Department of Building Construction and Design

the architecture of the international space station

david nixon (* 1947, uk) is a british architect, who works as well in the usa as in europe. he studied architecture at the polytechnic of central london. from 1971 on, he worked at a series of leading architectural offices in england, including the office of sir hugh casson and the early offices of lord norman foster and richard rogers. after a period in chicago with skidmore owings & merrill, he returned to britain to establish the office of future systems with architect jan kaplicky with whom he collaborated for over 10 years. in 1980, david moved to california and taught architecture at the sci-arc and at the university of california, both in los angeles.

between 1985 and 1989, his office altus associates directed a research study for nasa on the design of astronaut quarters. david nixon has completed a broad spectrum of space projects, architecture and industrial design for clients from government agencies to start-up companies in the usa and in europe. within his career, he received several awards and distinctions in the fields of architecture and aerospace design. in the year 2000 he found his own space-company astrocourier. as a pioneer in die field of space architecture, nixon holds an opinion that there is a very important lesson for terrestrial architecture to learn from architecture in space: how to seriously deal with recycling and the reuse of material in order to stop all the waste.

logic of discovery: dem wesentlichen auf der spur / kein vortrag eventuell ein beitrag!

Logic of Discovery: Dem Wesentlichen auf der Spur

selected works

im rahmen der hb2-medialab lecture series 2017 „method / perception / vision“ lädt die abteilung hochbau 2 zum vortrag im rahmen der medialab-gastprofessur von siegfried a. fruhauf – selected works.

der ausgangspunkt ist das kino, dessen mechanismen über seine reine örtlichkeit mit einer leinwand als imaginären raum hinaus gehen. die ausgewählten filme für die veranstaltungsreihe „hb2-medialab lecture series“, die auch den einführungsvortrag der lehrveranstaltung „cinema direct – vom körper des films zur raumnahme der laufenden bilder“ darstellt, versuchen die zerlegung und generierung von raumwahrnehmung durch die kino-maschine in meiner eigenen arbeit zu beleuchten. 

eine gewisse hypnotische wirkung ist den filmen siegfried fruhaufs nicht abzusprechen. in ihnen finden materialschlachten, spiegelungseffekte und wahrnehmungstäuschungen statt, wüten lärmtonspuren und bildstörsignale; dabei führen all die strukturexperimente, die der filmemacher wagt, keineswegs zur erstarrung im bloß theoretischen. fruhaufs kino ist höchst atmosphärisch und dezidiert nicht-akademisch. es gibt sich, im gegenteil, radikal undogmatisch, changiert zwischen abstraktion und gegenständlichkeit, zwischen punk und klassizismus: analoges filmmaterial wird bei fruhauf zur grundlage digitaler interventionen und das fotografische einzelbild gegen den unstillbaren bewegungsdrang des laufbilds in stellung gebracht. das zucken und zittern, das in diesen werken oft herrscht, geht über die abgelichteten objekte weit hinaus. es ist das bild selbst, das instabil geworden ist. sicherheit ist hier nicht mehr zu haben. alles kann passieren, jederzeit, nichts hat bestand, denn das licht ist nur eine imaginäre substanz, die unaufhörlich in die wunderkammer kino stahlt.
(stefan grissemann)

siegfried a. fruhauf. geboren 1976 in grieskirchen (oö). aufgewachsen im kleinen oberösterreichischen ort heiligenberg. ausbildung zum industriekaufmann. studium experimentelle visuelle gestaltung an der universität für künstlerische und industrielle gestaltung in linz. mit beginn des studiums ergaben sich die ersten kontakte und anknüpfungspunkte zum österreichischen avantgardefilmschaffen. förderpreis für filmkunst des bundeskanzleramts.
mitglied des avantgardefilmverleihs sixpackfilm in wien. zahlreiche arbeiten und ausstellung im bereich film, video und fotografie. teilnahme an renommierten internationalen filmfestivals (z. b.: festival de cannes , international filmfestival of venice, berlinale, sundance film festival park city, ...). lebt und arbeitet in wien und heiligenberg.

"Es ist leicht, die Zukunft vorauszusagen, wenn man sie selber macht"

Mo 16.01.2017, 18.00
HS 7, Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, EG
Technische Universität Wien
im Rahmen des HB2 Moduls Emerging Fields in Architecture


Peter Weibels Werk lässt sich mehrheitlich in Kategorien der Konzeptkunst, der Performance, des Experimentalfilms, der Videokunst, Computerkunst und allgemein der Medienkunst fassen. [...]
Als Theoretiker und Kurator setzt er sich für eine Kunst und eine Kunstgeschichtsschreibung ein, die Technikgeschichte und Wissenschaftsgeschichte berücksichtigt. In seiner Funktion als Lehrer an Universitäten und langjähriger Leiter von Institutionen wie der Ars Electronica in Linz, dem Institut für Neue Medien in Frankfurt a. M., und dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe beeinflusst er besonders die europäische Szene der Medienkunst durch Konferenzen, Ausstellungen und Publikationen. Als Kurator und Theoretiker widmet er sich von Anfang an immer auch den klassischen künstlerischen Gattungen – Malerei und Skulptur, zeigt und schreibt über junge KünstlerInnen ebenso wie über vergessene ProtagonistInnen, die er für die Kunstwelt wieder entdeckt.

