als
Stützpunkt der Reserve des US Army Air Service. 1923 erfolgte die offizielle Eröffnung als ziviler
Flugplatz unter dem Namen “Clover Field”. Nach militärischer Nutzung während des 2. Weltkriegs
(1941-1945) erfolgte im Jahr 1945 die Rückkehr zum überwiegend zivilen Betrieb, und die
Umbenennung auf den Namen “Santa Monica Airport (SMO)”.
Der Santa Monica Airport ist heute weit mehr als ein reiner Flugplatz. Er beherbergt
Veranstaltungsstätten (Barker Hangar, Hangar 8), ein Museum (Museum of Flying),
gewerbliche Mietflächen sowie ein öffentliches Parkangebot (Airport Park).
ENTWICKLUNGSPLÄNE
Bereits in den 1980er Jahren gab es Bestrebungen, angrenzende Parkflächen auf das Gebiet des
Flughafens zu erweitern. Eine Abstimmungsvorlage, die 2014 die notwendige öffentliche Zustimmung
erhielt, verbietet jede neue Bebauung auf dem Flughafengelände – mit Ausnahme von Parks,
öffentlichen Freiflächen und öffentlichen Freizeiteinrichtungen. Im Jahr 2024 startet das Santa
Monica Airport Conversion Project: https://www.smacproject.com/
Es beginnt ein Beteiligungsprozess mit der Bevölkerung von Santa Monica, um ein bevorzugtes
Szenario für die Zukunft des Flughafengeländes zu entwickeln – mit einem großen Park als Zentrum.
DER ENTWICKLUNGSPROZESS IM STUDIO
Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass –wenngleich ein großer Park innerhalb des urbanen
Raumes erstrebenswert wäre– der Bedarf an Wohnraum ungleich viel dringender ist. Unser Studio
entwickelt die Hypothese, dass es möglich ist, nicht nur beiden Anforderungen gerecht zu werden,
sondern diese in vielfältige Richtungen zu erweitern.
Wie altes Metall der Rost, überziehen die Inputs Ihrer Ideen das ehemalige Airfield, das derzeit mit
Rollbahnen, Hangargebäuden, Gewerbeobjekten und Parkflächen bedeckt ist. Auf diesem
Ideenflugfeld wird das zukünftige „Void“ vom gesamten Studio-Team entlang eines Pfades derGedankenvielfalt langsam, aber stetig weitergesponnen.

Vortragende Personen

Entwerfen // AMBIBRU Programme Grenada

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Ziel der Lehrveranstaltung ist die Entwicklung prototypischer Entwürfe für ein „Farmer’s Community Centre“ in Carriacou sowie ein „Fisherfolks Community Centre“ in Petite Martinique, Grenada – zur weiteren Bearbeitung im Rahmen des AMBIBRU-Programms.

Die geplanten Gebäudekomplexe sollten hurrikansicher und widerstandsfähig gegenüber extremen Wetterbedingungen sein. Ein modulares, erweiterbares Design ermöglicht zukünftige Anpassungen. Nachhaltigkeit steht im Fokus – mit Solarenergie, Regenwassernutzung und umweltfreundlichen Materialien. Die barrierefreie Gestaltung stellt sicher, dass alle Menschen Zugang haben. Gleichzeitig sollen die Räume den Gemeinschaftssinn stärken, den Wissensaustausch fördern und wirtschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Das AMBIBRU-Programm ist ein umfassender Rahmen, der technische und finanzielle Ressourcen mobilisiert und Projekte unterstützt, die die Entwicklungsprioritäten Grenadas voranbringen.

Grenada, ein kleiner Inselstaat in der südöstlichen Karibik, ist besonders anfällig für Hurrikane und extreme Wetterereignisse, die durch den Klimawandel zunehmen. Die geografische Lage macht die Insel verwundbar gegenüber Sturmschäden an Infrastruktur, Lebensgrundlagen und wichtigen Dienstleistungen.

Der Hurrikan Beryl im Juli 2024 zeigte deutlich die Schwächen der Infrastruktur auf den Inseln Carriacou und Petite Martinique – besonders in den landwirtschaftlichen und fischereilichen Gemeinden, die wirtschaftlich zentral sind.

