LVA 253.977 Entwerfen (MAS) 10 ECTS, WS 2016
LVA 253.976 Entwerfen (BAK) 10 ECTS, WS 2016

Ziel der Lehrveranstaltung ist der Entwurf eines hybriden Gebäudes mit öffentlichen, halböffentlichen und privaten Nutzungen im Sinne kluger räumlicher Verflechtungen von Terrassenwohnungen im oberen Bereich des Gebäudes mit temporären Wohnstrukturen (Boardinghouse) darunter und einer Bibliothek mit Café nach Süden im Sockelbereich, welche auf die besondere topographische Situation reagieren. Die Baulücke befindet sich im 6. Wiener Gemeindebezirk zwischen der Adresse Gumpendorfer Straße 57 und Luftbadgasse 12, ein öffentlicher Durchgang über das Grundstück als ideelle Verlängerung der Barnabitengasse liegt nahe. Als mittlere Dichte wird eine GFZ von 3,5 angesetzt, bei einer Grundstücksfläche von 655m2 ergibt sich eine BGF von ca. 2.300m2.

Betreuung durch Prof. Gerhard Steixner, Thomas Ausweger, Silke Fischer, Martin Haferl (Fachkonsulent Statik)

Informationsabend auf HB2 

Mittwoch, 01.06.2016, Beginn 19.00 Uhr

 

Das HB2-MediaLab lädt zur Abschlussveranstaltung der Entwurfsübung „Re-Framing the City through Cinematic Methodology“

Datum / Uhrzeit: 24.6.2016 | ab 20:00 Barbecue, um 22:00 Filmvorführung

Ort: 1030 Wien, Arsenal Obj. 219 Ausstellungshalle

Im Rahmen der Lehrveranstaltung haben sich Studierende mit dem Stadtraum und der Aneignung dessen im Medium des Films auseinandergesetzt.

Der Blick durch die Kamera eröffnet die Möglichkeit eines erweiterten Sehens, Stadträume lassen sich erforschen, testen, manipulieren, zerlegen und neu anordnen. Film als Mittel zur medialen Selbstreflexion und als Werkzeug der Raumanalyse und Raumaneignung.

 

mit Führung durch Architekt Christoph Pichler

Treffpunkt im Baustellenbüro:  13.00 Uhr, Baumgasse 129, 1030 Wien

Otto Steidle - Wohnbau Genterstraße
Heinle, Wischer und Partner - Olympiadorf

Abfahrt Freitag, 7.00 Uhr Musikverein, Karlsplatz
Ankunft in Wien, Samstag ca, 18.00 Uhr

Anmeldung im Sekretariat mit Unkostenbeitrag für Bus + Unterkunft (100€)

Ausschreibung einer Stelle für eine/n Studienassistent/in (15 Wochenstunden) am Institut für Architektur und Entwerfen / Hochbau 2,

Karenzvertretung
Befristung: bis 31. 7. 2016

Erfordernisse:
organisatorische Fähigkeiten, Erfahrung in Bildbearbeitung, Layout und Grafik, kommunikationsstark und teamfähig
Bewerbungsfrist: bis 23. März 2016

Bewerbungen schriftlich oder per Mail an das oben angeführte Institut mit den üblichen Bewerbungsunterlagen.
Insitututsadresse: Karlsplatz 13,1040 Wien
Bewerbungen an: steixner@hb2.tuwien.ac.at; seidel@hb2.tuwien.ac.at

Abfahrt um 9.00 Uhr Karlsplatz. Treffpunkt vor Musikverein
Ankunft in Wien ca. 13.00 Uhr

Anmeldung im Sekretariat mit Unkostenbeitrag für den Bus (ca. 15€)

Wir laden zur öffentlichen Schlusspräsentation des Studios Hochbau

Ort/Zeit: Do 28.01.2016 ab 10.00h im Kuppelsaal der TU Wien

Studiothema: ZWIDEMU - Museumserweiterung KHM & NHM Wien
Gäste: Franz Pichorner (KHM), Cäcilia Bischoff (KHM), Maria Welzig (Kunsthistorikerin), Vitus Weh/MQW

Museumserweiterung KHM & NHM
Maria-Theresien-Platz Wien

Die Betrachtung des, schon von Gottfried Semper als städtischer Großraum (Kaiserforum) konzipierten Geländes zwischen Hofburg und Museumsquartier offenbart Wien eine in Europa einzigartige stadträumliche Chance.

