Studio // WS 2020

'educational refuge'

Die Zukunft der universitären Bildung liegt seit jeher in der Projektionsfläche, mit welcher sie gesellschaftliche Ansprüche bündelt. Daran wird auch die Krise nichts ändern. Die Stärke der Universität als ‚sozialer Marktplatz‘ für Inhalte, Ideen und den analogen Diskurs ist ein idealer Nährboden für ein 'Biotop der Experimente'. Sie fungiert global, transdisziplinär, divers und digital.

Die Breitenakademisierung und ein kontinuierliches Wachstum der Studierendenzahlen machen einen Paradigmenwechsel notwendig. Eine Veränderung in der Art und Weise, wie wir über Größe, Form, Rolle und Verantwortung der Universität denken. Eine Veränderung der Grenzen der Fächer und Kompetenzen, die zunehmend verschwimmen durch transdisziplinäres Arbeiten. Eine Veränderung der rigide abgesteckten Bildungsterritorien, um die soziale Durchlässigkeit, die Bildungsmobilität zwischen den Generationen zu fördern.

Angesichts der Anforderungen an die längst notwendige Bildungsdemokratisierung und neue didaktischer Bildungsmodelle (zB. access for all / Bildung im Netz), stellt sich die Frage, ob die Universität als Top-Down-Organisation noch zeitgemäß ist. Ebenso wie der Anspruch, dass Universitäten wie Unternehmensriesen gedacht, budgetiert und gebaut werden müssen.

Universität muss Atmen!

Die aktuelle Gesundheitskrise zeigt unter anderem die räumlichen Defizite zahlreicher bestehender (Bildungs-)bauten auf. Ausgangspunkt für ein radikal neues bauliches Konzept ist daher der Gedanke eines offenen und vernetzten, inhärent flexiblen und funktionsübergreifenden Raumgerüsts. Ein bildungsstufenübergreifendes Gerüst, das - abseits von politischen Überlegungen – auch den Zugang für bildungsferne Schichten ermöglicht. Selbstverwaltet und kollektiv genutzt, um Schwellen zwischen Bildungsniveaus abzubauen. Eine Superstruktur, die einerseits offen genug ist, um Veränderungen zuzulassen und auf die sich schnell ändernden Bedürfnisse unserer Gesellschaft reagiert, gleichzeitig aber auch ausreichend determiniert, um eine optimale Nutzung zuzulassen.

Standort ist eine der (vor)letzten Brachen in der Stadt in NeuMarx, auf der Projektfläche des EuroPan 15-Wettbewerbs von 2019.
Zwischen Rennweg und Leberstraße sollen auf der rd. 1,3ha großen Grundfläche multifunktionale und veränderbare Säle und Seminarräume für unterschiedliche Bildungsbereiche, eine Mediathek, öffentlich nutzbare Freiflächen, Geschäfte, Küchen/Restaurants/Cafes, Einrichtungen zur Kinderbetreuung, Studierendenunterkünfte, Werkstätten und Flächen für Start-Ups räumlich und stadträumlich so vernetzt werden, dass auch ein neuer Diskurs über das Verhältnis von Stadt und Natur entstehen kann. Flankiert wird das Grundstück von der S-Bahn-Trasse und dem zugehörigen Stationsgebäude (St. Marx), was eine konstruktive Be- bzw Überbauung herausfordert.

Weiterführende Informationen, Termine und Anmeldung im TISS

Studio // WS 2019

Dynamic cities live on social pluralism. Beside the supply of green space and the housing and educational standards, the urban coexistence is mainly and consistently enriched by the process of the 'community building' in the neighborhood districts.

The "Meeting houses" once established in Vienna as places for collaborative democracy and run as community centers at district level, the buildings today no longer manage to reproduce the social reality in an adequat manner.

The diversity and the digital transformation require new forms of programming, of operations and new architectural and spatial concepts for the neighborhood community centers. New concepts for a Public House that are suitable for promoting the social and cultural exchange.

Studio // WS 2018

Studio // WS 2017

'la jalousie'

Studio // WS 2016

Ausgehend von einer konzeptuellen thematischen Auseinandersetzung werden beim Studio Hochbau Aspekte der Architektur (räumliche Konzeption, Belichtung, Erschließung-Orientierung, Materialität...), der Statik und der Gebäudetechnik innerhalb eines Hochbau-Entwurfs von den ersten Schritten über die konstruktive Vertiefung bis zur Detailausarbeitung erarbeitet.

