Wir sind stolz auf die Veröffentlichung unseres neuen Buches STAYCATION // kanalWAL - a design-build project for living the good life at home.

Unter der Überschrift S T A Y C A T I O N – daily pleasure infrastructures suchen wir nach neuen Programmen und Infrastrukturen zur Reaktivierung verloren geglaubter Orte und (bislang) unzugänglicher Raumreserven. Öffentlicher Raum muss öffentlich und für ALLE zugänglich bleiben. In diesem Sinn muss er besetzt und seine Qualitäten aufgezeigt werden - das Mögliche ist herzustellen. Architektur ist dafür unser Mittel der Wahl.

Herausgegeben von: Silke Fischer, Elisabeth Weiler
Englisch // 72 Seiten // €15,00 / €10,00 (Studierende)

Sie können das Buch in der Buchhandlung Walther König im MuseumsQuartier Wien und bei uns an der Abteilung für Hochbau, Konstruktion und Entwerfen (HB2 / TU Wien) erwerben. Falls Sie in Berlin sind: Das Buch ist auch bei Pro qm / thematische Buchhandlung für Stadt, Politik, Pop, Ökonomiekritik, Architektur, Design, Kunst & Theorie in der Almstadtstraße, Berlin-Mitte erhältlich.  

oder schreiben Sie an: sekretariat@hb2.tuwien.ac.at

 

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Vortrag Wolfgang Feyferlik und Susanne Fritzer - Feyferlik/Fritzer

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Wolfgang Feyferlik (Architekturstudium an der TU Graz bis 1985) und Susanne Fritzer (Architekturstudium an der TU Graz bis 1994) gründeten 1994 das Büro Feyferlik | Fritzer.

 

Zu den wichtigsten gemeinsamen Projekten zählen ua. die Renovierung und Adaptierung der Basilika und des Geistlichen Hauses in Mariazell (1992-2018), der Neubau der Volksschule und des Sportklubs in Bad Blumau (2006-2010) und der Neu- und Umbau der Volksschule Dorf in Lauterach (2012-2018). Zahlreiche Projekte wurden wiederholt mit dem Bauherrenpreis der ZV Österreich ausgezeichnet und für den Mies van der Rohe Award nominiert. Für das Projekt Mariazell wurde Feyferlik | Fritzer 2019 der Architekturpreis des Landes Steiermark verliehen. 2013 erhielt die VS Bad Blumau den Award Bessere Lernwelten; 2019 wurde die VS Dorf Lauterach mit dem Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

 

Feyferlik | Fritzer unterrichteten ua. an der TU Graz, an der RWTH Aachen, an der TU Innsbruck und aktuell an der TU Wien, am Forschungsbereich Hochbau - Konstruktion und Entwerfen.

 

Mehr Info: https://www.nextroom.at/actor.php?id=19978


Montag, 27.06.2022   19h00


HS7, Schütte-Lihotzky
Stiege 7, Erdgeschoss
Karlsplatz 13, 1040 Wien

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Vortrag Dietmar Feichtinger - Dietmar Feichtinger Architectes

Alles ist Architektur?

 


Dietmar Feichtinger studierte bis 1988 an der TU Graz Architektur. Nach ersten Erfahrungen bei Prof. Eilfried Huth, Prof. Volker Giencke und Prof. Klaus Kada wechselte er 1989 nach Paris, wo er im Atelier Chaix & Morel arbeitete. 1994 gründete er gemeinsam mit Barbara Feichtinger das Büro Dietmar Feichtinger Architectes in Paris. 2002 folgte die Gründung von Feichtinger Architectes Wien. Mit zahlreichen ausgezeichneten Projekten seit 1994 gelang es dem Büro sich nachhaltig international zu etablieren.

 

Seit 1994 lehrt Dietmar Feichtinger an verschiedenen Universitäten, wie der Universität Paris VI - La Villette, der RWTH Aachen, der Universität Innsbruck und der TU Wien. Im Wintersemester 2021 war Dietmar Feichtinger Gastprofessor am Forschungsbereich Hochbau - Konstruktion und Entwerfen und betreute das Masterentwerfen "univer-city, strukturen zum lernen und lehren".

 

Mehr Info: www.feichtingerarchitectes.com


Montag, 20.06.2022   19h00


HS7, Schütte-Lihotzky
Stiege 7, Erdgeschoss
Karlsplatz 13, 1040 Wien

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

aus dem archiv der internationalen vortragsreihe hb2
Volker Giencke
 
Mit der Vortragsreihe ‚aus dem archiv‘ lädt. Prof. Hemma Fasch zu einer Rückschau und gleichzeitig Fortsetzung einer großen Tradition im interdisziplinären Architekturexkurs.
Die erfolgreiche ‚Internationale Vortragsreihe‘ wurde von Helmut Richter (Vorstand des Instituts HB2 von 1991 – 2007) 1992 ins Leben gerufen. Er lud renommierte KonstrukteurInnen, DesignerInnen, ArchitektInnen, KünstlerInnen aus Europa, den USA und Japan ein. Über 16 Jahre fand die Vortragsreihe bei Studierenden und bei der interessierten Öffentlichkeit großen Anklang.
 