Der Maria-Theresien-Platz nimmt in diesem Forum eine zentrale Position ein und ist seit Jahrzehnten Gegenstand der öffentlichen Diskussion um eine unterirdische Erweiterung des Kunst- und des Naturhistorischen Museums. Beide Museen verfügen über bedeutende Sammlungen, die aus Platzgründen noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt werden konnten.

Thema des Studios war daher die unterirdische Erweiterung der beiden Museen um Ausstellungsräumlichkeiten, Depotflächen, ein Konferenzzentrum, sowie Shop- und Gastronomieeinrichtungen unter besonderer Rücksichtnahme auf den städtischen Großraum, wobei die Position des rd. 20m hohen Denkmals der Erzherzogin Maria Theresia mit seinem weitausgreifenden kolossalen Unterbau in der Achse zwischen den beiden Museen zu hinterfragen war.

Studiobetreuung - Eva Ceská, Ulrich Huhs, Barbara Kolb, Christian Lichtenwagner, Werner Krismer, Karl Langer, San Hwan Lu, Michael Ogertschnig, Christoph Pichler, Irene Prieler, Ulrike Schartner, Michael Schluder, Olivia Schrattenecker, Michael Seidel, Norbert Steiner, Andreas Treusch, Andreas Vass, Klaus Wailzer, Alexa Zahn, Susanne Zottl, sowie Peter Bauer, Martin Haferl (Statik)

 

Das HB2-MediaLab lädt ein zur Abschlusspräsentation der Lehrveranstaltung "Fotografisches Sezieren performativer Räume". Im Wintersemester 2015/16 haben sich Studierende im Medium der Fotografie und des Animationsfilms mit dem ORF-Zentrum Küniglberg (1968-1976, Arch.: Roland Rainer) auseinander gesetzt.

Gezeigt werden sieben Kurzfilm-Animationen.

Datum / Ort:
Montag 25.01.2016, 17:00

TVFA-Halle
Erzherzog Johann-Platz 1 /
Gusshausstraße 30
1040 Wien

thu, 14.01.2016, 16.00 h
hs7, schütte-lihotzky tu wien
 
1 frage - 5 antworten: wie entsteht neues?
vea kaiser / literatur
vo im rahmen des moduls emerging fields in architecture
mo, 14. december, 18:00
hs7, schütte-lihotzky tu wien
 
1 frage - 5 antworten: wie entsteht neues?
Hans Weigand / kunst
vo im rahmen des moduls emerging fields in architecture

Thales Alenia Space Italia S.p.A.

mo, 30.11.2015, 12.00 uhr

hs 7, schütte-lihotzky, karlsplatz 13, hof 2, stiege 7, eg.

modul / emerging fields in architecture

mo, 23.11.2015, 12.00 uhr

hs 7, schütte-lihotzky, karlsplatz 13, hof 2, stiege 7, eg.

modul / emerging fields in architecture

mo, 23.11.2015, 18.00 uhr

hs 7, schütte-lihotzky, karlsplatz 13, hof 2, stiege 7, eg.

modul / emerging fields in architecture

Mo, 16.11.2015, 18.00 Uhr

HS 7, Schütte-Lihotzky, Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, EG.

Modul / Emerging Fields in Architecture

Montag, 9.11. 13 Uhr
EI2 Pichelmayer HS, Gußhausstraße 25, Altes EI, 2. Stock

1 Frage - 5 Antworten: WIE ENTSTEHT NEUES?
Georg Friedrich Haas / Musik
VO im Rahmen des Moduls Emerging Fields in Architecture

„Schon früh war mir zweierlei bewusst: Die zwölf Töne, die ein Klavier pro Oktave aufweist, sind mir zu wenig. Ich brauche engere Intervalle, feinere Abstufungen. Und ich will Ausdruck komponieren, emotionale Musik, die berührt und ergreift“, sagt Georg Friedrich Haas über sein Schaffen. Nach wie vor werden die Werke des ausgewiesenen Kenners mikrotonaler Konzepte von Komponisten wie Wyschnegradsky, Hába, Nono und Grisey oft über ihre mikrotonalen Elemente beschrieben. Eine bestimmte Technik kann für ihn jedoch nur Mittel zum Zweck sein: „Ich habe kein Vertrauen in Beziehungen, die sich nur durch den Notentext und nicht durch die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung erschließen“, erklärt er und verwehrt sich gegen eine von der Musik ablenkende Einordnung in kompositionstechnische Schubladen.

