Studio // WS 2016

Ausgehend von einer konzeptuellen thematischen Auseinandersetzung werden beim Studio Hochbau Aspekte der Architektur (räumliche Konzeption, Belichtung, Erschließung-Orientierung, Materialität...), der Statik und der Gebäudetechnik innerhalb eines Hochbau-Entwurfs von den ersten Schritten über die konstruktive Vertiefung bis zur Detailausarbeitung erarbeitet.

Dies abseits von standardisierten Hochbau-Lösungen.

Auf die Integration energierelevanter Aspekte wird dabei ebenso Wert gelegt wie auf die Berücksichtigung relevanter Themen hinsichtlich der Ressourcenfrage.

In einer Ausstellung in der TVFA-Halle der TU Wien wurden vom 31.01. bis 06.02.2017 Terrassenhaus-Modelle gezeigt, die im WS 16 im Rahmen des Studios Hochbau von über 500 Studierenden erarbeitet wurden. Die Ergebnisse waren in einem großen Stadtmodell zu besichtigen.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 30.01.2017 mit einer Podiumsdiskussion unter Beteilung von: Bettina Götz (Artec Architekten), Gabu Heindl (GABU Heindl Architektur), Kurt Hofstetter (Stadt Wien, IBA-Wien), Wolfgang Pauser (Kulturwissenschaft) und Stephan Schulmeister (Wirtschaftsforscher); Moderation: Max Rieder (Architekt)

Foto: Tageszeitung Heute/Helmut Graf

Studio // WS 2014

INSEL DER SELIGEN

Seit Jahrzehnten wird in Österreich die Diskussion zu einem österreichischen 'Haus der Geschichte' geführt. Seit 1999 werden dazu Machbarkeitsstudien erstellt, inhaltliche Diskussionen geführt, Resolutionen veröffentlicht und ca. 15 vorgeschlagene Standorte für ein solches zeitgeschichtliches Museum diskutiert. Praktisch jede Regierungserklärung seit 2000 enthält eine Absichtserklärung zur Errichtung eines 'Haus der Geschichte'.

Ziel des Studios Hochbau ist die Planung eines solchen Gebäudes am Hofburgareal zwischen dem Äußeren Burgtor und dem Volksgarten. Ein kontrovers diskutierter Vorschlag zum Standort am Heldenplatz wird so auch entsprechend veranschaulicht.

Fragen nach der Bedeutung eines Museums heute sollen dabei ebenso untersucht werden wie die Begrifflichkeiten 'Nation' und 'nationale Identität'.

In dem Gebäude soll, als Ort nationaler Selbsterforschung, die wechselvolle Geschichte und Gegenwart der politischen, sozialen, kulturellen und geistesgeschichtlichen Entwicklung Österreichs und seine Stellung als ‚Insel der Seligen‘ in Europa beleuchtet werden.

In einem, von Studierenden der TU Wien aufgebauten Pavillon vor dem Parlament wurde von 28. Mai bis 4. Juni 2014 eine Auswahl aus den 234 abgegebenen Entwürfen der 450 Studierenden zum Studio Hochbau 'Demokratieforum' (WS 2013) gezeigt.


Am Mi., den 28. Mai 2014 fand dazu im Pressezentrum des Parlaments eine Pressekonferenz mit Barbara Prammer und Gerhard Steixner sowie die Ausstellungseröffnung und eine Podiumsdiskussion statt, bei welcher Defizite benannt und die Möglichkeiten und Strategien für die Weiterentwicklung einer sozialen Demokratie besprochen wurden.

Programm:

Mi. 28.05.2014 um 17.00h

Pressezentrum Parlament, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1010 Wien

 

Eröffnung

Barbara Prammer

Präsidentin des Nationalrates

 

Einführung

Gerhard Steixner

Leiter des Lehrstuhls Hochbau - Konstruktion und Entwerfen, TU-Wien

 

spoken words

AHNA

 

Podiumsdiskussion mit:

Manfried Welan

Rechts -und Politikwissenschaftler

 

Fachschaft Architektur TU-Wien

Bojan Ikic 

 

Österreichische Hochschülerschaft

Julia Freidl, Bundesvorsitz

 

Marlene Prinz

Schülerin

 

Joachim Riedl

Journalist, Die Zeit (Moderation)

 

Eine Veranstaltung des Lehrstuhls Hochbau - Konstruktion und Entwerfen der TU-Wien in Kooperation mit der Parlamentsdirektion.

Studio // WS 2013

Politische Artikulation und - Partizipation sind wichtige Grundelemente der Demokratie. Insbesondere für junge Menschen, deren politische Einflussmöglichkeiten beschränkt sind, obwohl diese am nachhaltigsten von ökonomischen und sozialen Umbrüchen und den Folgen politischer Entscheidungen betroffen sind. Um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben ihrer politischen Kultur öffentlichkeitswirksam Ausdruck zu verleihen soll im Grete-Rehor-Park ein Demokratieforum geplant werden.

öffentliche Endpräsentation ausgewählter Projekte mit Gastkritikern.