Der Fachbereich HB2 hat nun die ersten Filme, die damals auf Video Hi8 aufgenommen wurden, digitalisiert, und lädt zur gemeinsamen Rückschau.
 
Ort: Abteilung HB2 // Karlsplatz 13, 1040 Wien, Stiege 6, 4. Obergeschoß
Beginn: 19:00
 
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Kurzbiografie
Volker Giencke studierte Architektur und Philosophie in Graz und Wien. Nach seiner Zusammenarbeit mit Merete Mattern, Raimund Herms und Günther Domenig, gründete er 1981 das Atelier Giencke & Company Architects in Graz. Neben zahlreichen Lehrbeauftragungen und Vorträgen an internationalen Universitäten, war seit 1992 als Professor an er Universität Innsbruck am Institut für Hochbau und Entwerfen. Volker Giencke sprach am 4. Mai 1998 im Rahmen der internationalen Vortragsreihe im Audimax der TU Wien über seine Arbeiten.
 
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Staffel 1
Di 22.03 Cedric Price (03.05.95) // Einführung: Peter Bauer
Di 26.04 Mike Davies (04.06.92) // Einführung: Silke Fischer
Di 24.05 Volker Giencke(04.05.98) // Einführung: Volker Giencke
 
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Um Anmeldung an sekretariat(at)hb2.tuwien.ac.at wird gebeten.
 
Es gelten die aktuellen Covid-19 Bestimmungen der TU Wien. Vor Ort wird eine Kontaktliste geführt. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen ist die Personenkapazität beschränkt, es herrscht das first come, first serve Prinzip. Bitte für die Eingangskontrollen der TU Wien und das Eintragen in die Kontaktliste zusätzliche Zeit einplanen.
 
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Initiative filmsalon HB2: Hemma Fasch, Sandra Häuplik-Meusburger, Lisa Blenk, Markus Rupprecht, Laurenz Steixner
 
TU Wien Institut für Architektur und Entwerfen
Forschungsbereich Hochbau- Konstruktion und Entwerfen E 253/5
Univ.Prof.in Arch.in Hemma Fasch
hb2.tuwien.ac.at
 
 

exkursion paris+
14 - 20 mai 2022

Architektur im Großraum Paris

 

Anmeldung am Sekretariat bis 18.03.2022

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aus dem archiv der internationalen vortragsreihe hb2
Mike Davies
 
Mit der Vortragsreihe ‚aus dem archiv‘ lädt. Prof. Hemma Fasch zu einer Rückschau und gleichzeitig Fortsetzung einer großen Tradition im interdisziplinären Architekturexkurs.
Die erfolgreiche ‚Internationale Vortragsreihe‘ wurde von Helmut Richter (Vorstand des Instituts HB2 von 1991 – 2007) 1992 ins Leben gerufen. Er lud renommierte KonstrukteurInnen, DesignerInnen, ArchitektInnen, KünstlerInnen aus Europa, den USA und Japan ein. Über 16 Jahre fand die Vortragsreihe bei Studierenden und bei der interessierten Öffentlichkeit großen Anklang.
 
Der Fachbereich HB2 hat nun die ersten Filme, die damals auf Video Hi8 aufgenommen wurden, digitalisiert, und lädt zur gemeinsamen Rückschau.
 
Ort: Abteilung HB2 // Karlsplatz 13, 1040 Wien, Stiege 6, 4. Obergeschoß
Beginn: 19:00
 
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Kurzbiografie
Mike Davies studierte an der Architectural Association School of Architecture in London und in Los Angeles. 1972 kam er zu Piano Rogers und gründete 1977 mit Richard Rogers, John Young und Marco Goldschmied Richard Rogers Partnership. Mike Davies sprach am 4. Juni 1992 im Rahmen der internationalen Vortragsreihe im Audimax der TU Wien über seine Arbeiten.
 
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Staffel 1
Di 22.03 Cedric Price (03.05.95) // Einführung: Peter Bauer
Di 26.04 Mike Davies (04.06.92) // Einführung: Silke Fischer
Di 24.05 Volker Giencke(04.05.98) // Einführung: Volker Giencke
 
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Um Anmeldung an sekretariat(at)hb2.tuwien.ac.at wird gebeten.
 
Es gelten die aktuellen Covid-19 Bestimmungen der TU Wien. Vor Ort wird eine Kontaktliste geführt. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen ist die Personenkapazität beschränkt, es herrscht das first come, first serve Prinzip. Bitte für die Eingangskontrollen der TU Wien und das Eintragen in die Kontaktliste zusätzliche Zeit einplanen.
 