Dieses Lehrveranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Forschungsbereich Hochbau und Gebäudeerhaltung der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen statt – Bachelorarbeit S25 10.0 ECTS – Betreuung: Clemens Loidolt

Vortragende Personen

Entwerfen // Inside Out: Reading Climate

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Der Entwurf thematisiert die Bibliothek als offenen Wissens- und Begegnungsort der Zukunft, der Innen- und Außenräume atmosphärisch und klimatisch verschränkt. Im Zentrum stehen Raumtypologien, die passive Klimatisierung, natürliche Belichtung und Belüftung mit konstruktiver Klarheit verbinden. Behandelt werden Tragwerkskonzepte für große Atrien, Wintergärten oder Dachlandschaften, Schichtaufbau von Hüllen mit integrierter Begrünung, bauliche Übergänge zwischen Innenraum, Fassadenebene und Freiraum sowie deren Einfluss auf Nutzung, Komfort und Energiebedarf. Die Studierenden erarbeiten Lage- und Funktionskonzepte, Struktur- und Fassadenschnitte, klimatische Simulationen im Modellmaßstab sowie exemplarische Konstruktionsdetails für zentrale Schnittstellen.

Methoden

  • Korrekturen Freitag
  • Analyse und Diskussion von nationalen und internationalen Referenzbeispielen (mit Fokus auf konstruktive Schnittstellen, Klimakonzept und Typologie)
  • Erarbeitung von Lage-, Funktions- und Raumkonzepten
  • Individuelle Entwurfsentwicklung mit kontinuierlichem Feedback in Korrekturen
  • Workshops zu Klimastrategien
  • Erstellen von konstruktiven Detailstudien, Konstruktionsübungen in Form von Fassaden- und Strukturmodellen

Vortragende Personen

Entwerfen // Lightness is a choice

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INES LOBO 

https://www.ilobo.pt/

Inês Lobo ist eine portugiesische Architektin, die für ihre innovative und kontextbewusste Architektur bekannt ist. Sie begann ihr Architekturstudium mit einem prägenden Jahr an der Escola do Porto und schloss es 1989 in Lissabon ab. Zunächst arbeitete sie mit ihrem ehemaligen Lehrer Carrilho da Graça zusammen und gründete 2002 ihr eigenes Büro, Inês Lobo Arquitectos. Ihr Werk umfasst Projekte in den Bereichen Bildung, Umnutzung von Bestandsgebäuden und Projekte im öffentlichen Raum, wobei sie oft bestehende Strukturen behutsam neu in den urbanen Kontext integriert.

Lobo ist zudem als Dozentin und Kuratorin tätig. 2012 konzipierte sie die Ausstellung Lisbon Ground – den portugiesischen Beitrag zur Architekturbiennale in Venedig. Unmittelbar nach ihrem Studium begann sie als Dozentin an der Technischen Universität Lissabon zu arbeiten und ist seitdem in der Lehre tätig.

Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem <ArcVision Prize – Women and Architecture> im Jahr 2014 und dem <AICA/MC/Millennium BCP> Preis im Jahr 2017.

ENTWURFSAUFGABE

Die Entwurfsaufgabe besteht darin eine „Praktische Utopie“ zu entwickelt die zugleich ein Manifest zum Thema Bauen verkörpert.

Praktische Utopien sind ambitioniert, revolutionär und streben nach Verwirklichung.

Wir untersuchen das Gebiet entlang der alten Militärstraße und des Flusses Trancão – zwischen den Gemeinden Lissabon, Odivelas und Loures. Dieses Gebiet wurde lange städtebaulich vernachlässigt. Als Konsequenz daraus entstanden weitläufige Restflächen deren Potential als Orte der Transformation wir nutzen.

Wir beginnen mit der Vision einer Stadt, in der ein landwirtschaftlicher Produktionspark das Trancão-Tal mit Monsanto verbindet, ein Aquädukt Wasser, Energie und Daten transportiert und ein leichtes Mobilitätssystem entlang der alten Militärstraße verläuft.