Dies abseits von standardisierten Hochbau-Lösungen.

Auf die Integration energierelevanter Aspekte wird dabei ebenso Wert gelegt wie auf die Berücksichtigung relevanter Themen hinsichtlich der Ressourcenfrage.

In einer Ausstellung in der TVFA-Halle der TU Wien wurden vom 31.01. bis 06.02.2017 Terrassenhaus-Modelle gezeigt, die im WS 16 im Rahmen des Studios Hochbau von über 500 Studierenden erarbeitet wurden. Die Ergebnisse waren in einem großen Stadtmodell zu besichtigen.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 30.01.2017 mit einer Podiumsdiskussion unter Beteilung von: Bettina Götz (Artec Architekten), Gabu Heindl (GABU Heindl Architektur), Kurt Hofstetter (Stadt Wien, IBA-Wien), Wolfgang Pauser (Kulturwissenschaft) und Stephan Schulmeister (Wirtschaftsforscher); Moderation: Max Rieder (Architekt)

Foto: Tageszeitung Heute/Helmut Graf

Studio // WS 2015

aim:

Die gleichzeitige Erarbeitung der Aspekte der Architektur, der Statik und der Gebäudetechnik innerhalb eines Hochbau-Entwurfs von den ersten Schritten über die konstruktive Vertiefung bis zur Detailausarbeitung.

Ein kostenbewusstes - und ressourcenschonendes Planen steht bei dieser Übung ebenso im Vordergrund wie die Integration energierelevanter Aspekte.

lecturers:

Eva CESKA; Ulrich HUHS; Barbara KOLB; Christian LICHTENWAGNER; Werner KRISMER; Karl LANGER; Christoph PICHLER; Irene PRIELER; Michael SCHLUDER; Ulrike SCHARTNER; Olivia SCHRATTENECKER; Michael SEIDELKlaus WAILZER; Alexa ZAHN; Susanne ZOTTL; Andreas TREUSCH; Norbert STEINER; Michael OGERTSCHNIG; Alexa ZAHN; Andreas VASS

sowie BAUER Peter und Martin HAFERL Martin (Tragwerksplaner)  - Für die Besprechungstermine  im WS 2015 im SEM 7 liegen ab 30.10. an der Abteilung Listen auf. Für diese Anmeldung gilt: max. 1 Termin pro Gruppe!

Studio // WS 2014

island of the blessed

 

In einem, von Studierenden der TU Wien aufgebauten Pavillon vor dem Parlament werden von 28. Mai bis 4. Juni 2014 eine Auswahl aus Entwürfen von 450 Studierenden der TU-Wien zum Studio Hochbau 'Demokratieforum' (WS 2013) gezeigt.

 


Am Mi., den 28. Mai 2014 fand dazu im Pressezentrum des Parlaments eine Pressekonferenz mit Barbara Prammer und Gerhard Steixner sowie die Ausstellungseröffnung und eine Podiumsdiskussion statt, bei welcher Defizite benannt und die Möglichkeiten und Strategien für die Weiterentwicklung einer sozialen Demokratie besprochen wurden.

Programm:
 

Mi. 28.05.2014 um 17.00h

Pressezentrum Parlament, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1010 Wien

 

Eröffnung

Barbara Prammer

Präsidentin des Nationalrates

 

Einführung

Gerhard Steixner

Leiter des Lehrstuhls Hochbau - Konstruktion und Entwerfen, TU-Wien

 

spoken words

AHNA

 

Podiumsdiskussion mit:

Manfried Welan

Rechts -und Politikwissenschaftler

 

Fachschaft Architektur TU-Wien

StudentIn

 

Österreichische Hochschülerschaft

StudentIn, Bundesvorsitz

 

Marlene Prinz

Schülerin

 

Joachim Riedl

Journalist, Die Zeit (Moderation)

 

Eine Veranstaltung des Lehrstuhls Hochbau - Konstruktion und Entwerfen der TU-Wien in Kooperation mit der Parlamentsdirektion.