http://de.karstenwitt.com/georg-friedrich-haas

http://www.hb2.tuwien.ac.at/de/lehre/modul/emerging-fields-in-architecture-m20.html

Do. 29.Oktover 2015 11 Uhr c.t.
Technische Universität Wien, Festsaal
Laudator: Unive.Prof.Mag.arch. Gerhard STEIXNER
Promotor: Univ.Prof. Dipl.-Ing. Rudolf SCHEUVENS

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Mo, 19. Oktober, 18:00
HS7, Schütte-Lihotzky TU Wien
 
1 Frage - 5 Antworten: WIE ENTSTEHT NEUES?
Gerhard Steixner / Film und Architektur
VO im Rahmen des Moduls Emerging Fields in Architecture

the goal of this studio is to investigate different possilbilities of urban densification and the integration of mixed usage within a multifunctional hybrid building. functions to be included will range from supermarket, kindergarden, office space, sports facilities to residential usage.

Participating Students

Studierende

Ivan Matas & Fabian Hübner
Christina Leithner & David Sindhuber
Yasemin Akalin & Zeynep Ece Sahin
Viktoria Steininger & Gergely Macher
Patrick Hackbarth & Karahan Baran
Anita Wustinger & Kristell Guevara
Daniela Kadlec & Josseline Haerdtl
Petra Maierhofer & Bettina Schabus
Barbara Jatschka & Trias Humer
Victor Dölle
Dominik Kethelyi & Matthias Schatajew
Valerie Janecka & Andrea Müller
Florian Hartmaier & Georg Hofbauer
Patrick Somweber & Julian Schachner
Hakan Altun & Celik Orcun
Balazs Nagy & Markus Karlovits
Lukas Ramsl & Reinhard Schwarz
Mario Bauer & Philipp Peneder
Veronika Basova & Julia Palayoova
Martin Magometschnigg & Bernhard Luritzhofer
Magdalena Mayr
Laura-Cristina Covaci & Marija Brkic
Nina Lindner & Domenik Stangl
Oemer Gueven & Furkan Berkay Firat
Riccarda Jud

Passionsspielhaus / Festspielhaus Erl (Robert Schuller / Delugan Meissl)
Grottenbad Flora (Josef Lackner)
Haus Strickner (Carl Pruschka)

Schichtholzwerk Binderholz (Josef Lackner)
Internatsschule für Skisportler Stams (Othmar Barth)
BRG Imst (Kiener + Kitt)

Kirche St. Pius (Josef Lackner)
Spaziergang Olympisches Dorf & Umgebung
aut. Adambräu / Umbau Sudhaus (Lois Welzenbacher / Köberl, Giner + Wucherer)
Terrassenhaus Hötting (Norbert Heltschl)
Schwimmbad Tivoli (Norbert Heltschl)
Universitätssporstätten Innsbruck (Norbert Heltschl)

Franzensfeste 
Schule und Knabenseminar Salern (Othmar Barth)
Cusanus-Akademie (Othmar Barth)
Staatliche Lehranstalt für Frauenberufe (Othmar Barth)
Seehotel Ambach (Othmar Barth)
Restaurant „Gretl am See“ (Othmar Barth)

Ursulinen (Josef Lackner)
BRG Wörgl (Viktor Hufnagl)

Im Kontext städtischer Bebauung werden verschiedene Möglichkeiten der
Verdichtung und Nutzungsmischung innerhalb eines multifunktionalen
Hybridgebäudes untersucht. Innerhalb des Gebäudes werden typische
städtische Funktionen wie Wohnen, Supermarkt, Kindergarten, Büros,
Sportmöglichkeiten, etc. zu finden sein. Schwerpunkt des Entwerfens wird
daher auch die Entwicklung innovativer, städtischer Wohntypologien sein,
im Mittelpunkt stehen der Nutzer und seine Bedürfnisse: Licht, Luft, Sonne,
Terrassen - also hohe Raum- und Aussenraumqualitäten bei hoher Dichte.

Mittwoch 24.6. 14-18 Uhr
Kontaktraum, Gusshausstraße 25-29/Stg.1/6.OG

Gastkritiker

Arch Dipl-Ing Dr HARRY GLÜCK
Arch NIKOLAOS KOMBOTIS
Ing EWALD KIRSCHNER GENERALDIREKTOR GESIBA (ANGEFRAGT)

Katalog mit Prüfungsfragen zur LVA Hochbau 2 ab sofort im TISS-downloadbereich verfügbar!