Unser Ziel ist es ein multifunktionales Gebäude zu schaffen, das ein neues Gleichgewicht zwischen öffentlichem Räum und Infrastruktur schafft – Wir nennen es „Social Palace“.

Ein wichtiger Aspekt der Entwurfsaufgabe wird sein, ein konstruktive System zu entwickeln das vielfältige Lösungen für spezifische Herausforderungen bieten kann und Leichtigkeit als Leitprinzip für Innovation und Resilienz wählt.

ZEITPLAN

– Intro 1. Okt. 2025 um 14:00Uhr

– Kick-Off Meeting mit Inês Lobo 8. Okt. 2025 13:00Uhr

– Betreuung wöchentlich Mittwoch Nachmittag und Donnerstag Vormittag

– Exkursion Lissabon – Kernprogramm 29./30. Okt. 2025

– Zwischenpräsentation 3./4. Dez. 2025

– Schlusspräsentation 28./29. Jän. 2026

Vortragende Personen

Entwerfen // _S.45/+ – rethinking “commuting wastelands”

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Die im Spannungsfeld zwischen dem historischen Stadtzentrum und dem Naherholungsgebiet Wienerwald gelegene Vorortelinie / S45 war eine zentrale infrastrukturelle Maßnahme in Otto Wagners Generalregulierungsplan, der Wien gegen Ende des 19. Jahrhunderts von einer Großstadt – ca. 2 Mio. – in eine Metropole – ca. 4 Mio. – transformieren sollte. Neben dem alltäglichen Personenverkehr diente die Verkehrsader sowohl der Industrie, den Spitälern und dem Militär als auch den zahlreichen freizeitlichen Einrichtungen, wie dem Badeverkehr zu den zahlreichen an der Strecke gelegenen Wiener Bädern. Sie war somit nicht nur ein Infrastrukturprojekt, sondern schuf einen zusammenhängenden, multifunktionalen Erlebnis- und Naherholungsraum und war Ausdruck von Urbanität in den Außenbezirken Wiens.

 

Ausgehend von der HB2-VU „commuting wastelands“ aus dem Jahr 2022 soll ein erweiterter Blick auf die Vorortelinie / S45 gelenkt werden, bei dem die Bedeutung von urbanen Verkehrsknoten – vorwiegend des öffentlichen Verkehrs – hinsichtlich der sozio-kulturelle und ökologische Transformation unserer Städte diskutiert werden soll. Ziel der Entwurfsübung ist es, durch räumlich-analytische und konzeptuelle Zugänge neue Narrative für die Rolle von Verkehrsinfrastrukturen im urbanen Gefüge zu entwickeln – mit besonderem Augenmerk auf deren integrative, katalytische und identitätsstiftende Potenziale.

 

In dieser Entwurfsübung wird sowohl das transformative Potenzial der einzelnen Bahnhöfe bzw. Stationen der S45 auf die jeweiligen Quartiere bzw. Bezirke untersucht als auch die Vorstellung der S45 als ein urbanes Implantat diskutiert und entsprechende Konzepte erarbeitet. Die S45 – das größte Gebäude Wiens! Die diskursive Grundlage bildet eine symbiotische Verschränkung dreier urbanistischer Theorien: – Downtown Athletic Club in NYC von Rem Koolhaas (Delirious New York, 1978), – Bernard Tschumis urbanistische Superimposition des Parc de la Villette in Paris (1982), – sowie Roland Rainers Konzept der Dezentralisierung für die Wiener Stadtentwicklung (1961).

 

In seinem Hauptwerk General System Theory (1968) stellte Ludwig von Bertalanffy (1901 – 1972) – Biologe und Begründer der Allgemeinen Systemtheorie – die These vor, dass die Eigenschaften eines Systems nicht durch die isolierte Analyse seiner Einzelteile erklärt werden könnten. — Die Stadt ist mehr als nur ein geografischer und physischer Ort und die mit Abstand komplexeste Schöpfung des Menschen. Dem menschlichen Körper gleich, umfasst sie eine Vielfalt an Systemen, Prozessen und Praktiken, die in ständiger Wechselwirkung stehen. — Verkehrsknoten zählen zweifellos zu den komplexesten Punkten im systemischen Gefüge Stadt, da sie das Potenzial haben infrastrukturelle, technologische, soziale, ökologische, wirtschaftliche und kulturelle Faktoren in einem komplexen und hochdynamischen Raum zu verschränken und somit „Urbanität“ zu generieren. Historische betrachtet kommt den Verkehrsknoten – vorwiegend des öffentlichen Verkehrs – daher in der Entwicklung von visionären Stadtmodellen seit Ende des 19. Jahrhunderts eine tragende Rolle zu.