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Initiative filmsalon HB2: Hemma Fasch, Sandra Häuplik-Meusburger, Lisa Blenk, Markus Rupprecht, Laurenz Steixner
 
TU Wien Institut für Architektur und Entwerfen
Forschungsbereich Hochbau- Konstruktion und Entwerfen E 253/5
Univ.Prof.in Arch.in Hemma Fasch
hb2.tuwien.ac.at
 
 
aus dem archiv der internationalen vortragsreihe hb2
Cedric Price
 
Mit der Vortragsreihe ‚aus dem archiv‘ lädt. Prof. Hemma Fasch zu einer Rückschau und gleichzeitig Fortsetzung einer großen Tradition im interdisziplinären Architekturexkurs.
Die erfolgreiche ‚Internationale Vortragsreihe‘ wurde von Helmut Richter (Vorstand des Instituts HB2 von 1991 – 2007) 1992 ins Leben gerufen. Er lud renommierte KonstrukteurInnen, DesignerInnen, ArchitektInnen, KünstlerInnen aus Europa, den USA und Japan ein. Über 16 Jahre fand die Vortragsreihe bei Studierenden und bei der interessierten Öffentlichkeit großen Anklang.
 
Der Fachbereich HB2 hat nun die ersten Filme, die damals auf Video Hi8 aufgenommen wurden, digitalisiert, und lädt zur gemeinsamen Rückschau.
 
Ort: Abteilung HB2 // Karlsplatz 13, 1040 Wien, Stiege 6, 4. Obergeschoß
Beginn: 19:00
 
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Cedric Price (1934 – 2003) studierte Architektur an der Cambridge University und an der Architectural Association School of Architecture in London. Später lehrte er selbst am AA und gründete 1960 ein Büro. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt der Fun Palace aus dem Jahr 1961, der unter anderem Richard Rogers beeinflusste. Cedric Price sprach am 03.Mai 1995 im Rahmen der internationalen Vortragsreihe im Audimax der TU Wien über seine Arbeiten.
 
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Staffel 1
Di 22.03 Cedric Price (03.05.95) // Einführung: Peter Bauer
Di 26.04 Mike Davies (04.06.92) // Einführung: Silke Fischer
Di 24.05 Volker Giencke(04.05.98) // Einführung: Volker Giencke
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Um Anmeldung an sekretariat(at)hb2.tuwien.ac.at wird gebeten.
 
Es gelten die aktuellen Covid-19 Bestimmungen der TU Wien. Vor Ort wird eine Kontaktliste geführt. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen ist die Personenkapazität beschränkt, es herrscht das first come, first serve Prinzip. Bitte für die Eingangskontrollen der TU Wien und das Eintragen in die Kontaktliste zusätzliche Zeit einplanen.
 
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Initiative filmsalon HB2: Hemma Fasch, Sandra Häuplik-Meusburger, Lisa Blenk, Markus Rupprecht, Laurenz Steixner
 
TU Wien Institut für Architektur und Entwerfen
Forschungsbereich Hochbau- Konstruktion und Entwerfen E 253/5
Univ.Prof.in Arch.in Hemma Fasch
hb2.tuwien.ac.at
 
 

Trespassing Grounds fördert Ideen und Strategien zur Reaktivierung verloren geglaubter Orte und (bislang) unzugänglicher Raumreserven. Öffentlicher Raum muss öffentlich und für ALLE zugänglich bleiben. In diesem Sinn muss er besetzt und seine Qualitäten aufgezeigt werden - das Mögliche ist herzustellen. Architektur ist das dabei das Mittel der Wahl, die Wiener Ringstraße der Ort der Erprobung. Der Ring spannt sich mindestens zwischen dem Programmheft des Burgtheaters und dem Demonstrationskalender der demokratischen Gesellschaft auf. Touristisch stark umworben, neigt er jedoch dazu, sich auf der Vergangenheit auszuruhen und das eher konventionelle (Kultur)Angebot - nicht zuletzt aufgrund der Preispolitik nurmehr für Wenige zugänglich - längst als bequeme Regel zu akzeptieren. Das Entwerfen stellt die Frage, mit welchen Programmen und Interventionen Stadt für ALLE hier im dichten, innerstädtischen Kontext realisierbar ist.  

Licht, Luft und Speiseeis sucht Entwürfe für eine freie, lässige, vielleicht sogar ungewöhnlich Benützung des Raumes. Grundlage sind Programme für das gute, alltägliche Leben: Einrichtungen für das allgemeine Wohl mit einem öffentlichen und klimaresilienten Programm für eine mögliche Post-Konsumgesellschaft.

Neben sozialen und programmatischen Konzepten werden intelligente architektonisch - konstruktive Antworten auf die Fragen unserer Zeit erwartet. Die Entwürfe sollen einen Beitrag leisten können zum spätkapitalistisch – (post?) - pandemischen Diskurs um MEHR RAUM und MEHR LUFT sowie einen Fokus legen auf das Verhältnis zwischen Innen- und Außenraum (Klimazonenarchitektur, wachsende / adaptive Architekturen, Fokus Hülle und Naturbezug).

Der Projektmaßstab richtet sich nach dem gewählten Baufeld (Auswahl innerhalb der Ringstraße, Kaiserforum). Die Entwürfe werden sich im Spannungsfeld zwischen Natur und Architektur, Ressourcenschonung und räumlicher Großzügigkeit bewegen und sich architektonisch in konkret-utopischen, öffentlich-sozialen Raumstrukturen ausdrücken.