Logic of Discovery: Fortschritt.

Mo 12.12.2016, 18.00
HS 7, Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, EG
Technische Universität Wien

1 Frage – 4 Antworten: über FORTSCHRITT.
Vorlesungsreihe im Rahmen des HB2 Moduls Emerging Fields in Architecture

Rudolf Taschner, Professor an der Technischen Universität Wien, setzt sich mit großem Aufwand dafür ein, dass die Mathematik möglichst vielen Menschen zugänglich wird. Er startete das Projekt math.space im Wiener MuseumsQuartier: math.space stellt die Mathematik einer breiten Öffentlichkeit als kulturelle Errungenschaft ersten Ranges vor.
Mit seinen zahlreichen Vorträgen und Publikationen bringt Rudolf Taschner sein Fachgebiet den Menschen näher. Einige seiner Vorträge wurden aufgezeichnet und stehen auf YouTube bereit. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Technischen Universität in Wien ist Taschner Feuilletonist und Verfasser philosophischer Essays.

ABC des Raumes

Einführungsakt: Die Demokratische Rede von Milan Mijalkovic

Mo 14.11.2016, 18.00
HS 7, Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, EG
Technische Universität Wien

Heidulf Gerngross ist ein österreichischer Architekt, Künstler und Herausgeber einer Kulturzeitschrift.
1958 Tischlerhandwerksgeselle, 1968 Architekturstudium in Wien und Graz, Malerei in Tokyo, Postgraduate Studium (Urban Design) an der UCLA Los Angeles, 1971 Master of Science in Urban Land Economics, 1968-78 Volksbuch-Raumalphabet (erster Computerroman der Welt), seit 1976 Architekturbüro Gerngross-Richter, Gerngross Atelier, Der Gerngrossraum, Gerngross ST/A/D, mit Robert Schwan, seit 1996 Gerngross-Werkstatt Wien (u.a. 1. Wiener Loft Siedlung und Friedrich Kiesler Schule in Wien-Leopoldstadt).

Exhibition, house, museum, center, Zombie - the last ten years

19.00h  / Audi Max / TU Wien / Getreidemarkt 9

guest lecture as part of Studio Hochbau lectures series 2014

 

Planning aspects of the Hofburg Museum Quartier

19.00h  / audi max / tu wien / getreidemarkt 9

guest lecture as part of studio hochbau lectures series 2014

 

artistic research: spielbein standbein

19.00 // Hörsaal 7  //  Hof 2 // Stiege 7 // TU Wien // Karlsplatz 13

knowledge restricts the view on the world. * research is the opposite of knowledge .

art is both luxury and necessity - between these poles it spans a possibility space.

I move with my work between the fields, connect the roving awareness with the exact view. what arises from it is a further perspective on the world.

*der soziologe armin nassehi im standard-gespräch, 5./6. april 2014

Biography

Studied sculpture at bruno gironcoli and film + video at nam june paik class. Since then, art and research in public space, studies on social sustainability in residential buildings and artistic and scientific work on living in a very small space. solo exhibitions, exhibition participations, art on buildings, photos, texts and super8 short-movies.

 

archistrator

19.00 // HS 7 // TU Wien // karlsplatz 13

Gerngross is considered as a symbol of integrative together-hang of media, art, architecture and life. he direct his construction buildings and works. including wine, water and bread!

 

expanded architecture

experimental tendencies in architecturefilm 

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

lecture by claudia larcher (artist) introducing her own work, followed by theory lectures on film and documenting architecture and experimental film. analyses and methods of film language and formation in animation, image and sound.

 

civil disobedience as a necessity for survival.

guest lecture as part of the studio lecture series 2013.

 

studio lecture: was fehlt unserer demokratie?

guest lecture as part of the studio lecture series 2013.

Architektur aus Sicht der Bauteile

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

'Es ist zu beobachten, daß spezifische Eigenschaften von Medien den Inhalt der Informationen beeinflussen. Das ist nichts neues, wird aber ebenso oft übersehen, wie Anfänger mißverständlich einen Fetisch daraus machen. In Wahrheit ist die Architektur heute postmedial, sie braucht sich nicht mehr mit sich selbst zu beschäftigen.'