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HB2 offers two different excursions in the summer term. A weekend trip to Tyrol which focuses on Austrian post-war modernism (4.-.8.6.) and a daytrip to Professor Steixner's Prototypes in the Vienna area (18.6.).

 

Ausschreibungsunterlagen unter: helmutrichterpreis.tuwien.ac.at
Abgabe: 15.07.2015

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Helmut Richter ist verstorben. Er war eine der ganz wesentlichen Positionen der österreichischen Nachkriegsmoderne. Geboren 1941 ist er einer aus jener Generation von Architekten, die das Erlebnis einer Kindheit in den Kriegs- und Nachkriegsjahren verbindet.

Heidulf Gerngross und Helmut Richter als Gerngross Richter, Wolf D.Prix und Helmut Swiczinsky als Coop Himmelblau, Laurids und Manfred Ortner als Hausrucker & Co - um nur einige aus dieser Generation zu nennen - sind die „68er“ der österreichischen Architektur. Ihre frühen Arbeiten waren aktionistisch, provokant, visionär. Sie erweiterten den Architekturbegriff und praktizierten ein deutlich verändertes Berufsbild. Kunst und Architektur näherten sich wieder intensiv an.

Richter, Gerngross, Prix, Swiczinsky verbrachten in den späten 60er Jahren Studienjahre im Ausland, in Los Angeles vor allem, in Paris oder London - wahrscheinlich ein einschneidender Eindruck angesichts des damals sehr konservativen Wiens.

Moderne - Postmoderne, Avantgarde - Tradition, Kunst – Kommerz, diese Polaritäten wurden in manifesthaften Schriften publizistisch ausgetragen. Im Vergleich zur Vorgängergeneration (die in der ersten Republik geborenen: Roland Rainer, Viktor Hufnagl, Ernst Hiesmayr, Harry Glück u.A.) war die Selbstinszenierung wichtig, die Betonung einer individuellen Position, die internationale Positionierung.

Zu Beginn der 1990er Jahre löste Wien Graz als „hot spot“ der Architektur ab. Mit der Berufung von Helmut Richter als Professor für Hochbau und Entwerfen an der TU Wien als Nachfolger von Ernst Hiesmayr und Wolf D.Prix als Professor an der Hochschule für Angewandte Kunst, Johannes Spalt nachfolgend, kam frischer Wind in die akademischen Hallen. Mit Peter Noever, dem damaligen Direktor des Museums für angewandte Kunst, hatten die beiden, und auch Günther Domenig, einen kongenialen PR Agenten. Er betrieb ein LA - basiertes, akademisches Sonnenstudio, englische Stargäste  inklusive.

Helmut Richter, 1991 an die TU Wien berufen, startet dort als Vorstand des Instituts HB2 eine sehr erfolgreiche internationale Vortragsreihe, lädt Konstrukteure, Designer, Architekten, Künstler und Künstlerinnen aus Europa und den USA ein. Er pflegte die feine englische Art im Umgang mit seinen Mitarbeitern am Institut und den Studierenden, die er in Scharen begeistern konnte in seinen Vorlesungen, Übungen und im persönlichen Kontakt. Er war ein Gent, ein Sir. Ein Großteil der heute vierzig bis fünfzig jährigen erfolgreich in Wien praktizierenden Architekten und Architektinnen berufen sich auf ihn als Lehrer, als Diplombetreuer. Ein schöner Erfolg für Helmut Richter, dem auch ein wesentlicher Anteil an der zunehmend internationalen Ausrichtung der Architekturfakultät durch die Berufung von Will Alsop und Cuno Brullmann zuzuschreiben ist.

Seine Helden waren die nur wenig älteren Kollegen Foster, Rogers oder etwa Piano, sein Wallhall das Centre Pompidou, 1977 in Paris fertig gestellt.  Als „Hand-tailored Tech“ charakterisiert Peter Cook treffend das Werk Helmut Richters. Es ist der immer aufs Neue unternommene Versuch Klarheit und Direktheit in der Detaillierung der Konstruktion zu erlangen. Er wollte totale Kontrolle über den Bau erlangen, durch Vorfertigung, durch totale Planung, bedingungslos transparent, er wollte alles zeigen, nichts verdecken.

