abteilung hochbau 2 - konstruktion und entwerfen

"Es ist leicht, die Zukunft vorauszusagen, wenn man sie selber macht"

Mo 16.01.2017, 18.00
HS 7, Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, EG
Technische Universität Wien
im Rahmen des HB2 Moduls Emerging Fields in Architecture


Peter Weibels Werk lässt sich mehrheitlich in Kategorien der Konzeptkunst, der Performance, des Experimentalfilms, der Videokunst, Computerkunst und allgemein der Medienkunst fassen. [...]
Als Theoretiker und Kurator setzt er sich für eine Kunst und eine Kunstgeschichtsschreibung ein, die Technikgeschichte und Wissenschaftsgeschichte berücksichtigt. In seiner Funktion als Lehrer an Universitäten und langjähriger Leiter von Institutionen wie der Ars Electronica in Linz, dem Institut für Neue Medien in Frankfurt a. M., und dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe beeinflusst er besonders die europäische Szene der Medienkunst durch Konferenzen, Ausstellungen und Publikationen. Als Kurator und Theoretiker widmet er sich von Anfang an immer auch den klassischen künstlerischen Gattungen – Malerei und Skulptur, zeigt und schreibt über junge KünstlerInnen ebenso wie über vergessene ProtagonistInnen, die er für die Kunstwelt wieder entdeckt.

Logic of Discovery: Fortschritt.

Mo 12.12.2016, 18.00
HS 7, Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, EG
Technische Universität Wien

1 Frage – 4 Antworten: über FORTSCHRITT.
Vorlesungsreihe im Rahmen des HB2 Moduls Emerging Fields in Architecture

Rudolf Taschner, Professor an der Technischen Universität Wien, setzt sich mit großem Aufwand dafür ein, dass die Mathematik möglichst vielen Menschen zugänglich wird. Er startete das Projekt math.space im Wiener MuseumsQuartier: math.space stellt die Mathematik einer breiten Öffentlichkeit als kulturelle Errungenschaft ersten Ranges vor.
Mit seinen zahlreichen Vorträgen und Publikationen bringt Rudolf Taschner sein Fachgebiet den Menschen näher. Einige seiner Vorträge wurden aufgezeichnet und stehen auf YouTube bereit. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Technischen Universität in Wien ist Taschner Feuilletonist und Verfasser philosophischer Essays.

ABC des Raumes

Einführungsakt: Die Demokratische Rede von Milan Mijalkovic

Mo 14.11.2016, 18.00
HS 7, Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, EG
Technische Universität Wien

Heidulf Gerngross ist ein österreichischer Architekt, Künstler und Herausgeber einer Kulturzeitschrift.
1958 Tischlerhandwerksgeselle, 1968 Architekturstudium in Wien und Graz, Malerei in Tokyo, Postgraduate Studium (Urban Design) an der UCLA Los Angeles, 1971 Master of Science in Urban Land Economics, 1968-78 Volksbuch-Raumalphabet (erster Computerroman der Welt), seit 1976 Architekturbüro Gerngross-Richter, Gerngross Atelier, Der Gerngrossraum, Gerngross ST/A/D, mit Robert Schwan, seit 1996 Gerngross-Werkstatt Wien (u.a. 1. Wiener Loft Siedlung und Friedrich Kiesler Schule in Wien-Leopoldstadt).

Ausstellung, Haus, Museum, Zentrum, Zombie - die letzten zehn Jahre

 

19.00h  / Audi Max / TU Wien / Getreidemarkt 9

gastvortrag im rahmen der studio hochbau vorlesungen 2014

 

 

Planungsaspekte für das Hofburg-Museums-Quartier

 

19.00h  / audi max / tu wien / getreidemarkt 9

gastvortrag im rahmen der studio hochbau vorlesungen 2014

 

artistic research: spielbein standbein

19.00 // Hörsaal 7  //  Hof 2 // Stiege 7 // TU Wien // Karlsplatz 13

das wissen schränkt den blick auf die welt ein.* 
forschung ist das gegenteil von wissen.

kunst ist sowohl luxus als auch notwendigkeit – zwischen diesen polen spannt sie einen möglichkeitsraum.

ich bewege mich mit meiner arbeit zwischen den feldern, verbinde das schweifende bewusstsein mit dem genauen blick. was daraus entsteht ist eine weitere perspektive auf die welt.

*der soziologe armin nassehi im standard-gespräch, 5./6. april 2014

kurzbiografie:

studium der bildhauerei bei bruno gironcoli und film+video bei nam june paik. seither kunst und forschung im und zum öffentlichen raum, studien zur sozialen nachhaltigkeit im wohnbau und künstlerische und wissenschaftliche arbeiten zum wohnen auf kleinstem raum. einzelausstellungen, ausstellungsbeteiligungen, kunst am bau, fotos, texte und super8-kurzfilme.

