Ein nutzungsoffenes Stadthaus in serieller Bauweise
LVA 253.O59 BA Entwerfen S26 15.0 ECTS
Betreuung: Josef Saller
Ein nutzungsoffenes Stadthaus in serieller Bauweise. Die heutigen Herangehensweisen
in der seriellen Bauweise sind generell von materiellen Trennungen
geprägt – wir denken derzeit so wie in der herkömmlichen Bauweise üblich,
noch in Abschnitten. In der systemischen Bauweise zu denken wird zukünftig
heißen, sich die Frage zu stellen, wie man Konzepte im Entwurfsprozess als
eine Art „Interface“ der verschiedenen Elemente der Serie verstehen kann.
Das Verbinden und Trennen einzelner Bauteile wird der wesentliche Inhalt in
der systemischen Arbeitsweise sein.
Wenn man über neue Konzepte der Serialität nachdenken will, so muss man
lernen, systemisch zu denken. D.h. die Elemente sind Teil eines großen Ganzen
und stehen in wechselseitigem Zusammenhang miteinander.
m Rahmen des Entwurfsprogramm sollen die Potenziale der industriellen Vorfertigung
ausgelotet werden. Die Herangehensweise sollte vorerst technologieoffen
verstanden werden. Im Sinne eines Vorzeigeprojektes soll aber nach
den Aspekten des Lebenszykluses sowie die Frage der Wiederverwertung,
Demontabilität, Recycling und ressourcenschonender Abbau als wesentlicher
Ansatz der Entwurfsstrategie nachgegangen werden. Wenn es gelingt, diese
Themenschwerpunkte in das systemische Denken einzubetten, so sind im
Zeitalter des zunehmenden räumlichen Bedarfs neue Möglichkeiten der Variabilität
in der Serie im verdichteten Raum möglich.
Der serielle Raum kann in Zukunft eine Art hybrides Wesen sein. Aufgrund der
Vielzahl von Möglichkeiten und deren Veränderbarkeit, auch in der Serie, wird
es zur dynamischen räumlichen Struktur.