Architektur nicht als Geschäftsmodell, sondern als Überlebensnotwendigkeit.

Diese, Helmut Richters kompromisslose Haltung muss beim Bauen und ganz besonders in Wien, der Kalkputzstadt, zu Konflikten führen und sie waren zahlreich. Aber er war nicht allein, auffallend die Parallelen:  Roland Rainer mit dem Stadthallenbad, es war ebenso wie Helmut Richters Schule am Kinkplatz vom Abbruch oder Entstellung bedroht, oder Ernst Hiesmayr mit dem Juridikum - allesamt international ausgezeichnete Bauten, Stahl - Glas Konstruktionen, transparent konstruiert, bis ins Detail, technische Infrastrukturen offen gelegt, innovativ. Sie sind Schlüsselwerke der österreichischen Nachkriegsmoderne.

Keiner der drei Architekten erhielt je wieder einen Planungsauftrag, weder von der Stadt Wien, noch vom Bund! (sieht man von der TU - Erweiterung am Getreidemarkt von Ernst Hiesmayr ab)

Am weiteren Schicksal der Schule am Kinkplatz werden wir erkennen, ob die zahlreichen Nachrufe von PolitikerInnen zum Tod von Helmut Richter ernst zu nehmen sind. Es ist zu hoffen.

Gerhard Steixner

Finals

Mi 21.01.2015 10.00h Kuppelsaal

Guests:
Manfred Matzka (Jurist, Sektionschef BKA)
Martin Fritz (Kurator, Publizist)
Roland Lehner (Burghauptmannschaft)
Stefan Neuhäuser (BMWFW-Forschungskoop.)
Maria Welzig (Kunsthistorikerin, Forscherin)

25. November 2014, 17.00 Uhr, Kuppelsaal, 4.OG der TU-Wien, Karlsplatz 13, 1040 Wien

20:00 bis 22:00 im mobilen Stadtlabor / Future-Lab am Karlsplatz / Resselpark
 
Entwerfen "Expanded Architecture" - Gastprofessur Claudia Larcher
Stegreifentwerfen "Die totale Institution - Gefängnis" - Prof. Gerhard Steixner, Michael Seidel
Übung "Fotografisches Sezieren 2014" - Vera Kumer
"Re: PARLAMENT 3000"

MediaLab Lecture Series

19.00 // hs 7 // tu wien

Das Wissen schränkt den Blick auf die Welt ein.* 
Forschung ist das Gegenteil von Wissen.

Kunst ist sowohl Luxus als auch Notwendigkeit – zwischen diesen Polen spannt sie einen Möglichkeitsraum.

Ich bewege mich mit meiner Arbeit zwischen den Feldern, verbinde das schweifende Bewusstsein mit dem genauen Blick. Was daraus entsteht ist eine weitere Perspektive auf die Welt.

*Der Soziologe Armin Nassehi im Standard-Gespräch, 5./6. April 2014 

Kurzbiografie:

Studium der Bildhauerei bei Bruno Gironcoli und Film+Video bei Nam June Paik. Seither Kunst und Forschung im und zum öffentlichen Raum, Studien zur sozialen Nachhaltigkeit im Wohnbau und künstlerische und wissenschaftliche Arbeiten zum Wohnen auf kleinstem Raum. Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen, Kunst am Bau, Fotos, Texte und Super8-Kurzfilme.

www.angelmaier.at

Sehr geehrte Frau Parlamentspräsidentin,
sehr geehrte Studierende, Lehrende und interessierte Gäste!

Breite Bildung und Ausbildung sind wesentliche Grundlagen für eine qualifizierte Teilnahme an demokratischen Prozessen!

Die Architekturfakultät der Technischen Universität Wien, sie ist mit 5900 Studierenden eine der größten in Europa, erfreut sich seit Jahren eines stetigen Wachstums.

Wir sind daher in der Lage, eine große Zahl der kommenden Generation mit wesentlichen Fragestellungen in Bezug auf die gebaute und zu bauende Umwelt zu befassen, im Bestreben, sie mit jener Kompetenz auszustatten, die sie befähigt, am Prozess nachhaltigen Stadt Werdens aktiv und auf Augenhöhe teilzunehmen.

Bildungsziel ist dabei nicht nur die Vermittlung von fachlichen und methodischen Kenntnissen zu Fragen des Hochbaus, sondern auch die Sensibilisierung für kultur-, gesellschafts- und sozialpolitische Dimensionen des jeweiligen Entwurfsthemas. 