 

Technische Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen verlangen nach leistungsstarken und funktionsoffenen, wandelbaren und mehrfachlesbaren Strukturen / Gebäuden. Im Gegensatz zu klar festgelegten Funktionsprogrammen sind Wandelbarkeit und schaltbare Zonen räumlicher, performativer, energetischer und atmosphärischer Natur zu bevorzugen. Besonderes Augenmerk liegt auf einer holistischen Konzeption im Spannungsfeld von Städtebau – Architektur – Tragwerk – Energy design – Green design, sowie der schlüssigen und angemessenen Wahl der Konstruktionsprinzipien und Materialien.

 

Interventionsbereiche: Bahnhof Hütteldorf, Station Breitensee, Bahnhof Ottakring, Bahnhof Hernals, Bahnhof Gersthof, Station Krottenbachstraße und eine neu zu errichtende Station an der Mündung Donaukanal

Entwerfen // Commons

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In der Lehrveranstaltung werden die Lehrinhalte des Bachelorstudiums sowie der Grundlagenübungen und die daraus erworbenen Kompetenzen zu komplexen architektonischen Aufgabenstellungen verbunden. Vermittelt wird die Fähigkeit, Architektur als Prozess zu begreifen, bei dem Voraussetzungen und Ziele einer Entwurfsaufgabe architektonisch und städtebaulich bearbeitet werden. Ein Entwurf wird auf der Grundlage einer gestalterischen Konzeption als auch unter Berücksichtigung sozialer, räumlicher, baukonstruktiver und ökologischer Anforderungen entwickelt.

 

Wien zählt heute zu den am schnellsten wachsenden Städten Europas. Allein in den kommenden zehn Jahren wird mit einem Zuwachs von rund 150.000 Menschen gerechnet – das entspricht der Bevölkerungsgröße einer Stadt wie Salzburg. Dieses Wachstum bringt neue Anforderungen an den urbanen Raum mit sich: mehr Bedarf an Wohnraum, sozialen Infrastrukturen, Freiräumen, Mobilitätsangeboten und kulturellen Einrichtungen.

Wie können wir in einer bereits dichten Stadt zusätzlichen Raum für Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur schaffen – ohne neue Flächen zu verbrauchen oder das Umland weiter zu zersiedeln? Die Antwort liegt in der intelligenten Nutzung vorhandener urbaner Potenziale. Statt weiter in die Fläche zu wachsen, richtet sich der Blick nach innen: auf ungenutzte oder untergenutzte Flächen im bestehenden Stadtgebiet.

Zentrumsnahe Verdichtung bietet eine Reihe von Vorteilen, die sowohl ökologisch als auch sozial sinnvoll sind:

  • Kurze Wege reduzieren den Verkehr und fördern klimafreundliche Mobilität.
  • Bodenversiegelung kann vermieden und wertvolle Grünräume im Umland geschützt werden.
  • Bestehende Infrastrukturen wie Straßen, Schulen oder Öffis werden effizient genutzt.
  • Nutzungsmischungen schaffen lebendige, vielfältige Quartiere mit hoher Lebensqualität.

Unser Projekt beschäftigt sich mit genau diesen Fragen. Es untersucht zentrale innerstädtische Möglichkeitsräume entlang des ehemaligen Linienwalls – heute in Form des sogenannten Westgürtels sichtbar. Entlang dieser geschichtsträchtigen Stadtkante, die einst Wiens Begrenzung markierte, bieten sich zahlreiche Potenzialflächen für eine neue, zukunftsfähige Stadtentwicklung.