 

archistrator

19.00 // HS 7 // hof2 // TU Wien // karlsplatz 13

Gerngross gilt als Symbol integrativer Zusammenhänge von Medien, Kunst, Architektur und Leben. Er archistriert und dirigiert seine Bau und Werke. Inklusive Wein, Wasser und Brot!

Biografie:
geboren 1939 in Kötschach in Kärnten, lebt und arbeitet in Wien
1958 Tischlerhandwerksgeselle: Werkschulheim Felbertal: Besuch einer modernen Schule, die Handwerk, Gymnasium und soziales Leben verbunden hat.

1958-64 Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Wien: Einer meiner eindrucksvollsten Lehrer war Prof. Schwanzer.

1962-63 Aufenthalt in Tokyo - Weltreise: Mein großherziger Vater, Arzt in Kötschach hat mir diese einjährige Weltreise wie ein Studium bezahlt.

1963 Wichtiger Input: Ausstellung Hollein-Pichler, Galerie Nächst ST. Stephan Wien.

1964-68 TU Graz: Arbeit in gemeinsamen Zeichensälen mit kollektivem Architekturinput. Fuller, Friedmann, Archigram, Louis Kahn, Hafner, Richter, Frey, El Lisitzky, Malewitsch, Gartler, Rieder, Corbusier, Kiesler usw. führte zur Kreation einer Grazer Architekturszene.

1968-71 Postgraduate Studium (Urban Design) an der University of California / Los Angeles, UCLA mit Peter Cook, Ron Heron, Arata Isozaki, Rainer Banham.

1971 Master of Science in Urban Land Economics an der Graduate School of Business Administration UCLA.

1972 – 1976 Praxis bei Kallinger, einem der größten privaten Bauunternehmer Wiens.

1976 Gründung des Architekturbüros Gerngross - Richter.

1988 Gründung des Büros Gerngross.

1992 Gründung des Büros ST/A/D - Städteplanung Architektur, Design - mit Robert Schwan.

Seit 1997 Gerngross - Werkstatt Wien, Zusammenarbeit mit Markus Spiegelfeld.

2003 Gründung der ST/A/R Zeitung zusammen mit Thomas Redl.

Bis 2009 Herausgabe von 23 Nummern (Vertrieb von mehr als 20 Millionen Seiten).

 

expanded architecture

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

experimentelle tendenzen im architekturfilm 

einführungsvortrag von claudia larcher über ihre art des künstlerischen arbeitens.

theorieblock mit filmbeispielen zu architekturdokumentation und experimentalfilm. analyse von methoden der filmischen umsetzung und der einsatz von gestaltungsmitteln wie zb. animation, sound etc.

ziviler ungehorsam als überlebensnotwendigkeit.

Gastvortrag im Rahmen der Studiohochbau Vorlesungen 2013.

studio lecture: was fehlt unserer demokratie?

vortrag von manfried welan im rahmen des studio hochbau 2013

Architektur aus Sicht der Bauteile

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

'Es ist zu beobachten, daß spezifische Eigenschaften von Medien den Inhalt der Informationen beeinflussen. Das ist nichts neues, wird aber ebenso oft übersehen, wie Anfänger mißverständlich einen Fetisch daraus machen. In Wahrheit ist die Architektur heute postmedial, sie braucht sich nicht mehr mit sich selbst zu beschäftigen.'

The Darkroom of Architecture

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

 

Buchdesign als explorative Raumarbeit

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

mein großes interesse für die welt des bauens eröffnete mir alternative sichtweisen auf das buch: ich fasse dieses medium architektonisch auf und betreibe seine gestaltung als reflektierte konfiguration von zeichen-räumen. dieser ansatz führt zu graphischen form-erfindungen, die einerseits das bild-text-material jenseits üblicher typologien organisieren, anderseits dieses material auf neue art lesbar machen. insbesondere versuche ich räumliches gestalten für eine ergebnisoffene exploration des inhalts einzusetzen. dadurch soll ungewusstes evident gemacht und das gemeinhin auf ästhetik und kommunikation beschränkte buchdesign zum medium sinnlicher erkenntnis werden.

Film / Architektur

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

Am Beispiel von drei experimentellen Kurzfilmen (1986-2004)* zeigt Gerhard Steixner  unterschiedliche methodische Zugänge zum Medium Film. Jenseits allem bisher Gesehenen eröffnen diese Experimente einen Kosmos von Möglichkeiten, die Routine des Identen zu überwinden. Dieses Hypermodell kann auch neue Perspektiven für den Architekturentwurf eröffnen.

schoener wohnen, 2004, Video 6 min.
Gerhard Steixner, Maria Welzig, Sabine Groschup
Editing - Mara Maruschka
Produzentin – Maria Welzig

clip on denkmal, 1988, 35mm Film 3 min. von driendl*steixner
Denkmalpflege in Niederösterreich, Produzent – Dieter Bogner, Auftraggeber – Erwin Pröll (Lhstv.)