Im Rahmen des „Studio Hochbau“ – das ist eine Pflichtlehrveranstaltung im Bachelorstudium - nehmen wir diese Gelegenheit mit unterschiedlichen Themenstellungen regelmäßig wahr.

Vor drei Jahren etwa, haben sich 360 Studierende mit der Umnutzung des äußeren Burgtors zu einem Besucherzentrum für die Hofburg beschäftigt. Es wurde 1934 in der Dollfuss Diktatur zum Österreichischen Heldendenkmal umgebaut. Führerkult und Heldenverehrung besetzen bis heute die räumliche Mitte der Republik.

99% der Studierenden haben sich mit ihren Projekten klar für eine neue zeitgemäße, öffentliche Nutzung ausgesprochen. Ein Votum der kommenden Generation, einer Generation die zukünftig das Stadtwerden wesentlich mitbestimmen wird.

Derzeit sind EU-weit 23% der Jugendlichen arbeitslos, Schulen und Universitäten werden zunehmend diszipliniert, die gesamte Generation schuldlos verschuldet. Im immer brutaler und hemmungsloser geführten Kampf um die Ressourcen haben die jungen immer schlechtere karten.

Das Misstrauen gegenüber der repräsentativen parlamentarischen Demokratie wächst, und mit ihm der Wunsch nach einer starken Führung.

Die Möglichkeiten der Mitbestimmung und aktiven Teilhabe der Jugend an demokratischen Prozessen müssen radikal ausgeweitet werden. Dass hier Handlungsbedarf besteht, ist evident und auch im Arbeitsübereinkommen der Bundesregierung 2013 zum Kapitel Jugend nachzulesen.

Es existieren viele NPOs, die sich explizit mit den Bedürfnissen der Gruppe der 14-25 Jährigen und deren demokratiepolitischen Defiziten befassen. Sie sind jedoch allesamt ortlos und daher wenig präsent. 

All die diesbezüglichen zahlreich bestehenden Aktivitäten und Institutionen, im Netz oder verstreut im Raum, brauchen einen gemeinsamen Rahmen, einen realen Ort, eine physische Präsenz.

Mit dem Bau des DEMOKRATIEFORUM ÖSTERREICH sollen junge Menschen die Möglichkeit erhalten, selbstverwaltet ihrer politischen Kultur öffentlichkeitswirksam Ausdruck zu verleihen.

Der historisch aufgeladene, freie Raum zwischen Parlament und Justizpalast eignet sich wie kein anderer für ein solches Forum.

Mit nur 3% des Budgets für den Parlamentsumbau könnte hier eine Leerstelle besetzt werden, sowohl in demokratiepolitischer, als auch in städtebaulicher Hinsicht.

Für das Gebäude sollten Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Ausstellungen, eine Bibliothek/Mediathek, sowie Arbeits- und Schulungsräume für Organisationen und Gruppen geplant werden, die aktiv den Austausch mit den parlamentarischen Gremien betreiben und, da frisch und unverbraucht, neue Impulse für die Weiterentwicklung einer sozialen Demokratie einbringen.

Die Studierenden waren ausdrücklich eingeladen, dieses Programm zu überprüfen, zu erweitern oder zu ergänzen.

Sie waren aufgefordert, eine ganz persönliche Haltung zu diesem Themenkomplex zu erarbeiten und daraus einen adäquaten baulichen Ausdruck zu entwickeln.

Es war sicherlich ein schwieriges Thema, da es für diese Bauaufgabe keine Vorbilder gibt, an denen sie sich orientieren konnten. Trotzdem, oder gerade deshalb ist eine Vielzahl sehr eigenständiger Projekte von hoher Qualität entstanden.

450 studierende haben sich mit 237 Projekten an dieser Entwurfsübung beteiligt, die von Vorträgen von Manfried Welan und Hubsi Kramar begleitet wurde.

Das Ergebnis spiegelt die Befindlichkeit dieser Generation wider. Nur wenige haben den Dialog mit den bestehenden Gebäuden und ihren Institutionen gesucht. Viele haben ihr Gebäude eingegraben oder Landschaft gebaut, manche haben Platz für individuellen- oder Massen- protest geschaffen. Einige haben versucht, mit bekannten Architektursprachen gegen die Übermacht des historischen Bestands anzukämpfen.