In der Lehrveranstaltung werden die Lehrinhalte des Bachelorstudiums sowie der Studios und die daraus erworbenen Kompetenzen zu komplexen architektonischen Aufgabenstellungen verbunden. Vermittelt wird die Fähigkeit, Architektur als Prozess zu begreifen, bei dem Voraussetzungen und Ziele einer Entwurfsaufgabe architektonisch und städtebaulich bearbeitet werden. Ein Entwurf wird auf der Grundlage einer gestalterischen Konzeption als auch unter Berücksichtigung sozialer, räumlicher, konstruktiver und technischer Anforderungen entwickelt.

Konkretes Thema des Entwurfes ist eine Auseinandersetzung mit der Wiener Ringstraße, welche von der städtebaulichen Historie über die gesellschaftspolitische Rolle des Ortes bis hin zu einer neuen architektonischen Intervention führen soll.

Die Suche nach einem geeigneten Bauplatz ist integraler Bestandteil der Entwurfsaufgabe.

Kommerzfreie Räume, eine Gebäudestruktur für alle Menschen, die Verwebung mit dem angrenzende Stadtraum sowie die Schaffung von attraktiven Außenräumen sollen dabei eine funktionale Richtung definieren.

Die Wiener Ringstraße wurde als Prachtboulevard und Flaniermeile angelegt und war mit den vielen wichtigen Gebäuden für Kultur, Bildung und Politik ein Impuls zur Entwicklung zu einer Weltstadt.

Der öffentliche Raum wurde zunehmend zur Verkehrsader, wobei die mittleren 3-4 Fahrbahnen für Kraftfahrzeuge eine schwer überwindbare Trennung für die an den Rand gedrängten Fußgänger und Radfahrer sind. Angrenzende Räume und Plätze sind ungenutzt oder noch immer durch parkende Autos besetzt.

Trotz der vielen öffentlichen Bauten gibt es einen Mangel an frei zugänglichen konsumfreien geschützten Räumen

Der Focus des Entwerfens richtet sich auf die Besetzung von Räumen entlang der Ringstraße durch großformatige bauliche Interventionen mit öffentlich zugänglicher Nutzung und einem besonderen Focus auf nicht kommerzielle und konsumfreie Zonen.

nach positiver absolvierung der lehrveranstaltung sind studierende in der lage methodisch den entwurf eine gebäudes zu entwickeln. die studierenden sind in der lage das entwerfen als integrale, gleichzeitig rationale wie kreative arbeit, zu verstehen, die unter berücksichtigung verschiedenster teilweise disparater und divergenter rahmenbedingungen, diese im architektonischen entwurf zu konvergieren versucht.

sie sind in der lage zu einer entwurfsaufgabe unter berücksichtigung zeitgenössischer positionen und problemstellungen informiert stellung zu beziehen und ihre haltung in den entwurf einfließen zu lassen. sie sind in der lage, architektonische konzepte zu erstellen, diese in ein gebäude weiter zu entwickeln und in form von entwurfs- und detailplänen umfassend darzustellen und zu präsentieren.

ziel des stegreifentwerfens 'exploring the lost' ist die filmische kontextualisierung der phänomene ort, raum und zeit.

auf die suche nach verborgenen, vergessenen, verlassenen, verdrängten, weggesperrten oder auch unentdeckten orten und räumen soll unser urbanes umfeld gestalkt werden. ziel ist die filmisch-experimentelle (de-)konstruktion einer individuellen, reflektierenden fiktiven geschichte zur aneignung, reproduktion und/oder umgestaltung eines solchen ortes/ bzw. raumes im zeitmassstab.

 

macondo – die siedlung am rand der stadt wien, die offiziell eigentlich nicht so heißt, ist ein ort an dem über jahrzehnte flüchtlinge in österreich unterkunft gefunden haben. in der ehemaligen kaserne werden seit mitte der 1950er-jahre flüchtlinge, die in österreich asyl bekommen haben teils unbefristet, teils befristet untergebracht.
in diesem kontext soll eine architektur als katalysator der gemeinschaftsbildung dienen. die anforderungen und funktionen dieses gemeinschaftsortes werden auf basis einer recherche und analyse von bedürfnissen und wünschen der nutzer_innen entwickelt. daraus soll ein multifunktionaler entwurf entstehen, der flexibel auf mehrere nutzungsszenarien eingehen kann und so einen neuen ort der gemeinschaft bildet.

experimentelle entwicklung einer pavillon-ähnlichen raumstruktur (freistehendes leichtes bauwerk) im öffentlichen raum mit unterschiedlichen raum- und nutzungskonfigurationen (2+). das architektonische konzept wird in einklang mit der vorgeschlagenen programmierung im öffentlichen raum entwickelt. die räumliche ausformulierung basiert auf einer eingehenden analyse von geometrischen und konstruktiven prinzipien.

schwerpunkt dieser lehrveranstaltung ist die entwicklung des architektonischen entwurfs in iteration mit der tragstruktur, welche hinsichtlich geometrischer kriterien tragstruktureller performance und konstruktiver ausgestaltung laufend geschärft wird.  die untersuchungen erfolgen an analogen und digitalen modellen - unter anderem mit algorithmisch gestützten planungstools, die im rahmen der lva vorgestellt werden.

exemplarisch soll das projekt über eine zeitspanne von einem jahr an verschieden orten in wien aufgebaut werden. der entwurf soll bis zur 1:1 struktur konzipiert und zumindest in teilen als mock-up geprüft werden.

die lva wird in englisch und deutsch geführt.

