Der öffentliche Raum ist Grundvoraussetzung für die Vielfalt und Lebendigkeit der Stadt. Seine Nutzung ist multifunktional und immer an gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen gekoppelt. Dem Flächen- und Qualitätsverlust des öffentlichen Raums durch Zweckentfremdung und Kommerzialisierung muss entgegengewirkt werden. Mit der Bereitstellung eines architektonischen Rahmens für die Aneignung urbaner Flächen soll der immaterielle und kulturelle Wert der Stadtquartiere gesteigert und letztlich das ‚Recht auf Stadt‘ unterstützt werden.

Das von der westlichen Stadtgrenze bis zum Donaukanal verlaufende Wiental bildet mit dem Wienfluss einer der wichtigsten Freiraumreserven Wiens. Die Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des Wienflusses und seiner Flussufer sind jedoch stark eingeschränkt. Eine Vernetzung des Flusses mit den dichten Stadtquartieren entlang des Wientals findet kaum statt, das Betreten des Flussbettes ist Großteiles verboten.

 

 

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Ziel des Entwerfens ist die Entwicklung einer universitären Einrichtung an einem konkreten Ort im Stadtraum Paris.
"32 000 Studenten und Lehrende an der freien Universität von Vincennes nach Mai 1968. Unterricht rund um die Uhr, freier Zugang ohne
besondere Eignung, Philosophie bis Urbanismus werden diskutiert. Internationale Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung, Kunst
nehmen teil. Die Universität endet 12 Jahre später. In 3 Tagen werden die Studenten evakuiert und alle Gebäude abgebrochen. Heute gibt
es keine Spuren mehr."
Wie sieht Universität heute aus? Ist Lernen noch notwendig? Wenn ja, wie und wo, unter welchen Bedingungen? Welche Rolle spielt die
räumliche Umgebung? Welche Möglichkeiten bietet sie?

 

Anmeldung mit Portfolio über TISS notwendig!

Anmeldung mit Portfolio via TISS erwünscht! LVA Nr: 253.H60

 

mind the gap

lautet ua. eine höfliche Mahnung zur Vorsicht.

Dies kann auch als Aufforderung zur Aufmerksamkeit verstanden werden, gaps / Zwischenräume im öffentlichen Raum wahrzunehmen, die unsichtbar sind, weil sie übersehen werden.

Woran liegt das? Soll das so bleiben? Haben diese Räume und Flächen Potenzial?

Wenn ja, für wen? Was kann dort passieren? Was ist dafür notwendig?

to mind:  beachten, kümmern, hüten

We mind the gap/s – als Grundlage für die Entwurfsaufgabe werden gaps im öffentlichen Raum aufgespürt (= beachten) und danach planerisch (architektonisch) und fachübergreifend bearbeitet (= kümmern). Auch die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Entwicklung ist Teil der Entwurfsaufgabe (= hüten).

 

Ziele:

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, eine stadträumlich- und gesellschaftlich relevante Position in Form eines architektonischen Entwurfs mit einem konkreten Programm zu formulieren. Ausgehend von einer kritischen Analyse bestehender räumlicher und sozialer Rahmenbedingungen sind die Studierenden nach Absolvierung des Entwerfens in der Lage hochbaurelevante Fragestellungen und einen ressourcenschonenden Planungsansatz als integrativen Bestandteil des Architekturkonzepts zu berücksichtigen

 

Vortragende:

Arch.in DI.in Susanne Fritzer & Arch. DI Wolfgang Feyferlik

 

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Vortrag von Feyferlik / Fritzer

Samuel Becketts Parabel 'Der Verwaiser' (Le Dépeupleur) bildet die Grundlage für dieses Stegreifentwerfen. Elementare Aussagen sind interpretativ in eine prosaische Videoerzählung zu transformieren.
Grundsätzliche Fragestellung: Was lässt sich aus dramaturgischen Raumbeschreibungen für die Konzeption von Räumen ableiten und wie lassen sich diese (filmisch) interpretieren?

Die filmischen Darstellungsformen/Gestaltungsmittel sind frei zu wählen. Erwünscht sind jedoch verarbeitete Raum- Alltags- und Gegenwartsbezüge. Eine fragmentarische Bearbeitung der metaphorischen Erzählung mit dem Fokus auf Schlüsselszenen ist möglich. Videolänge max. 7 min.
Gruppenarbeiten sind möglich und erwünscht.