Aus diesem Spektrum unterschiedlicher Herangehensweisen, Konzepte und Strategien haben wir stellvertretend 9 Projekte für die Ausstellung ausgewählt.

In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Entwurfsstudio im fünften Semester zu absolvieren war, also noch in der Phase des Bachelorstudiums, sind beachtliche Ergebnisse entstanden.

Dies ist nicht nur der hohen Betreuungskompetenz der 20 ArchitektInnen, Ingenieure und dem HB2 Team, die die Projekte begleitet haben zuzuschreiben. Sie sind auch ein Beleg für die hohe Ausbildungsqualität an unserer Fakultät.


Gerhard Steixner
Rede zur Ausstellungseröffnung 'Demokratieforum Österreich'
am 28. Mai im Pressezentrum des Parlaments

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In Kooperation mit dem WUK lädt die Abteilung Hochbau 2 und das Institut für Kunst und Gestaltung der TU Wien, zu der Eröffnung des neu gestalteten Hofes.


Eröffnung WUK Hof reloaded 1:1
am Freitag 06. Juni 2014
um 16h
im WUK Hof / Währingerstrasse 59, 1090 Wien 


14 Uhr
Beginn Hoffest


16 Uhr
Eröffnung WUK Hof reloaded 1:1 der TU Wien durch
Martina Malyar, Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks
Rudolf Scheuvens, Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung, TU Wien


Picknick und Musik

Aufgetischt wird, was die Community Kitchen des TU Kollektives in Zusammenarbeit mit der Initiative Food Sharing sowie der WUK Wochenmarkt hergeben, Live-Musik (Stephie Hacker) und DJ Line (TINGEL TANGEL/Bernhard Tobola) vernetzen, genießen, feiern ...

 

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26.05.2012 // 19.00

hs 7 // hof 2 // tu wien // Karlsplatzt 13

bustrip to examples of slovenian post-war modernism and selected contemporary projects.

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Exkursion zur Justizanstalt Leoben
für TeilnehmerInnen des Stegreifentwerfens 'Gefängnis - Die totale Institution # 1'
(max. 25 Personen)

Vorlesungsblock im Rahmen der Modul - LVA 'Ziele, Beteiligte, Methoden' im HS 14a

KW 11
Vortrag 1 - Mi 12.03.2014 13.00h - Prof. Gerhard Steixner
Einführung

Vortrag 2 - Do 13.03.2014 15.00h - DI Christoph Mayrhofer / Architekt
Berufsvertretung (Kammer)

Vortrag 3 - Do 13.03.2014 16.30h - DI Walter Chramosta / Autor, Architekturkritiker
Zu den Vergabepraktiken und der Kultur des Vergabeverfahrens in Österreich

Vortrag 4 - Fr 14.03.2014 11.30h – DI Walter Hammertinger / IC Projektentwicklung
Zu Projektentwicklung und Investment

 

KW 12
Vortrag 5 - Mi 19.03.2014 12.00h - DI Rudolph Scheuvens / Grundstücksbeirat
Zur Grundstücksvergabe und zur Praxis der Bauträgerwettbewerbe

Vortrag 6 - Mi 19.03.2014 13.15h - DI Michael PECH / Vorstand ÖSW
Zur Rolle des gemeinnützigen Aufraggebers

Vortrag 7 - Do 20.03.2014 15.00h - DI Martin Schwanzer / Projektentwickler und Architekt
Zur Projektakquise von Architekten

Vortrag 8 - Do 20.03.2014 16.30h - DI Mario Rabitsch / Prokurist Strabag
Zur Rolle der Bauindustrie im Planungsumfeld

Vortrag 9 - Fr 21.03.2014 11.30h - Dr. Hannes Pflaum / Rechtsanwalt, Autor
Zu den Praktiken und zur Rolle der 'Rechtsindustrie' im Planungs- und Bauprozess

17.03.2014, 19:00, hs 7

lecture by claudia larcher (artist) introducing her own work, followed by theory lectures on film and documenting architecture and experimental film. analyses and methods of film language and formation in animation, image and sound.