Poetik des Raumes – Architecture is frozen Music

Die eindeutige Forderung, was bei dieser Entwurfsarbeit entstehen soll, lautet: Poesie und Schönheit.

Der Autor und Journalist Günther Nenning verkündete vor Jahren, „Schönheit ist ein Menschenrecht“. Nimmt man das wörtlich, stößt man täglich auf jede Menge Menschenrechtsverletzungen. Unser Land und unsere Städte werden von Jahr zu Jahr hässlicher - wo sind die Poesie und der Wohlklang ?

Angelehnt an das Jahresthema „Trespassing Grounds“ werden mögliche Aufgabenstellungen diskutiert und definiert und entsprechende Grundstücke und Orte im Großraum Wien gesucht (und/oder umgekehrt):

1 – elitäre Flächen: Flächen, die besetzt sind, aber nicht für jedermann zugänglich und die ein sehr enges Verständnis von Stadt aufweisen.
2 – undefinierte Stadträume: noch nicht entwickelte Flächen und Flächen zwischen unterschiedlichen Widmungen.
3 – benutzte Räume: bestehende Objekte, deren Nutzungen ein Ablaufdatum haben (zB. Parkhäuser, deren Bauvolumen aufgrund der langsam voranschreitenden Mobilitätswende zurückgewonnen werden soll).

Vorausschauende und flexible Stadtentwicklungskonzepte verbreitern die Basis von Eingriffen und Veränderungen in der Struktur einer Stadt, Zwischennutzungen setzen Impulse.

Von J. W. v. Goethe oder F. Schiller stammt der Ausspruch „Architecture is frozen Music“ (natürlich auf Deutsch). Das Zusammenspiel von verschiedenen Akteuren und klugen Nutzungsszenarien als Impulsgeber von Stadtentwicklung ist das eine, aber ohne „Frozen Music“, Poesie und Gestaltqualität wird dies nicht gelingen.

(Im Text wurden Auszüge aus Texten von Barbara Coudenhove-Kalergie, Michael Müller und Regula Lüscher verwendet.)

Der öffentliche Raum ist Grundvoraussetzung für die Vielfalt und Lebendigkeit der Stadt. Seine Nutzung ist multifunktional und immer an gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen gekoppelt. Dem Flächen- und Qualitätsverlust des öffentlichen Raums durch Zweckentfremdung und Kommerzialisierung muss entgegengewirkt werden. Mit der Bereitstellung eines architektonischen Rahmens für die Aneignung urbaner Flächen soll der immaterielle und kulturelle Wert der Stadtquartiere gesteigert und letztlich das ‚Recht auf Stadt‘ unterstützt werden.

Das von der westlichen Stadtgrenze bis zum Donaukanal verlaufende Wiental bildet mit dem Wienfluss einer der wichtigsten Freiraumreserven Wiens. Die Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des Wienflusses und seiner Flussufer sind jedoch stark eingeschränkt. Eine Vernetzung des Flusses mit den dichten Stadtquartieren entlang des Wientals findet kaum statt, das Betreten des Flussbettes ist Großteiles verboten.

 

Die LVA wird durchgeführt mit Unterstützung von:


FB Tragwerksplanung und Ingenieurholzbau und
FB Bauphysik und Bauökologie



 

 

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Ziel des Entwerfens ist die Entwicklung einer universitären Einrichtung an einem konkreten Ort im Stadtraum Paris.
"32 000 Studenten und Lehrende an der freien Universität von Vincennes nach Mai 1968. Unterricht rund um die Uhr, freier Zugang ohne
besondere Eignung, Philosophie bis Urbanismus werden diskutiert. Internationale Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung, Kunst
nehmen teil. Die Universität endet 12 Jahre später. In 3 Tagen werden die Studenten evakuiert und alle Gebäude abgebrochen. Heute gibt
es keine Spuren mehr."
Wie sieht Universität heute aus? Ist Lernen noch notwendig? Wenn ja, wie und wo, unter welchen Bedingungen? Welche Rolle spielt die
räumliche Umgebung? Welche Möglichkeiten bietet sie?

 

Anmeldung mit Portfolio über TISS notwendig!

Anmeldung mit Portfolio via TISS erwünscht! LVA Nr: 253.H60

 

mind the gap

lautet ua. eine höfliche Mahnung zur Vorsicht.

Dies kann auch als Aufforderung zur Aufmerksamkeit verstanden werden, gaps / Zwischenräume im öffentlichen Raum wahrzunehmen, die unsichtbar sind, weil sie übersehen werden.