Studio // WS 2013

Political articulation and participation are basic elements of democracy. The political influence especially of young people  is limited, even though they would be the most affected by economic and social upheaval and the consequences of political decisions. The aim is to design a democracy forum in the Grete-Rehor-Park with the intention to impart to young people the opportunity to express their political culture publicly. 

public final presentation of selected projects with guests.

Studio // WS 2012

Ziel des Studios ist der Umbau, die Erweiterung oder der Entwurf eines Neubaus des Österreich-Pavillons im „Giardini“, dem Volkspark am nord-östlichen Stadtrand von Venedig.

Der österreichische Pavillon der Biennale von Venedig wurde 1934 nach Plänen von Josef Hoffmann, einem der Gründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte, errichtet. Das symmetrische Gebäude wurde in seiner ursprünglichen Konzeption als eine Art „White Cube“ für Malerei und Grafik entwickelt und im Laufe der Zeit durch mehrere Eingriffe baulich verändert. 

Der Pavillon ist exterritoriales Gebiet der Republik Österreich und hat das gleiche Statut wie ein Botschaftsgebäude. Im Hinblick auf die Präsentation zeitgenössischer Kunst hat die Biennale mit ihren Nationalpavillons internationales Alleinstellungsmerkmal. Nicht zuletzt deshalb hatten Ausstellungen an diesem Standort dauerhafte Auswirkungen auf das Ansehen und den Werdegang zahlreicher bildender Künstlerinnen und Künstler.

Im Zuge des Studios soll ein Entwurf erdacht und erarbeitet werden, mit dem es möglich wird über den Anspruch ästhetische Ensembles zu präsentieren weit hinauszugehen.

Ziel ist es daher einen angemessenen 'Rahmen' für die Beiträge der Künstler und Architekten, die oft in einem breitgefächerten und interdisziplinären Feld angesiedelt sind, zu schaffen, der unterschiedlichste Ausstellungskonzeptionen zulässt.

Studio // WS 2011

The history of the constructional extension of the Technical University of Vienna, Austria, which is considered the largest research and educational institution in engineering and natural sciences, extends to its founding in 1815 as a 'k.k. Polytechnic Institute' back.

Since the first adaptation work at the purchased Palais Rechberger are made, the current Technical University of Vienna experienced a steady development planning . Growing numbers of students, the expansion of the teaching activities, the growth of the Institute's collections as well as the increasing demands of the teaching and research activities continued until today numerous building expansions and redesigns required.

Currently, the urban locations of the Technical University of Vienna to be compressed to 2015 to allow a more efficient use of space and improved qualities for the staff and students in research, teaching and administration. With the current remodeling plans optimal conditions for staff and students and members of the science location of Vienna and an added value to the public through new green spaces and open areas such as University of passageways and terraces are to be created.

16 ausgewählte Projekte der Studierenden zum Studio Hochbau - 'Besucherzentrum Hofburg' wurden am Entwurfsschauplatz, neben dem Burgtor in Wien ausgestellt.

Ausstellungsbeiträge mit Architekturprojekten von:
Benjamin Fellner / Schwärzler; Simon Moosbrugger / Günter Begnini; Schwarzwimmer / Kalivoda; Alexander Masching; Vera Hagspiel / Florian Rizek; Katharina Schmidt / Daniela Mayer; Laura Scharf / Johanna Gassner; Paul Christ / Bernhard Pfeiler; Teresa Mayerhofer; Stefan Schubert / Tina Anzinger / Lukas Alber; Georg Stemmer / Lukas Ortner; Magdalena Krapfenbauer / Christopher Rieke; Claudia Hulwa / Sandra Violand / Karin Andert; Manfred Walzer / Philipp Ocvirk; Bianca-Melitta Tamasan / Alexander Nanu;

Koordination und Kuratierung: Vera Kumer, Rupert Siller (HB2)
Aufbau: Laura Hannappel u. Lukas Ortner (HB2) und beteiligte Studierende

Ausgewählte Beiträge der Studierenden zum Studio Hochbau - 'Besucherzentrum Hofburg' wurden direkt am Entwurfsschauplatz, neben dem Burgtor in Wien ausgestellt.