17. März 2014 // internationales Symposium // WUK Foyer

Das internationale Symposium ANDERS GETEILT ist auf der Suche nach neuen und ungewohnten Möglichkeiten der gemeinsamen Produktion und Nutzung von Freiräumen. Die eingeladenen Künstler_innen, Designer_innen und Architekt_innen präsentieren ihre Strategien und Projekte für die Aneignung und Neuinterpretation (vor)gefundener Situationen. Die materiellen Interventionen und Umsetzungen werden dabei bewusst auch als Operationen im politischen und sozialen Raum begriffen. Hierbei finden Umformulierungen, aber auch Erweiterungen statt, es werden neue Areale erobert, seien es Zwischenräume, Strassen oder auch Landschaften. Strategien können dabei die Wegnahme oder Verweigerung vordefinierter Funktionen, die bewusste Einbindung des Alltagswissens der Bewohner_innen als auch die listige Hintergehung von Vorschriften sein.
credits | foto: Numen/For Use | Grafik: Hubert Ackerl, anrainer ideen|raum

ab 14:00 

nahes grün
annalisa mauri | landschaftsarchitektin, wien
barbara mayer | kampolerta | landschaftsarchitektin, wien
stefan demming | künstler, berlin

zweckfreie raumtransformationen
magdalena reiter | collective ika | designerin, linz
alexander römer | exyzt collective + constructlab | designer-builder, berlin
christoph katzler | numen / for use | designer, wien 

ab 19:00

on land-use and local knowledge
wapke feenstra | künstlerin, rotterdam

podiumsdiskussion
moderation elke rauth | dérive | freie journalistin, wien

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Modul-5-Introduction lecture on March 12th, 2014, 12:00, HS 14

development of multimedia building portraits (film, collague, print ect...) of prototypical architecture of national and international post-war period based on existing film data recorded and archived by the hb2 medialab and student research.

student competition 'concrete student trophy 2014' ( prize up to eur 4.000,-. total eur 12.000,-)

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12.00-13.15 / HS 14a

Vortragender: prof. gerhard steixner

the design and planing of a visitors center in the national park gesäuse will involve technical aspects such as energy, construction, sustainability, but also fundamental questions about the relationship between man and nature, the artificial and the natural. the final design shall reflect the outcome of an examination of these topics.

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In cooperation with the faculites of architecture of the UT Vienna, BTU Cottbus and ETH Zurich students were asked to develop personal portraits of different housing situations in Vienna, Berlin and Zurich.

The DVD shows 5 chosen short films for each citiy.

Vera Kumer and Philipp Teister

by Sandra Häuplik-Meusburger und San-Whan Lu

edited by HB 2, TU Wien, 2013

during the 2012 spring term students in the master of architecture program realized their vision of a future research base on the moon. this topic was new in every respect to all students. lunar conditions are completely different to those on earth, from a physical point of view (gravity, radiation, atmosphere, nbsp]micrometeorites, etc.) as well as from a social and psychological point of view (limited space, microsocieties, isolation, etc.). re-thinking design challenges through a change of perspective has been a critical part of this design studio.

isbn: 978-3-200-02861-6

121 seiten, englisch

€ 25,-

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by Sandra Häuplik-Meusburger und Polina Petrova

edited by HB 2, TU Wien, 2013

a 1:1 prototype for a deployable and portable emergency shelter for future mars missions has been developed and built by a group of master students of architecture at the vienna ut.

isbn: 978-3-200-03039-8

99 pages, english

€ 20,-

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studio hb 2010/11

die entstehungsgeschichte des hofburgkomplexes ist als prototypisches beispiel für permanente veränderung anzuführen. seit über 500 jahren wird an diesem komplex gebaut, abgebrochen, erweitert und umgebaut. es ist davon auszugehen, dass diese entwicklung nicht abgeschlossen ist, und sich auch die kunst der republik ins bauliche erbe der monarchie einschreiben wird.

isbn: 978-3-9503638-0-7

76 seiten, deutsch

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studio hochbau 2011/12

die fakultät für architektur und raumplanung braucht eine ihrer bedeutung angemessene bauliche identität, braucht eine mitte, einen gemeinsamen raum, eine aula, bibliothek, hörsäle, seminarräume, räume für studierende, eine mensa.

mit tu superstructure konnten wir im rahmen des studio hochbau im ws 2011 vierhundert junge studierende in dreifacher weise involvieren: sie sind nutzerinnen, planerinnen und als bürgerinnen auch bauherrinnen in einer person. sie waren ausdrücklich aufgefordert, das raumprogramm mit zu entwickeln. entsprechend hoch war die identifi kation der studierenden mit der aufgabenstellung und die qualität der arbeiten.

isbn: 978-3-9503638-1-4

108 seiten, deutsch

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Public final presentation with guests: 31.1. ZS 13 from 13.00

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