Woran liegt das? Soll das so bleiben? Haben diese Räume und Flächen Potenzial?

Wenn ja, für wen? Was kann dort passieren? Was ist dafür notwendig?

to mind:  beachten, kümmern, hüten

We mind the gap/s – als Grundlage für die Entwurfsaufgabe werden gaps im öffentlichen Raum aufgespürt (= beachten) und danach planerisch (architektonisch) und fachübergreifend bearbeitet (= kümmern). Auch die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Entwicklung ist Teil der Entwurfsaufgabe (= hüten).

 

Ziele:

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, eine stadträumlich- und gesellschaftlich relevante Position in Form eines architektonischen Entwurfs mit einem konkreten Programm zu formulieren. Ausgehend von einer kritischen Analyse bestehender räumlicher und sozialer Rahmenbedingungen sind die Studierenden nach Absolvierung des Entwerfens in der Lage hochbaurelevante Fragestellungen und einen ressourcenschonenden Planungsansatz als integrativen Bestandteil des Architekturkonzepts zu berücksichtigen

 

Vortragende:

Arch.in DI.in Susanne Fritzer & Arch. DI Wolfgang Feyferlik

 

Samuel Becketts Parabel 'Der Verwaiser' (Le Dépeupleur) bildet die Grundlage für dieses Stegreifentwerfen. Elementare Aussagen sind interpretativ in eine prosaische Videoerzählung zu transformieren.
Grundsätzliche Fragestellung: Was lässt sich aus dramaturgischen Raumbeschreibungen für die Konzeption von Räumen ableiten und wie lassen sich diese (filmisch) interpretieren?

Die filmischen Darstellungsformen/Gestaltungsmittel sind frei zu wählen. Erwünscht sind jedoch verarbeitete Raum- Alltags- und Gegenwartsbezüge. Eine fragmentarische Bearbeitung der metaphorischen Erzählung mit dem Fokus auf Schlüsselszenen ist möglich. Videolänge max. 7 min.
Gruppenarbeiten sind möglich und erwünscht.

Macht mehr Urlaub! Am Donaukanal!

@ Rotundenbrücke, Donaukanal, 1020 Wien / Erreichbarkeit: 1, 4a Wittelsbachstraße

Laufzeit: Montag, 14. Juni bis Sonntag, 4. Juli 2021

Die AK Stadt im Gespräch mit Elisabeth Weiler und Silke Fischer - über das Projekt kanalWAL und den möglichen Urlaub am Donaukanal.

AK Stadt 02/21 - Jugend in Wien

www.koer.or.at

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Fotos: ©Wolfgang Thaler

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experimentelle entwicklung einer pavillon-ähnlichen raumstruktur (freistehendes leichtes bauwerk) aus sich selbstragenden bauteilen die mindestens zwei unterschiedliche raum- und nutzungskonfigurationen erlaubt. wesentlicher aspekte ist die entwicklung einer statisch relevanten tragstruktur, die den  unterschiedlichen raumnutzungen entspricht. es werden tragwerksvarianten für die raumlösungen entworfen und am modell sowie mithilfe von software untersucht und optimiert.

ziel:

nach positiver absolvierung der lehrveranstaltung sind studierende in der lage:

  • eigenverantwortlich und themenbezogen zu recherchieren;
  • eine komplexe entwurfsaufgabe eigenständig und in der gruppe zu bearbeiten;
  • essentielle fragestellungen zu konstruktion, material und entwurf erkennen und diese mit experten zu diskutieren
  • fragen der optimierung aus architektonisch-konstruktiver, ökologischer und räumlich-sozialer sicht zu bearbeiten,
  • und darauf aufbauend ein schlüssiges entwurfskonzept zu entwickeln, auszuarbeiten und in geeigneter form vor einem fachpublikum zu präsentieren.
vortragende:

peter bauer (structural design) and sandra häuplik-meusburger (hb2), miriam da‘lligna (foster + partners), marina konstantatou (foster + partners)

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der marktplatz stellt das modell des öffentlichen raumes schlecht hin dar und wird als 'früheste form einer öffentlichkeit' gesehen. seit jeher bildet er einen markanten ort in der stadtphysiognomie und ist somit konstitutives merkmal für die stadt. der markt gilt außerdem als d e r klassische konsumraum, der über den güter- und leistungsaustausch ein eintauchen in das authentische leben der stadt ermöglicht.

die 17 wiener detailmärkte mit ihren rund 700 marktständen werden wöchentlich von rd. 360.000 personen frequentiert. dennoch ringen die supermärkte den klassischen marktplätzen zunehmend die primäre funktion des lokalen nahversorgers ab. dies und wachsende soziale herausforderungen, wie der anstieg kultureller diversität, heterogener lebensstile und alltagsroutinen, werfen die frage auf welche bedeutung der städtische marktplatz als reiner konsumraum heute noch hat und mit welchen funktionen und baulichen transformationen sein urbanes quartier aufgewertet werden kann.