Eine Auswahl von 5, der zu präsentierenden Projekte werden am 28.01. vormittag im Festsaal vor folgenden, zusätzlichen Gästen präsentiert und besprochen:

Matthias BOECKL (Kunst- u. Architekturhistoriker, Chefredakteur arch.aktuell, Autor)
Thomas MADREITER (Planungsdirektor Wien, Raumplaner)
Manfried WELAN (Rechtswissenschafter, ehem. Rektor Boku, Autor)

 

09.45 Begrüßung durch Prof. Steixner

10.00 - 12.00 - ausgewählte Projektpräsentation für die Gäste

*Pause*

13.00 - 13.40  G.09 / PICHLER
13.40 - 14.20  G.01 / SEIDEL
14.20 - 15.00  G.02 / PETROVA
15.00 - 16.40  G.03 / LANGER
16.40 - 17.20  G.04 / WAILZER

Studio // WS 2012

Ziel des Studios ist der Umbau, die Erweiterung oder der Entwurf eines Neubaus des Österreich-Pavillons im „Giardini“, dem Volkspark am nord-östlichen Stadtrand von Venedig.

Der österreichische Pavillon der Biennale von Venedig wurde 1934 nach Plänen von Josef Hoffmann, einem der Gründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte, errichtet. Das symmetrische Gebäude wurde in seiner ursprünglichen Konzeption als eine Art „White Cube“ für Malerei und Grafik entwickelt und im Laufe der Zeit durch mehrere Eingriffe baulich verändert. 

Der Pavillon ist exterritoriales Gebiet der Republik Österreich und hat das gleiche Statut wie ein Botschaftsgebäude. Im Hinblick auf die Präsentation zeitgenössischer Kunst hat die Biennale mit ihren Nationalpavillons internationales Alleinstellungsmerkmal. Nicht zuletzt deshalb hatten Ausstellungen an diesem Standort dauerhafte Auswirkungen auf das Ansehen und den Werdegang zahlreicher bildender Künstlerinnen und Künstler.

Im Zuge des Studios soll ein Entwurf erdacht und erarbeitet werden, mit dem es möglich wird über den Anspruch ästhetische Ensembles zu präsentieren weit hinauszugehen.

Ziel ist es daher einen angemessenen 'Rahmen' für die Beiträge der Künstler und Architekten, die oft in einem breitgefächerten und interdisziplinären Feld angesiedelt sind, zu schaffen, der unterschiedlichste Ausstellungskonzeptionen zulässt.

Studio // WS 2011

Die Geschichte der baulichen Erweiterung der Technische Universität Wien, die als Österreichs größte Forschungs- und Bildungsinstitution im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich gilt, reicht bis zu ihrer Gründung im Jahr 1815 als 'k.k. polytechnisches Institut' zurück.

Seit damals die ersten Adaptierungsarbeiten am angekauften Palais Rechberger erfolgt sind, erfuhr die heutige Technische Universität Wien eine stetige bauliche Entwicklung. Wachsende Studierendenzahlen, die Ausdehnung des Lehrbetriebs, die Vermehrung der institutseigenen Sammlungen sowie die steigenden Anforderungen an den Lehr- und Forschungsbetrieb machten bis heute zahlreiche bauliche Erweiterungen und Umplanungen notwendig.

Gegenwärtig sollen die innerstädtischen Standorte der Technische Universität Wien bis 2015 verdichtet werden, um eine effizientere Raumnutzung und verbesserte Qualitäten für die MitarbeiterInnen und Studierenden in Forschung, Lehre und Verwaltung zu ermöglichen. Mit den aktuellen Umbauplänen sollen optimale Rahmenbedingungen für MitarbeiterInnen und Studierende sowie für den Wissenschaftsstandort Wien und ein Mehrwert für die Öffentlichkeit durch neue Grünanlagen und Öffnung von Universitätsflächen wie zum Beispiel Durchgängen und Terrassen geschaffen werden.

16 ausgewählte Projekte der Studierenden zum Studio Hochbau - 'Besucherzentrum Hofburg' wurden am Entwurfsschauplatz, neben dem Burgtor in Wien ausgestellt.

Ausstellungsbeiträge mit Architekturprojekten von:
Benjamin Fellner / Schwärzler; Simon Moosbrugger / Günter Begnini; Schwarzwimmer / Kalivoda; Alexander Masching; Vera Hagspiel / Florian Rizek; Katharina Schmidt / Daniela Mayer; Laura Scharf / Johanna Gassner; Paul Christ / Bernhard Pfeiler; Teresa Mayerhofer; Stefan Schubert / Tina Anzinger / Lukas Alber; Georg Stemmer / Lukas Ortner; Magdalena Krapfenbauer / Christopher Rieke; Claudia Hulwa / Sandra Violand / Karin Andert; Manfred Walzer / Philipp Ocvirk; Bianca-Melitta Tamasan / Alexander Nanu;

Koordination und Kuratierung: Vera Kumer, Rupert Siller (HB2)
Aufbau: Laura Hannappel u. Lukas Ortner (HB2) und beteiligte Studierende

Ausgewählte Beiträge der Studierenden zum Studio Hochbau - 'Besucherzentrum Hofburg' wurden direkt am Entwurfsschauplatz, neben dem Burgtor in Wien ausgestellt.