Die ausgewählten Orte liegen entlang der ehemaligen Stadtbahntrasse – vom Gaudenzdorfer Gürtel im Süden über zentrale Knotenpunkte wie dem Christian-Broda-Platz, dem Europaplatz, dem Lerchenfelder Gürtel und dem Hernalser Gürtel bis hin zur Spittelau im Norden. Jeder dieser Orte bringt spezifische Bedingungen mit sich: unterschiedliche Topografien, Verkehrslagen, Bebauungsdichten und städtebauliche Kontexte.

Ziel des Entwurfs ist es, diese Orte neu zu denken: als offene, inklusive Stadträume, die sowohl architektonisch als auch sozial eine positive Wirkung entfalten. Dabei stehen folgende Themen im Fokus:

  • Hybride Gebäudestrukturen
  • Kommerzfreie Zonen
  • Vernetzung mit dem Stadtraum
  • Attraktive Außenräume
  • Mobilitätswandel

Das Projekt versteht sich nicht als Masterplan, sondern als diskursiver Entwurfsansatz. Es zeigt Möglichkeiten auf, wie Verdichtung nicht Verdrängung bedeutet, wie Wachstum nicht Gleichförmigkeit erzeugt, sondern Vielfalt. Es geht darum, städtische Räume zu öffnen, zu demokratisieren und zukunftsfähig zu gestalten – räumlich, sozial und ökologisch.

Wenn Wien seine Potenziale intelligent nutzt, kann es zum Modell einer modernen, gerechten und lebenswerten Großstadt werden. Die Transformation entlang des Westgürtels ist ein exemplarisches Übungsfeld dafür.

Entwerfen // Adaptive Strukturen – Bambus (3)

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Dieses Entwerfen stellt thematisch eine lose Fortsetzung der Entwerfen „Adaptive Strukturen – Bambus 1 und 2“  und des Modul  „Experimenteller Hochbau (253.128)“ aus den vorangegangenen Semestern dar. Das Entwerfen wird in Kooperation mit Ass.Prof. Karl Deix (E207-01 – Forschungsbereich Baustofflehre und Werkstofftechnologie) stattfinden.
Geplant ist dabei eine inhaltliche Verknüpfung mit dem Wahlfach „Materialien und Algorithmen (207.025) das voraussichtlich ergänzend belegt werden kann.

Konstruieren mit Bambus und textilen Materialien – Bambus hat sich vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen in den letzten Jahren (wieder) zu einem interessanten Baustoff entwickelt. Mit Erneuerungszyklen von etwa 5 Jahren kann Bambus als schnellwachsende Alternative zu Holz punkten. Das leichte Material Bambus kann ideal mit textilen Elementen kombiniert werden um flächige Elemente zu erzeugen. In Kombination kann so dem Ziel von Leichtbau, mit konstruktiver Effizienz und minimalem Materialaufwand zu bauen, möglichst nahegekommen werden.
Im Rahmen dieses Entwerfens sollen die materialspezifischen Eigenschaften von Bambus und Textilen Baustoffen (Membrane, Netze, Seile) sowie die daraus resultierenden hochbautechnischen Eigenheiten erkundet werden.

Das in den vorhergehenden  Semestern gewonnene Grundwissen hilft als Basis einer weiter vertiefenden Beschäftigung mit den materialspezifischen Eigenheiten der Materialien.
Entworfen werden soll eine Konstruktion, die Räume überspannen / abschließen / definieren  kann (z. B. als Überdachung, Pavillon etc.) und sich beweglich an veränderliche Umgebungsbedingungen anpasst. (zB. Sonnenstand, Temperatur, Nutzer-Interaktion). Angenommen wird eine Aufstellung im öffentlichen Raum.

In der Kooperation mit dem Forschungsbereich Baustofflehre und Werkstofftechnologie ist geplant, dass die Konstruktion im Anschluss technisch weiterentwickelt und robotisch gesteuert wird (digitaler Zwilling als Basis zur Steuerung).
Eine Beschäftigung mit veränderlichen Geometrien wird als Recherche an den Anfang gestellt.
Aufbauend auf einer Reihe von in den vorangegangenen Lehrveranstaltungen entwickelten Entwurfskonzepten und Prototypen entsteht ein eigenständiger Entwurf, der vorhandene Grundelemente neu interpretiert.