Eröffnet wurde die Ausstellung mit einer Podiumsdiskussion, bei welcher stadträumliche, kulturelle und historische Aspekte des Standortes sowie die aktuelle Nutzung des Burgtors diskutiert wurden.

Podium: Eva Blimlinger (Rektorin, Historikerin), Hermann Czech (Architekt), Jenny Grabenhofer (Studierende), Maria Welzig (Kunsthistorikerin)

Moderation: Joachim Riedl (Journalist Die Zeit)
Begrüßung: Klaus Semsroth (Dekan Fakultät für Architektur und Raumplanung)
Einführung: Gerhard Steixner (Abteilungsvorstand HB2)

Video zur Veranstaltung an der Abteilung erhältlich

Studio // WS 2010

The overall design of the Imperial Palace area is the largest and most important cultural district in Austria.

Despite of the impressive variety of uses, numerous activities, and millions of visitors each year, there is still no central visitor center for the Imperial Palace complex, which provides an orientation and overview of place and origin of the Imperial Palace area, and information on activities, exhibitions, etc., of the individual institutions.

Studio // SS 2010

Inaugurated in 1974, with the European Swimming Championships by Roland Rainer, equipped as the only indoor pool in the city with a 50-meter-long Swimming pool, represents a milestone in the European swimming hall, and is facing a more or less extensive and drastic overhaul.

Studio // WS 2009

Confrontation with differents density requirements that are elaborated in extremes and interpreted in different positions.

Associated impact on the overall structure should be recognizable - what means the definition of density for the proposed project for its future residents and for the city?

Die Wiener Flaktürme erinnern eindrucksvoll an die wohl dunkelsten Abschnitte der österreichischen Geschichte und zählen zu den wohl bekanntesten authentischen, baulichen Relikten der NS-Zeit in Wien.

Der Flakturm im Wiener Esterhazypark ist seit 1951 Gegenstand einer immer wiederkehrenden Diskussion über den Umgang mit dem spezifischen historisch-emotionalen Hintergrund sowie über Nutzungsvorschläge und Bauprojekte.

Ziel des Studios Hochbau 'Flakturm plus' war daher ein Beitrag zur öffentlichen Diskussion um die Aufstockung des Flakturms im Esterhazypark. Dazu wurden ausgewählte Studioprojekte der Studierenden vom 07. - 22. Mai 2009 vor Ort ausgestellt.

Ausstellungsbeiträge von: Springer Daniel, Wünsche Justus Delia Mark, Krauk Angelika, Ullrich Clemens, Ante Sistov, Thomas Hold, Carina Sacher, Martin Radner, Bradaric Marinko, Newelka Ernst, Nikola Haussteiner, Jeanine Wörndl, Julia Ess, Rainer Stadlbauer, Christian Blumauer, Laura Hannappel, Johannes Salzbrunn, Katja Kammerer, Andrea Promberger, Martin Zisterer, Andreas Niederfrininger, Christoph Lachberger, David Kraler, Clemens Hörl, Luca De Virgilio, Sebastian Doppler, Michael Brandstetter, Julia Klaus, Christian Mörtl, Manuela Tomitzi, Karl Hengl

Koordination und Kuratierung: Kabru (HB2)

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um eine mögliche Aufstockung des Flakturms im Wiener Esterhazypark organisierte die Abteilung HB2 im Anschluss an das Studio Hochbau 'Flakturm plus' ein Symposium, das den Umgang mit den Flaktürmen in Wien thematisierte.

Symposium: ‚Flaktürme in Wien, Umgang mit einem historischen Erbe‘ (07. Mai 2009 im Esterhazypark, 1060 Wien)

Podium:
Jan Tabor (freier Publizist);  Robert Kniefacz (MA19 für Architektur und Stadtgestaltung); Ute Bauer (Architektin, Historikerin); Peter Chlup (Vertretung Bezirksvorstehung - 1060 Wien); Friedrich Dahm (Landeskonservator Wien); Helmut Six (Geschäftsführer/Haus des Meeres); Amine Khouni (Student der Architektur/TU Wien); Anna Popelka (ppag Architekten, Anrainerin)

Moderation: Elke Krasny (Kulturtheoretikerin)
Vorbereitung und Koordination: Kabru (HB2)