FRONTAL, 1986, Video 8 min., von driendl*steixner
mit Hans Hollein, Gustav Peichl, Wilhelm Holzbauer, Carl Pruscha, Hermann Czech, Georg Lippert, Kurt Hlawenizka, Roland Moebius, Franz Requat, Alfred Nürnberger
Auftraggeber – Peter Noever, MAK

 

sutemi horiguchi

EIN JAPANISCHER ARCHITEKT ALS KULTURELLER VERMITTLER ZWISCHEN OST UND WEST

19.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

 

strictly hand-made

18.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

„Seit über einem Jahrzehnt gestalte ich sämtliche meiner Filme in der Dunkelkammer. Statt mit einer Kamera zu filmen, wird gefundenes Filmmaterial, sogenanntes Found Footage, direkt auf Rohfilm gelegt und in der Folge händisch, Kader um Kader, mit Hilfe unterschiedlicher Lichtquellen wie Taschenlampen und Laserpointer collagierend umbelichtet. Natürlich schreibt sich dieser extrem handwerkliche Produktionsprozeß in die Bilder selbst ein. Das heißt: Man sieht den Filmen an, dass sie manuell hergestellt wurden.
In der Lecture soll dieses „Wie“ und sein „Warum“ an Hand einer Analyse meines Films „Instructions for a Light and Sound Machine“ (2005) dargestellt werden – als meine künstlerische Antwort auf das unausweichliche Verschwinden der analogen Kinematografie, auf den unvermeidlichen Verlust des Filmstreifens, auf dessen Austausch durch das digital gespeicherte Laufbild des Computers.“

 

resonant cuts

18.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

Der Ausstellungsraum in all seinen Aspekten – Grundriss / Proportion / Volumen / Akustik – dient als Ausgangspunkt, der die Variable bildet. Die eingesetzten Mittel – Glas, Metall und Transducer – bilden die Konstante. Der ortsspezifische Aspekt der Arbeit bleibt durchweg erhalten. Ähnlich wie bei Gordon Matta-Clark’s Schnitten durch bestehende Gebäude wird hier versucht, mit „akustischen Schnitten“ neue Perspektiven und Zusammenhänge herzustellen. Die Flächen dienen als Lautsprecher und gleichzeitig als gestaltete, raumbildende Komponente. Durch die Verbindung von gegebener Architektur und architektonischer Intervention, die zugleich bespieltes, klingendes Objekt ist, wird die Trennung von visueller und klanglicher Gestaltung aufgehoben. Es entsteht eine Einheit von Raum (Architektur), Materialität (Flächenobjekte) und Klang.

 

archaic architecture

19.00 // Audi Max // TU Wien

 

Parallelität und Kreislauf

18.00 // hörsaal 7  //  hof 2 // stiege 7 // tu wien // karlsplatz 13

In Bezug auf Zeit, Licht, Raum, Geometrie, Musik und Alltagsleben als zentrales Konzept in seiner künstlerischen Arbeit spricht Hofstetter Kurt über aktuelle Projekte.

 

NOSTALGIC FUTURE

19.30 // audi max // tu wien 

dead monument

18.30 // audi max // tu wien 

vortrag von marcus geiger und marko lulic im rahmen des studio hochbau 2010

 

 

Eisenwolke 1:1 Entwerfen

Vom 3. bis 25. Oktober installieren Studenten der TU Wien auf dem Vorplatz des Museumsquartiers eine experimentelle Struktur aus reduzierten Stahlblech-Tetraedern, die während eines Workshops im Sommersemester 2009 an der Abteilung für Hochbau 2 entwickelt und von den Studenten selbst hergestellt wurde.Basierend auf der Entdeckung des umstülpbaren Würfels (1929) von Paul Schatz, bildet dieses geometrische Phänomen das Grundmodul eines Wachstums-Algorithmus, der durch Permutation unterschiedlicher Winkelstellungen eine räumliche Struktur beschreibt.
Einer präzisen Analyse des Würfels und seiner Kinematik folgte eine geometrische Neuentdeckung: durch räumliches Koppeln mehrerer Würfel ist es gelungen, ohne weitere Hilfskonstruktionen die Umstülpbarkeit zu sperren und somit eine räumlich statische Struktur zu generieren, die Bewegung quasi einzufrieren. Der Besucher ist eingeladen, den definierten Raum zu durchschreiten. Anhand von beweglichen Prototypen ist die Faszination des umstülpbaren Würfels zu erleben. Die Wolke wird nach der Ausstellung am MQ-Vorplatz an die Paul-Schatz-Stiftung (CH) weiter gereicht, eine Wanderausstellung durch Europa ist in Planung.

Betreuung: HB2, kabru, Christian Wittmeir, Kamil Szmidt

Quelle:// (Detail.de / Autorin: Laura Hannappel )