Alles ist Architektur ?

Vortrag von Dietmar Feichtinger

Macht mehr Urlaub! Am Donaukanal!

@ Rotundenbrücke, Donaukanal, 1020 Wien / Erreichbarkeit: 1, 4a Wittelsbachstraße

Laufzeit: Montag, 14. Juni bis Sonntag, 4. Juli 2021

Die AK Stadt im Gespräch mit Elisabeth Weiler und Silke Fischer - über das Projekt kanalWAL und den möglichen Urlaub am Donaukanal.

AK Stadt 02/21 - Jugend in Wien

www.koer.or.at

follow us: Instagram kanal_WAL und auf Facebook Der Kanalwal

Fotos: ©Wolfgang Thaler

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experimentelle entwicklung einer pavillon-ähnlichen raumstruktur (freistehendes leichtes bauwerk) aus sich selbstragenden bauteilen die mindestens zwei unterschiedliche raum- und nutzungskonfigurationen erlaubt. wesentlicher aspekte ist die entwicklung einer statisch relevanten tragstruktur, die den  unterschiedlichen raumnutzungen entspricht. es werden tragwerksvarianten für die raumlösungen entworfen und am modell sowie mithilfe von software untersucht und optimiert.

ziel:

nach positiver absolvierung der lehrveranstaltung sind studierende in der lage:

  • eigenverantwortlich und themenbezogen zu recherchieren;
  • eine komplexe entwurfsaufgabe eigenständig und in der gruppe zu bearbeiten;
  • essentielle fragestellungen zu konstruktion, material und entwurf erkennen und diese mit experten zu diskutieren
  • fragen der optimierung aus architektonisch-konstruktiver, ökologischer und räumlich-sozialer sicht zu bearbeiten,
  • und darauf aufbauend ein schlüssiges entwurfskonzept zu entwickeln, auszuarbeiten und in geeigneter form vor einem fachpublikum zu präsentieren.
vortragende:

peter bauer (structural design) and sandra häuplik-meusburger (hb2), miriam da‘lligna (foster + partners), marina konstantatou (foster + partners)

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der marktplatz stellt das modell des öffentlichen raumes schlecht hin dar und wird als 'früheste form einer öffentlichkeit' gesehen. seit jeher bildet er einen markanten ort in der stadtphysiognomie und ist somit konstitutives merkmal für die stadt. der markt gilt außerdem als d e r klassische konsumraum, der über den güter- und leistungsaustausch ein eintauchen in das authentische leben der stadt ermöglicht.

die 17 wiener detailmärkte mit ihren rund 700 marktständen werden wöchentlich von rd. 360.000 personen frequentiert. dennoch ringen die supermärkte den klassischen marktplätzen zunehmend die primäre funktion des lokalen nahversorgers ab. dies und wachsende soziale herausforderungen, wie der anstieg kultureller diversität, heterogener lebensstile und alltagsroutinen, werfen die frage auf welche bedeutung der städtische marktplatz als reiner konsumraum heute noch hat und mit welchen funktionen und baulichen transformationen sein urbanes quartier aufgewertet werden kann.

im fokus des entwerfens stehen vier wiener marktplätze - der yppenmarkt, der floridsdorfer markt (schwingermarkt), der viktor-adler-markt und der vorgartenmarkt. an diesen standorten, die ausreichend stadt- und sozialräumliches potenzial aufweisen, sollen öffentliche (zusatz)funktionen entwickelt werden, die sich als motor für eine neue quartiersentwicklung eignen.
gefordert sind sorgfältige bauliche interventionen in angemessener stadträumlicher anordnung und ausprägung. mit einer sensiblen transformation bzw. hybridisierung des bestandes sollen neue funktionen integriert werden und so die wesentlichen charakteristika des marktes um die attribute begegnungs- und versammlungsort erweitert werden.

funktionelle vorgabe ist zumindest eine öffentliche raumeinheit mit thermischer gebäudehülle für rund 150-200 personen plus notwendige nebeneinheiten sowie entsprechend nutzbare außenflächen für veranstaltungen.

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s t a y c a t i o n 1 : 1 - daily pleasure infrastructures for the decarbonized society

baut Infrastruktur für den Urlaub zu Hause.

Wir realisieren eine Raumstruktur von nützlichem Charakter, die offen ist für jedermann / jederfrau, den öffentlichen Raum erweitert, mehr Zugang generiert und die Idee, den Donaukanal als (flüssigen) öffentlichen Raum zu begreifen und zu nutzen, fördert und sichtbar macht.