Eröffnet wurde die Ausstellung mit einer Podiumsdiskussion, bei welcher stadträumliche, kulturelle und historische Aspekte des Standortes sowie die aktuelle Nutzung des Burgtors diskutiert wurden.

Podium: Eva Blimlinger (Rektorin, Historikerin), Hermann Czech (Architekt), Jenny Grabenhofer (Studierende), Maria Welzig (Kunsthistorikerin)

Moderation: Joachim Riedl (Journalist Die Zeit)
Begrüßung: Klaus Semsroth (Dekan Fakultät für Architektur und Raumplanung)
Einführung: Gerhard Steixner (Abteilungsvorstand HB2)

Video zur Veranstaltung an der Abteilung erhältlich

Studio // WS 2010

Die Gesamtanlage des Hofburgareals bildet den größten und bedeutendsten Kulturbezirk Österreichs.

Trotz der beeindruckenden Vielfalt an Nutzungen, zahlreicher Aktivitäten und Millionen von Besuchern jährlich existiert bis heute kein zentrales Besucherzentrum für den Hofburgkomplex, das eine Orientierung und Übersicht über Ort und Entstehung des Hofburgareals sowie Informationen über Aktivitäten, Ausstellungen, etc. der einzelnen Einrichtungen vermittelt.

Studio // SS 2010

Das 1974 mit der Schwimmeuropameisterschaft eröffnete Wiener Stadthallenbad von Roland Rainer, das als einziges Hallenbad der Stadt mit einem 50 Meter langen Schwimmbecken ausgestattet ist, stellt einen Meilenstein im europäischen Schwimmhallenbau dar, und steht vor einer mehr oder weniger umfangreichen und einschneidenden Generalsanierung.

Studio // WS 2009

Auseinandersetzung mit differenten Dichteanforderungen, die in Extremen ausgearbeitet und in unterschiedlichen Positionen interpretiert werden.

Damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesamtstruktur sollen erkennbar gemacht werden – was bedeutet die Definition Dichte für das geplante Projekt, für dessen künftige Bewohner und für die Stadt?

Die Wiener Flaktürme erinnern eindrucksvoll an die wohl dunkelsten Abschnitte der österreichischen Geschichte und zählen zu den wohl bekanntesten authentischen, baulichen Relikten der NS-Zeit in Wien.

Der Flakturm im Wiener Esterhazypark ist seit 1951 Gegenstand einer immer wiederkehrenden Diskussion über den Umgang mit dem spezifischen historisch-emotionalen Hintergrund sowie über Nutzungsvorschläge und Bauprojekte.

Ziel des Studios Hochbau 'Flakturm plus' war daher ein Beitrag zur öffentlichen Diskussion um die Aufstockung des Flakturms im Esterhazypark. Dazu wurden ausgewählte Studioprojekte der Studierenden vom 07. - 22. Mai 2009 vor Ort ausgestellt.

Ausstellungsbeiträge von: Springer Daniel, Wünsche Justus Delia Mark, Krauk Angelika, Ullrich Clemens, Ante Sistov, Thomas Hold, Carina Sacher, Martin Radner, Bradaric Marinko, Newelka Ernst, Nikola Haussteiner, Jeanine Wörndl, Julia Ess, Rainer Stadlbauer, Christian Blumauer, Laura Hannappel, Johannes Salzbrunn, Katja Kammerer, Andrea Promberger, Martin Zisterer, Andreas Niederfrininger, Christoph Lachberger, David Kraler, Clemens Hörl, Luca De Virgilio, Sebastian Doppler, Michael Brandstetter, Julia Klaus, Christian Mörtl, Manuela Tomitzi, Karl Hengl

Koordination und Kuratierung: Kabru (HB2)

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um eine mögliche Aufstockung des Flakturms im Wiener Esterhazypark organisierte die Abteilung HB2 im Anschluss an das Studio Hochbau 'Flakturm plus' ein Symposium, das den Umgang mit den Flaktürmen in Wien thematisierte.

Symposium: ‚Flaktürme in Wien, Umgang mit einem historischen Erbe‘ (07. Mai 2009 im Esterhazypark, 1060 Wien)

Podium:
Jan Tabor (freier Publizist);  Robert Kniefacz (MA19 für Architektur und Stadtgestaltung); Ute Bauer (Architektin, Historikerin); Peter Chlup (Vertretung Bezirksvorstehung - 1060 Wien); Friedrich Dahm (Landeskonservator Wien); Helmut Six (Geschäftsführer/Haus des Meeres); Amine Khouni (Student der Architektur/TU Wien); Anna Popelka (ppag Architekten, Anrainerin)

Moderation: Elke Krasny (Kulturtheoretikerin)
Vorbereitung und Koordination: Kabru (HB2)