im fokus des entwerfens stehen vier wiener marktplätze - der yppenmarkt, der floridsdorfer markt (schwingermarkt), der viktor-adler-markt und der vorgartenmarkt. an diesen standorten, die ausreichend stadt- und sozialräumliches potenzial aufweisen, sollen öffentliche (zusatz)funktionen entwickelt werden, die sich als motor für eine neue quartiersentwicklung eignen.
gefordert sind sorgfältige bauliche interventionen in angemessener stadträumlicher anordnung und ausprägung. mit einer sensiblen transformation bzw. hybridisierung des bestandes sollen neue funktionen integriert werden und so die wesentlichen charakteristika des marktes um die attribute begegnungs- und versammlungsort erweitert werden.

funktionelle vorgabe ist zumindest eine öffentliche raumeinheit mit thermischer gebäudehülle für rund 150-200 personen plus notwendige nebeneinheiten sowie entsprechend nutzbare außenflächen für veranstaltungen.

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s t a y c a t i o n 1 : 1 - daily pleasure infrastructures for the decarbonized society

baut Infrastruktur für den Urlaub zu Hause.

Wir realisieren eine Raumstruktur von nützlichem Charakter, die offen ist für jedermann / jederfrau, den öffentlichen Raum erweitert, mehr Zugang generiert und die Idee, den Donaukanal als (flüssigen) öffentlichen Raum zu begreifen und zu nutzen, fördert und sichtbar macht.

 

 

BEWERBUNGEN ZUM ENTWERFEN NUR MIT PORTFOLIO DIREKT via email an:

fischer@hb2.tuwien.ac.at, weiler@hb2.tuwien.ac.at

BEWERBUNGSENDE: 23.02.2021, 12.00 Uhr

Das Große Entwerfen  S T A Y C A T I O N 1:1 umfasst sowohl die erforderlichen Planungsschritte noch vor Realisierung sowie das Bauen selbst inklusive Abbau. Das Kleine Entwerfen S T A Y C A T I O N 1:1 kann als nur Bauen oder ggf auch nur Planungsarbeit gewählt werden. Wird sowohl das Große als auch das Kleine Entwerfen belegt, ist ein entsprechend äquivalenter Arbeitsumfang zu leisten. Eine Exkursion wird das Angebot ergänzen.

 

 

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Nach einem Brand des Gaswerks in Innsbruck wurde ein kleiner Park in
Pradl, zwischen Leipzigerplatz und Sill, nach Norden ins Gaswerkgelände
erweitert und wurde, neben dem Hofgarten. der zweitwichtigste Park
Innsbrucks. Vereinfacht liegt er zwischen der durch Bahn und Sill
begrenzten Innenstadt und dem Stadtteil Pradl.
Wenngleich nicht alle Parkränder wirklich befriedigend sind, besteht
besonders im Bereich der Pradler Kirche eine städtbaulich völlig un-
befriedigende Situation, die im Rahmen der Entwurfsarbeit neu zu
formulieren ist.
Die Bauten zwischen Kirche und Park - ein Wohnhaus, ein Kindergarten
und eine kleines Imbisslokal - werden im Rahmen der Entwurfsarbeit
fiktiv abgebrochen und sollen, je nach Entwurfsansatz, eventuell in
ähnlicher Größe neu geplant werden und sowohl den Park, die nahe-
gelegene Schule und den Bereich um die Kirche bereichern.
Dabei ist die städtebauliche Achse Richtung Osten, in ein zukünftiges
Entwicklungsgebiet zu berücksichtigen.
Die Entwicklung des Raumprogramms ist Teil der Aufgabe.

HB2 zu Gast in der GB*1020!

 

Ausstellung: kanalWAL & friends

gemeinsam mit Schwimmverein Donaukanal https://schwimmvereindonaukanal.org

 

01.06. - 08.06.21 | Finissage 08.06.21 18:00-19:30 Uhr

GB*Stadtteilbüro für die Bezirke 1, 2, 7, 8, 9 und 20, Max Winter Platz 23, 1020 Wien

Öffnungszeiten: MO, DI, MI, FR 14-18 Uhr, DO 9-18 Uhr

 

S T A Y C A T I O N – als englische Übersetzung von „Urlaub zu Hause“ und als Vorschlag zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung von vacation rückt den Donaukanal als (flüssigen) öffentlichen Raum wieder in das Bewusstsein der Wiener:innen.