 

 

BEWERBUNGEN ZUM ENTWERFEN NUR MIT PORTFOLIO DIREKT via email an:

fischer@hb2.tuwien.ac.at, weiler@hb2.tuwien.ac.at

BEWERBUNGSENDE: 23.02.2021, 12.00 Uhr

Das Große Entwerfen  S T A Y C A T I O N 1:1 umfasst sowohl die erforderlichen Planungsschritte noch vor Realisierung sowie das Bauen selbst inklusive Abbau. Das Kleine Entwerfen S T A Y C A T I O N 1:1 kann als nur Bauen oder ggf auch nur Planungsarbeit gewählt werden. Wird sowohl das Große als auch das Kleine Entwerfen belegt, ist ein entsprechend äquivalenter Arbeitsumfang zu leisten. Eine Exkursion wird das Angebot ergänzen.

 

 

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Nach einem Brand des Gaswerks in Innsbruck wurde ein kleiner Park in
Pradl, zwischen Leipzigerplatz und Sill, nach Norden ins Gaswerkgelände
erweitert und wurde, neben dem Hofgarten. der zweitwichtigste Park
Innsbrucks. Vereinfacht liegt er zwischen der durch Bahn und Sill
begrenzten Innenstadt und dem Stadtteil Pradl.
Wenngleich nicht alle Parkränder wirklich befriedigend sind, besteht
besonders im Bereich der Pradler Kirche eine städtbaulich völlig un-
befriedigende Situation, die im Rahmen der Entwurfsarbeit neu zu
formulieren ist.
Die Bauten zwischen Kirche und Park - ein Wohnhaus, ein Kindergarten
und eine kleines Imbisslokal - werden im Rahmen der Entwurfsarbeit
fiktiv abgebrochen und sollen, je nach Entwurfsansatz, eventuell in
ähnlicher Größe neu geplant werden und sowohl den Park, die nahe-
gelegene Schule und den Bereich um die Kirche bereichern.
Dabei ist die städtebauliche Achse Richtung Osten, in ein zukünftiges
Entwicklungsgebiet zu berücksichtigen.
Die Entwicklung des Raumprogramms ist Teil der Aufgabe.

HB2 zu Gast in der GB*1020!

 

Ausstellung: kanalWAL & friends

gemeinsam mit Schwimmverein Donaukanal https://schwimmvereindonaukanal.org

 

01.06. - 08.06.21 | Finissage 08.06.21 18:00-19:30 Uhr

GB*Stadtteilbüro für die Bezirke 1, 2, 7, 8, 9 und 20, Max Winter Platz 23, 1020 Wien

Öffnungszeiten: MO, DI, MI, FR 14-18 Uhr, DO 9-18 Uhr

 

S T A Y C A T I O N – als englische Übersetzung von „Urlaub zu Hause“ und als Vorschlag zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung von vacation rückt den Donaukanal als (flüssigen) öffentlichen Raum wieder in das Bewusstsein der Wiener:innen.

Zusammen mit dem Schwimmverein Donaukanal werden die Räumlichkeiten der GB* mit Projekten, Entwürfen, Kollektionen und Bildern von Studierenden der Fakultät Architektur und Raumplanung der TU Wien und Mitgliedern des SVDK bespielt. Die Ausstellung begleitet die 1:1 Umsetzung der Raumstruktur kanalWAL, die zeitgleich am Donaukanal nahe der Rotundenbrücke im 2. Bezirk von Architekturstudierenden und dem Forschungsbereich Hochbau, Konstruktion und Entwerfen (HB2) der TU Wien errichtet wird. Sie gibt zudem Einblick in die Entstehungsgeschichte des kanalWALs und zeigt weitere sozial verträgliche Programme für neue Infrastrukturen am Donaukanal. Entworfen wurden sogenannte daily pleasure infrastructures: Strukturen und Architekturen, die die Qualitäten des öffentlichen Raumes Donaukanal sichtbar machen, stärken und fördern, sowie auch Einladung sind zur freien Benützung des Raumes für Alle ohne Konsumzwang. Es wir die Frage gestellt: Was braucht es für den Urlaub am Donaukanal?

weiterführende Informationen, Termine und Anmeldung (bis 28.09.2020) im TISS

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im wintersemester reisen wir virtuell nach japan. roland hagenberg führt durch die japanische architektur, kultur und lebensweise.