Gearbeitet wird vornehmlich im Modell in Gruppen von wechselnder Größe.

 

Stichworte
–     Modellbau im großen Maßstab (1:5)
–     Gruppenarbeit in wechselnder Konstellation
–     experimentelle Raumstruktur
–     modulare Bauweise, schnelles Auf- und Abbauen
–     Bambus-Stabkonstruktion in Kombination mit  Membranen, Netzen, Seilen
–     Weiterentwicklung zu einem softwaregesteuerten digital lernfähigen Objekt in den darauffolgenden Semestern (digitaler Zwilling, Messdaten in Echtzeit, Reaktion auf Umgebung Steuerungselektronik, etc..) in Kooperation

Vortragende Personen

Entwerfen // Humans on Mars – Architectural Implications

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This course examines the architectural and mission design challenges associated with the first human expedition to Mars. It explores how built environments can support survival, enable scientific discovery, and foster international collaboration in one of the most extreme and resource-constrained contexts ever faced by humankind.

Participants will work in teams to analyse and develop concepts for mission architecture that address the entire timeline of a crewed Mars mission:

  • Transit Phase: 6–9 months of deep-space travel
  • Surface Phase: Approximately 500 days of scientific operations on the Martian surface
  • Return Phase: Safe transit back to Earth

Each team will formulate a mission scenario and produce a conceptual architectural design for either:

  • a spacecraft to support the full crew during interplanetary transit, or
  • a Martian habitat enabling life, work, and research during the extended surface stay.

The course emphasizes systems thinking, cultural and operational integration, and architectural strategies to address life-support, human factors, resource-oriented thinking and sustainability in long-duration spaceflight.

There are no prerequisite courses required. Below are some literature recommendations:

Mars Exploration & Mission Studies

NASA (2009): Human Exploration of Mars Design Reference Architecture (DRA) 5.0
chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.nasa.gov/wp-content/uploads/2015/09/373665main_nasa-sp-2009-566.pdf
Robert Zubrin (2011): The Case for Mars
Scott Hubbard (2019): Exploring Mars: Chronicles from a Decade of Discovery

Books & Academic Publications from our Library
Haeuplik-Meusburger, S., & Bishop, S. (2021). Space Habitats and Habitability: Designing for Isolated and Confined Environments on Earth and Space. Springer.
E: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-69740-2
D: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-25492-5
Haeuplik-Meusburger, S., & Bannova, O. (2016). Space Architecture Education for Engineers and Architects. Springer.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-319-19279-6
Haeuplik-Meusburger, S. (2011). Architecture for Astronauts: An Activity-Based Approach. Springer.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-7091-0667-9

Online Books, Reports and Videos
Booklets from previous design studios: https://www.yumpu.com/user/emergingfields
Lectures on ‚Extreme Architecture‘ from the module ‚Emerging Fields in Architecture‘: https://www.youtube.com/@EmergingFieldsinArchitecture

Science Fiction References
Clarke, A.C. (1973). Rendezvous with Rama.
Schrattmayer, K. (2021). The Exodus Incident. Springer.

Some More Useful USEFUL LINKS
A NASA Archive of Technical Research Reports and Papers:
https://ntrs.nasa.gov/
An Online Bibliography of Past Papers and Reports by Space Architects:

BIBLIOGRAPHY

Vortragende Personen

VU HB2 // Lost Highway – Habitat A23

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Wien 2050
Die Stadt hat sich an die Folgen der Klimakrise angepasst. Großräumige Infrastrukturen, die einst dem Individualverkehr dienten, sind transformiert. Neue städtische Knoten haben sich entwickelt. Die Stadt der kurzen Wege – funktional durchmischt, belebt und bewohnt – verknüpft Freizeit und Arbeit, Kultur, Sport und Produktion. Strukturen sind wandelbar – sie reagieren auf klimatische Veränderungen und wechselnde Nutzungen. Grünräume, Gärten und Terrassen prägen das Stadtbild, verbessern das Mikroklima und schaffen neue Aufenthaltsqualitäten. Die Bodenversiegelung geht zurück, Baumaterialien werden ressourcenschonend eingesetzt und wiederverwendet.