The Darkroom of Architecture

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

 

Buchdesign als explorative Raumarbeit

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

'my great interest for the world of construction introduced me to new perspectives towards the world of books: i perceive this medium architecturally and pursue it's design as thought-out configuration of 'figure-spaces'. this approach leads to graphical form-inventions, which organise the image-text-material beyond standardized typologies on the one hand and make these materials legible on the other hand.

Film / architecture

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

on the basis of three experimental shortfilms (1986-2004) Gerhard Steixner shows different methodological approaches towards the media film. Beyond everything else seen yet these experiments open up a whole cosmos of possibilities to overcome the routine of the identical. This hypermodel also can open up new perpectives of the design process in architecture.

schoener wohnen. 2004, video 6 min.
Gerhard Steixner, Maria Welzig, Sabine Groschup 
Editing - Mara Maruschka
Produzentin – Maria Welzig

clip on denkmal, 1988, 35mm film 3 min. by driendl*steixner
preservation of monuments in lower austria
produced by Dieter Bogner
comissioned by Erwin Pröll

FRONTAL, 1986, video 8 min. by driendl*steixner
with Hans Hollein, Gustav Peichl, Wilhelm Holzbauer, Carl Pruscha, Hermann Czech, Georg Lippert, Kurt Hlawenizka, Roland Moebius, Franz Requat, Alfred Nürnberger
comissioned by Peter Noever, MAK

 

sutemi horiguchi

EIN JAPANISCHER ARCHITEKT ALS KULTURELLER VERMITTLER ZWISCHEN OST UND WEST

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

 

strictly hand-made

18.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

"Since more than a decade I create all of my films in the darkroom. Instead of using a camera for filming, I put found footage directly on the celluloid and reexpose each frame manually with torches and laser pointers. It goes without saying that this extremely hand crafted process chracterizes the pictures. This means you can see that the films are hand-made when watching. 
In this lecture I wnat to show the 'how' and 'why' by analysing my film „Instructions for a Light and Sound Machine“ (2005) - as my answer as an artist to the inevitable disapperance of analogue cinematography, to the inevitable loss of the film strip, to its exchange by the digitally processed frames of a computer."

 

resonant cuts

18.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

An exhibition space with all its aspects - layout / proportion / volume / acoustic - builds the central origin that is variable. The used means - glas, metal and a transducer - are constant. The aspect of this work which is specific for the place where it is set up stays in place. similar to the cuts through buildings by gordon matta-clark michael moser tries to generate new perspectives and constraints with 'acoustic cuts'. Surfaces are used as speakers as well as space defining elements. By joining architecture and intervention and by using existing architectural space as a sounding object the difference between visual and acoustic design is negotiated. An entity of Space (Architecture), materialism (surfaces), and sound.

 

archaic architecture

19.00 // Audi Max // TU Wien

 

parallelism and circuit

18.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

In regards to time, light, space, geometry, music and everyday life as a central concept in his work Krut hofstetter talks about current projects

 

NOSTALGIC FUTURE

19.30 // audi max // tu wien 

dead monument

18.30 // audi max // tu wien

guest lecture as part of the studio lecture series 2010

 

 

Ironcloud 1:1 scale design unit

Vom 3. bis 25. Oktober installieren Studenten der TU Wien auf dem Vorplatz des Museumsquartiers eine experimentelle Struktur aus reduzierten Stahlblech-Tetraedern, die während eines Workshops im Sommersemester 2009 an der Abteilung für Hochbau 2 entwickelt und von den Studenten selbst hergestellt wurde.Basierend auf der Entdeckung des umstülpbaren Würfels (1929) von Paul Schatz, bildet dieses geometrische Phänomen das Grundmodul eines Wachstums-Algorithmus, der durch Permutation unterschiedlicher Winkelstellungen eine räumliche Struktur beschreibt.
Einer präzisen Analyse des Würfels und seiner Kinematik folgte eine geometrische Neuentdeckung: durch räumliches Koppeln mehrerer Würfel ist es gelungen, ohne weitere Hilfskonstruktionen die Umstülpbarkeit zu sperren und somit eine räumlich statische Struktur zu generieren, die Bewegung quasi einzufrieren. Der Besucher ist eingeladen, den definierten Raum zu durchschreiten. Anhand von beweglichen Prototypen ist die Faszination des umstülpbaren Würfels zu erleben. Die Wolke wird nach der Ausstellung am MQ-Vorplatz an die Paul-Schatz-Stiftung (CH) weiter gereicht, eine Wanderausstellung durch Europa ist in Planung.

Betreuung: HB2, kabru, Christian Wittmeir, Kamil Szmidt

Quelle:// (Detail.de / Autorin: Laura Hannappel )