Anmeldung via TISS ab sofort möglich.

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Hacking Property - Commons im Wohnumfeld

253.F65 Stegreifentwerfen // MAS // 2.5 ECTS // WS 2020

In einer Zeit der Wohnungsknappheit, wirtschaftlichen Druckes und prekären Arbeitsverhältnisse stellt sich immer öfter die Frage nach konsumbefreiten, nichtkapitalistischen Räumen des Zusammenkommens. Besonders im direkten Wohnumfeld spielen gemeinschaftlich organisierte Räume des kollektiven Handelns eine immer größere Rolle für bestimmte (marginalisierte) gesellschaftliche Gruppen. Vor diesem Hintergrund sollen im Zuge des Stegreifentwerfens bereits vorhandene (echte) Commons im Wiener Wohnumfeld und neuen Quartieren gesucht und untersucht, Positionen zu Gemeinschaffen formuliert und neue Ideen für zukünftige kollektive Räume gesponnen werden.

weiterführende Informationen, Termine und Anmeldung im TISS (link einfügen: https://tiss.tuwien.ac.at/course/educationDetails.xhtml?dswid=5737&dsrid=213&semester=2020W&courseNr=253F65)

 

Vortragende:

Elisabeth Weiler

19.00h, TUtheSky, Getreidemarkt 9 - BA-Hochhaus, 11. OG, 1060 Wien

Was kann die Architekturlehre im kontextuellen Rahmen vom Leitsatz »Weniger ist mehr« bis hin zur Forderung »Luxus für alle« leisten?

Das Buch referenziert die Schwerpunktthemen des Forschungsbereichs Hochbau – Konstruktion und Entwerfen an der TU Wien (Professur Gerhard Steixner) von 2009-2019. Der Fokus liegt auf dem Wohn- und Städtebau, auf den Chancen und Ansprüchen hinsichtlich der Benutzbarkeit des öffentlichen Raums sowie auf dem Experiment als didaktisches Denk- und Lockerungswerkzeug. Differenzierte Positionen und eine Auswahl aus zahlreichen Studierendenprojekten dokumentieren den Versuch, ein Bewusstsein für das Mögliche zu wecken.

Auf Grundlage individuell zu erarbeitender Parameter sollen eigenständige Positionen zur "Totalen Institution Krankenhaus" formuliert und in adäquater Form präsentiert werden. Zulässige Ausdrucksmittel sind Performance, Video, Tonbeitrag, Comic oder Folienpräsentation.

THE HUMAN NEEDS                        Visiting Professor:  Marlies Breuss. HOLODECK architects

 

EXPERIMENTAL DESIGNSTUDIO COOPERATION WITH STUDENTS OF THE ARCHITECTURE  FACULTY  KASETSART  UNIVERSITY  /  BANGKOK

PROGRAMM :     THE HUMAN NEEDS *   HOLISTIC APPROACH *   LOW COSTS

‚How much and what kind of space does a person need for living without wasting space, using an holistic design approach with affordable, low costs.‘

 

We will search, research and define this Space considering dreaming, music, art, sport and outdoor space essential needs (like eating, sleeping, hygiene and work).

 

The program will be elaborated by all students based on their research on minimum essential needs (see above) extended with own research results through interviews..

 

An exemplary vision:

Imagine: Minimal space for maximum multifunctional usage… One element shall serve several functions… The same place / room could offer all listed functions for one or more persons. A multifunctional collective can then be the result of additions of these places.

 

Austrian and Thai students will start with interviewing (1st research topic) young, elder, local, foreign, urban and rural people. Findings obtained will be transferred into spatial dimensions (concept models) following a holistic approach (2nd research topic). The design process is driven by reviews, discussions and reflections.

 

The suitable and the actual place in Bangkok as well as local materials and craftsmenship will be researched by Thai students with help of instructors based on teamwork research and insights.

 

The energy related topics including intelligent technologies, energy production and energy savings will be researched by Austrian students with the help of instructors based on teamwork, research and insights.

 

Teams comprising of Thai (1-2) and Austrian students (1-2) work together on research, analysis, concept, design, discussion, materials and details by using skype and ftp-server as means of communication means. No footprint shall be left on the planet.

 

PORTFOLIO  APPLICATION :  Deadline 12th of February 2019, 12 am, at the Department HB2 or via sekretariat@hb2.tuwien.ac.at