Zusammen mit dem Schwimmverein Donaukanal werden die Räumlichkeiten der GB* mit Projekten, Entwürfen, Kollektionen und Bildern von Studierenden der Fakultät Architektur und Raumplanung der TU Wien und Mitgliedern des SVDK bespielt. Die Ausstellung begleitet die 1:1 Umsetzung der Raumstruktur kanalWAL, die zeitgleich am Donaukanal nahe der Rotundenbrücke im 2. Bezirk von Architekturstudierenden und dem Forschungsbereich Hochbau, Konstruktion und Entwerfen (HB2) der TU Wien errichtet wird. Sie gibt zudem Einblick in die Entstehungsgeschichte des kanalWALs und zeigt weitere sozial verträgliche Programme für neue Infrastrukturen am Donaukanal. Entworfen wurden sogenannte daily pleasure infrastructures: Strukturen und Architekturen, die die Qualitäten des öffentlichen Raumes Donaukanal sichtbar machen, stärken und fördern, sowie auch Einladung sind zur freien Benützung des Raumes für Alle ohne Konsumzwang. Es wir die Frage gestellt: Was braucht es für den Urlaub am Donaukanal?

weiterführende Informationen, Termine und Anmeldung (bis 28.09.2020) im TISS

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im wintersemester reisen wir virtuell nach japan. roland hagenberg führt durch die japanische architektur, kultur und lebensweise.

Anmeldung via TISS ab sofort möglich.

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Hacking Property - Commons im Wohnumfeld

253.F65 Stegreifentwerfen // MAS // 2.5 ECTS // WS 2020

In einer Zeit der Wohnungsknappheit, wirtschaftlichen Druckes und prekären Arbeitsverhältnisse stellt sich immer öfter die Frage nach konsumbefreiten, nichtkapitalistischen Räumen des Zusammenkommens. Besonders im direkten Wohnumfeld spielen gemeinschaftlich organisierte Räume des kollektiven Handelns eine immer größere Rolle für bestimmte (marginalisierte) gesellschaftliche Gruppen. Vor diesem Hintergrund sollen im Zuge des Stegreifentwerfens bereits vorhandene (echte) Commons im Wiener Wohnumfeld und neuen Quartieren gesucht und untersucht, Positionen zu Gemeinschaffen formuliert und neue Ideen für zukünftige kollektive Räume gesponnen werden.

weiterführende Informationen, Termine und Anmeldung im TISS (link einfügen: https://tiss.tuwien.ac.at/course/educationDetails.xhtml?dswid=5737&dsrid=213&semester=2020W&courseNr=253F65)

 

Vortragende:

Elisabeth Weiler

19.00h, TUtheSky, Getreidemarkt 9 - BA-Hochhaus, 11. OG, 1060 Wien

Was kann die Architekturlehre im kontextuellen Rahmen vom Leitsatz »Weniger ist mehr« bis hin zur Forderung »Luxus für alle« leisten?

Das Buch referenziert die Schwerpunktthemen des Forschungsbereichs Hochbau – Konstruktion und Entwerfen an der TU Wien (Professur Gerhard Steixner) von 2009-2019. Der Fokus liegt auf dem Wohn- und Städtebau, auf den Chancen und Ansprüchen hinsichtlich der Benutzbarkeit des öffentlichen Raums sowie auf dem Experiment als didaktisches Denk- und Lockerungswerkzeug. Differenzierte Positionen und eine Auswahl aus zahlreichen Studierendenprojekten dokumentieren den Versuch, ein Bewusstsein für das Mögliche zu wecken.

Auf Grundlage individuell zu erarbeitender Parameter sollen eigenständige Positionen zur "Totalen Institution Krankenhaus" formuliert und in adäquater Form präsentiert werden. Zulässige Ausdrucksmittel sind Performance, Video, Tonbeitrag, Comic oder Folienpräsentation.

THE HUMAN NEEDS                        Visiting Professor:  Marlies Breuss. HOLODECK architects

 

EXPERIMENTAL DESIGNSTUDIO COOPERATION WITH STUDENTS OF THE ARCHITECTURE  FACULTY  KASETSART  UNIVERSITY  /  BANGKOK

PROGRAMM :     THE HUMAN NEEDS *   HOLISTIC APPROACH *   LOW COSTS

‚How much and what kind of space does a person need for living without wasting space, using an holistic design approach with affordable, low costs.‘

 

We will search, research and define this Space considering dreaming, music, art, sport and outdoor space essential needs (like eating, sleeping, hygiene and work).

 

The program will be elaborated by all students based on their research on minimum essential needs (see above) extended with own research results through interviews..

 

An exemplary vision:

Imagine: Minimal space for maximum multifunctional usage… One element shall serve several functions… The same place / room could offer all listed functions for one or more persons. A multifunctional collective can then be the result of additions of these places.

 

Austrian and Thai students will start with interviewing (1st research topic) young, elder, local, foreign, urban and rural people. Findings obtained will be transferred into spatial dimensions (concept models) following a holistic approach (2nd research topic). The design process is driven by reviews, discussions and reflections.

 

The suitable and the actual place in Bangkok as well as local materials and craftsmenship will be researched by Thai students with help of instructors based on teamwork research and insights.

 

The energy related topics including intelligent technologies, energy production and energy savings will be researched by Austrian students with the help of instructors based on teamwork, research and insights.

 

Teams comprising of Thai (1-2) and Austrian students (1-2) work together on research, analysis, concept, design, discussion, materials and details by using skype and ftp-server as means of communication means. No footprint shall be left on the planet.

 

PORTFOLIO  APPLICATION :  Deadline 12th of February 2019, 12 am, at the Department HB2 or via sekretariat@hb2.tuwien.ac.at