Lost Highway – Habitat A23

Monofunktionale Stadtviertel und Stadtautobahnen sind ein zentrales Erbe des funktionalistischen Leitbildes der automobilorientierten Nachkriegsstadtplanung. Die jahrzehntelange Priorisierung des motorisierten Individual- und Pendelverkehrs in den metropolitanen Räumen führte zu massiven Umweltbelastungen, einem drastisch gestiegenen Energieverbrauch sowie zum spürbaren Verlust an Lebensqualität.

Die Vision der autogerechten Stadt gilt längst als gescheitert. Umso dringlicher ist heute die Integration zukunftsfähiger Mobilitätskonzepte in bestehende Infrastrukturen sowie ein zeitgemäßer und nachhaltiger Umgang mit vorhandenen Verkehrsbauwerken.

Die Wiener Südosttangente (A23) ist Österreichs kürzeste, zugleich aber meistbefahrene Autobahn. Über eine Länge von rund 17 km bildet sie ein komplexes System aus Brücken, Knoten und Hochstraßen. In einer Stadt, die auf Energieeffizienz, klimagerechte Mobilität und lebenswerte Räume setzt, steht eine monofunktionale Infrastruktur mit dieser Verkehrsdichte zunehmend in Frage.

Mit der Entlastung der A23 vom motorisierten Verkehr kann sich entlang ihrer Trasse ein neuer linearer Stadtraum bilden – eine verbindende Achse zwischen verdichteten Stadtgebieten, Stadtrand sowie Grün- und Wasserlandschaften. Die Südosttangente wird damit zur strukturellen Klammer zwischen den beiden bevölkerungsreichsten und am stärksten wachsenden Bezirken: Favoriten und Donaustadt.

Im Rahmen dieser Vision für die A23 wird das stadträumliche Potential von acht ausgewählten Streckenabschnitten untersucht, die exemplarisch für neue Anbindungen an den öffentlichen Verkehr, ein dichtes Radwegenetz, grüne Korridore und Naherholungsräume stehen – sowie als Impulsgeber zur Entwicklung funktional durchmischter Räume für Freizeit, Kultur und Soziales dienen. Die bestehende Tragstruktur – sowohl der Hauptfahrbahn als auch der Auf- und Abfahrten – bildet dabei den Ausgangspunkt für eine architektonische Transformation: Unter, auf und entlang der Infrastruktur sollen Raumstrukturen entwickelt werden, die bislang ungenutzte Restflächen aktivieren und je nach Standort für neue Nutzungen erschließen. Dabei rücken auch mikroklimatische Fragestellungen in den Fokus: Hitzebelastung, Luftströmungen, Flächenversiegelung sowie klimatische Wechselwirkungen mit angrenzenden Stadtquartieren spielen ebenso eine Rolle wie die potenzielle energetische Nutzung der thermischen Speichermasse des Verkehrsbauwerks.

Entlang der gesamten, alle Knotenpunkte verbindenden Trasse soll die Südosttangente auf je eine Fahrspur pro Richtung für den Individualverkehr sowie eine zusätzliche Busspur reduziert werden.

Grundsätzliche Anforderungen:
In der Übung sollen Aspekte der Architektur, der Statik und des Hochbaus innerhalb eines Architekturentwurfs von der typologischen Konzeption, der städtebaulichen Einbindung über die konstruktive Vertiefung bis zur Hochbau-Detailausarbeitung erarbeitet werden. Anhand der Entwicklung von innovativen Strukturen, Konstruktions- und Detailentwürfen wird an der Lösung einer komplexen Bauaufgabe gearbeitet. Neben der Tragwerks- und Hochbaukonzeption sowie unter Rücksichtnahme auf die Aspekte Vorfertigung und Baubarbarkeit stehen eine schlüssige Energie- und Haustechnikkonzeption sowie ein ressourcenschonendes Planen im Vordergrund.

Eindrücke //